Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs und Nachkriegsordnung – Stalin bekommt nachträglich Recht

Oberst d.G. Gerd Brenner

Im Zuge der Arbeiten an einer Nachkriegsordnung in Europa nach 1943 trachtete die Sowjetunion danach, ihre Erfahrungen aus der Vorkriegszeit umzusetzen, als sie erfolglos versucht hatte, eine Allianz europäischer Länder gegen das nationalsozialistische Deutschland zu schmieden. Früher als die Westmächte hatte die Sowjetunion erkannt, dass Deutschland aus ideologischen Gründen ihr Hauptfeind werden würde und versuchte, es durch eine Allianz mit mitteleuropäischen Ländern zu isolieren und militärisch einzukreisen. Um in einem zukünftigen Krieg nicht erneut von Anfang an in einen zerstörerischen Kampf auf eigenem Territorium verwickelt zu werden, schuf die Sowjetunion nach Kriegsende ein "Glacis" aus Staaten, die ihr in der Vorkriegszeit misstrauisch bis feindlich gegenübergestanden hatten und die teilweise an der Seite des nationalsozialistischen Deutschland gegen die Sowjetunion gekämpft hatten. Im Bemühen, ihre geopolitische Lage aufzuwerten, verleibte sich die Sowjetunion gezielt einige wichtig gelegene Gebiete ein.

Es geht im Folgenden nicht darum, einmal mehr die "Appeasement-Politik" der Westmächte zu kritisieren, sondern darum, auf ein paar weniger bekannte Aspekte, insbesondere die Handlungen einiger osteuropaeischer Staaten hinzuweisen, freilich, ohne Schuldzuweisungen vorzunehmen.

Hitler spricht Klartext

Wenige Tage nach seiner Machtergreifung, am 3. Februar 1933 hielt Adolf Hitler anlässlich eines Treffens in der Wohnung des damaligen Chefs der Heeresleitung, Generalleutnant Kurt von Hammerstein-Equord eine Rede, in der er die anwesenden Spitzen der Reichswehr umfassend über sein Kriegsprogramm informierte. Diese Rede wurde von zwei der anwesenden Offiziere, Generalleutnant Curt Liebmann und Hauptmann Horst von Mellenthin protokolliert. Nach dem Krieg wurden die Protokolle unter der Bezeichnung Liebmann-Aufzeichnung und Mellenthin-Diktat veröffentlicht. Ein drittes Protokoll entstammt der Hand von Hammersteins Tochter Helga. Sie übergab es dem Nachrichtendienst der Kommunistischen Partei Deutschlands, der es wiederum nach Moskau weiterleitete (1). Im Kreml wusste man danach Bescheid, dass Hitlers "Mein Kampf" nicht toter Buchstabe bleiben würde. Die weiteren Etappen Deutschlands in den Krieg müssen hier nicht im Detail besprochen werden: Der Rückzug der deutschen Delegation aus der Genfer Abrüstungskonferenz im Oktober 1933, die Wiedereinführung der Wehrpflicht im Frühjahr 1935, der Abschluss des deutsch-britischen Flottenabkommens im Sommer 1935, die Besetzung des Rheinlands im Frühjahr 1936 und die Verabschiedung des Rüstungsprogramms von 1936 waren alles Vorgänge, die als Maßnahmen zur Revision des Versailler Diktats von 1919 interpretiert werden konnten. Das deutsche Eingreifen in den Spanischen Bürgerkrieg ab 1936 hatte allerdings mit Versailles nichts zu tun und zeigte, dass Hitler bereit war, seine faschistischen Spießgesellen in anderen Ländern tatkräftig zu unterstützen. Und auch der "Anschluss" Österreichs ging über den Rahmen von Versailles hinaus in Richtung Revision aller Pariser Vorortverträge (2). Auch der Westen hätte sich dessen bewusst sein müssen, dass es Hitler um mehr ging, als um die Revision von Versailles. Aber die führenden Mächte Westeuropas betrieben in der Folge die, in der Geschichtsschreibung ausgiebig kritisierte Politik des "Appeasement". Ob namentlich der britische Premier Neville Chamberlain aus dem naiven Wunsch nach Frieden handelte, oder ob er Großbritannien die Zeit für die notwendige Aufrüstung verschaffen wollte, ist in unserem Zusammenhang unerheblich. Tatsache ist, dass ihm diese Politik im nationalsozialistischen Deutschland als Schwäche ausgelegt wurde (3). Andere europäische Mächte verfolgten in dieser Zeit ambitiöse geopolitische Vorhaben, allen voran Polen, wo die Jünger des Marschalls Józef Piłsudski von einer Wiedererrichtung des Großfürstentums Litauen – natürlich unter polnischer Führung – träumten, und das Intermarium-Konzept (polnisch: Międzymorze) verfolgten. In Ungarn träumte Miklós Horthy seinen Traum eines Groß-Ungarns und Rumänien schließlich war bestrebt, die 1918 der Sowjetunion entrissenen Gebiete in Bessarabien zu behalten (4). Sie alle sahen ihre Interessen am besten durch ein Bündnis mit dem nationalsozialistischen Deutschland gewahrt. Nach ihrem Eintritt in den Völkerbund1934 betrieb die Sowjetunion unter der Leitung des Außenministers Maxim Litwinow eine Politik der kollektiven Sicherheit. Litwinow war sich der, vom Nationalsozialismus ausgehenden Gefahr bewusst und trachtete danach, eine Allianz gegen Hitlers Deutschland zu schaffen. Sein Konzept war nicht etwa ein persönliches Vorhaben, sondern fand die Billigung des Politbüros und höchstwahrscheinlich auch die persönliche Billigung Stalins (5).

