Wenn die EU nicht reformiert wird, wird sie zerfallen!

Dr. Norbert van Handel

Wenn die EU nicht reformiert wird, wird sie zerfallen!

Dass der Misstrauensantrag gegen die Kommissionspräsidentin keine Mehrheit finden würde, war vorhersehbar.
Immerhin, jeder dritte der Wähler hat sich gegen Frau Von der Leyen ausgesprochen.

Die EU befindet sich unserer Meinung nach in einer Blase von Korruption und Ineffizienz.

Wenn man viele der Milliarden, die die Mitglieder zwangsweise entrichten müssen, an einen Staat für Waffen gibt, der weder Mitglied der EU noch der Nato ist, und gleichzeitig nicht alles tut, um auf diplomatischem Weg Frieden zu machen, provoziert man laufend Russland, das einer der wichtigsten Partner, nicht nur am Rohstoffsektor, für Europa wäre und wundert sich, dass dessen Geduld irgendwann einmal ein Ende haben wird.

Besonders trifft dies auch auf Österreich als neutrales Land zu.

Eine neue, in außenpolitischen Agenden wenig erfahrene österreichische Außenministerin tut das ihre dazu, statt den Signatarstaaten des österreichischen Staatsvertrages und damit der Neutralität zu Beginn ihrer Amtszeit zu versichern, dass selbstverständlich die österreichische Neutralität, wie es die Verfassung vorschreibt, eine immerwährende sein wird, biedert sie sich peinlich an die Ukraine und an eine lendenlahme EU an.

Dass auch die Schweiz hier nicht wirklich neutral war, zeigt, dass die sinnlosen Sanktionen gegen Russland, die nur Europa aber nicht Russland schadeten, mit unterstützt hat.

Aber das ist noch nicht alles, ein neuer EU-Kommissar – früherer Finanzminister der Republik Österreich -, der wesentlich verantwortlich war, dass Österreich heute die größte Budgetkriese seit Ende des zweiten Weltkriegs hat, blamierte sich erst jüngst, als er in Libyen versuchen wollte, das Land dazu zu bringen, die Horden der Afrikaner, die sich Richtung Europa bewegen, möglichst aufzuhalten und zurückzuschicken. Wie ein ungezogener Schulbub wurde er schon am Flugplatz von Bengasi mit seiner Delegation wieder nach Brüssel geschickt.
Als ob es nicht selbstverständlich wäre, dass man außenpolitisch, wenn man Besuche plant, sich bereits vorher informiert, ob der gewünschte Gesprächspartner bereit ist einen zu empfangen oder nicht.
Eine Peinlichkeit sondergleichen.

Aber es geht ja noch viel weiter:
Wenn man nun die so genannte Koalition der Willigen (man könnte auch sagen der Kriegstreiber), bestehend aus Deutschland, Frankreich und England – auch wenn dieses nicht Mitglied der EU ist – betrachtet, dann weiß man was die Zukunft bringen wird:
1. Krieg und
2. Dass die größten und mitgliederstärksten Länder der EU über kurz oder lang die EU majorisieren werden.
Das heißt, dass die kleinen Länder nur noch zahlen dürfen aber nichts mehr zu reden haben.
Die ständig völlig ungerechtfertigten Angriffe der EU gegen Ungarn, die Slowakei und andere Länder, die nicht dem Geschmack der Frau Von der Leyen und einer völlig irregeleiteten EVP entsprechen, werden eine immer stärkere Gegnerschaft gegen Brüssel aufbauen.

Das nächste wird werden, dass man von der Einstimmigkeit bei wichtigen Beschlüssen abgehtund nur noch mit Mehrheit regieren will – dann haben kleinere Länder, die Milliarden an die EU zahlen, überhaupt nichts mehr zu reden.

Sollte das kommen, kann nur ein Austritt die Folge sein.

Nicht umsonst haben sich unter dem Obmann der stärksten österreichischen Partei, der FPÖ, Herbert Kickl, Viktor Orban und viele andere kleinere Länder, zur Gruppe „Patriots for Europe“ zusammengeschlossen.
Sie werden es sein, die eine Reform vorantreiben müssen, wobei wahrscheinlich mehr Länder als man heute glaubt, vielen Reformschritten zustimmen dürften. Beispielsweise Spanien und Portugal.

Sehenden Auges kann man beobachten, wie die Tendenzen gegen die Übermacht Brüssels immer stärker werden.

Wir wollen als Österreicher nicht die seltsame Politik unseres Nachbarlandes Deutschland kommentieren. Es steht uns nicht zu und würde zu Unhöflichkeiten und Kritiken führen, die wenig bewegen würden.

Wenn man vor Augen hat, wie lange Österreich und Österreich-Ungarn zahlreiche Völker friedlich unter einem Dach vereinigen konnten und wie sehr, bis auf die letzten Monate des ersten Weltkriegs, diese Völker das gemeinsame siebenhundertjährige Erbe verteidigten, sieht man wie es hätte gehen können.
Nein, so ging es leider nicht, denn man zog es lieber vor in den so genannten Pariser Friedensverträgen 1918/1919 Österreich-Ungarn ohne alle Volksabstimmungen zu zerstören.
Die Folge war Hitler und der deutsche Krieg gegen Russland, der kläglich verloren wurde.

Uns scheint eine gewisse Ähnlichkeit heute im Verhältnis zu Russland zu bestehen.

Und die Dummheit, immer das was rechts ist negativ zu sehen und das, was links-grün, LGBTQ, Feminismus, Genderismus usw. zu propagieren, zeigt wohin es geht.

Das wollen aber unsere christlichen Länder nicht.

Wir wollen weder islamisch werden noch von einer hypertrophen europäischen Bürokratie in Brüssel unsere mehr als bewährte nationale Identität verlieren.

Die zügellose Immigration á la Merkel brachte Terror und eine Moslemisierung Europas. Wir aber forcieren die Abtreibung und schauen zu bis die Muezzins von Wien, Berlin oder Bern ihre Botschaft einer traurigen europäischen zuschreien werden.

Bilder: depositphotos / Foto: C.Stadler/Bwag

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