Leichenfledderer am Werk

Die, sich im Sommer 1938 anbahnende Krise um das Sudetenland wurde zum Prüfstein für das kollektive Krisenmanagement, das sich der Völkerbund auf die Fahne geschrieben hatte, und auch für Litwinows Konzept der kollektiven Sicherheit gegen Deutschland. Es war für die Sowjets sicherlich eine grosse Enttäuschung, dass Frankreich und Grossbritannien im Herbst 1938 eher bereit waren, die Tschechoslowakei zu verraten, als zusammen mit der Sowjetunion und Polen gegen Deutschland vorzugehen. Und es kam noch schlimmer: Nach der Unterzeichnung des Münchner Abkommens beteiligte sich Polen an der Aggression Deutschlands gegen die Tschechoslowakei, indem es parallel zum deutschen Einmarsch im Sudetenland das Teschener Land besetzte. Sowjetische Diplomaten hatten zuvor Polen gewarnt, dass eine polnische Aggression gegen die Tschechoslowakei den polnisch-sowjetischen Nichtangriffspakt von 1934 ungültig machen würde. Die Polen wussten also, was sie von der Sowjetunion zu erwarten hatten, wenn sie mit Deutschland gemeinsame Sache machten. Aber der polnische Aussenminister Beck erklärte, dass Polen nicht die Absicht hatte, Deutschland als einzigen Profiteur der Amputation der Tschechoslowakei walten zu lassen (6).  Und auch Horty in Ungarn beschloss, das Schwächemoment der Tschechoslowakei für sich auszunutzen: Im Ersten Wiener Schiedsspruch vom 2. November 1938 liess er sich von den "Vermittlern" aus Italien und Deutschland Gebiete in der Slowakei aushändigen (7). Rumänien war im Kriegsfall bestenfalls bereit, Nachschubgütern und Flugzeugen der Sowjetunion Transit in die Tschechoslowakei zu gewähren (8). Und die baltischen Republiken waren nicht bereit, der Sowjetunion die Nutzung von Marinestützpunkten an der Küste der Ostsee zu gestatten (9). Mangels Aufmarschbasis war das System der kollektiven Sicherheit Litwinows militärisch nicht umsetzbar.

Umsturz der Bündnisse

Der Streit um Danzig und den sogenannten polnischen Korridor führte ab Herbst 1938 zu einem eigentlichen «Renversement des Alliances» in dessen Verlauf Polen von einem möglichen «Juniorpartner» Deutschlands in einem Krieg gegen die Sowjetunion zu dessen Hauptfeind wurde. Am 23. Mai 1939 versammelte Adolf Hitler erneut die Spitzen der Armee, um seinen Entschluss bekanntzugeben, die territorialen Streitpunkte mit Polen auf militärischem Weg zu lösen. Diese Unterredung ist im sogenannten Schmundt-Protokoll festgehalten, das von Hitlers Adjutanten, Oberstleutnant d. G. Rudolf Schmundt verfasst wurde (10). Kurz zuvor war mit der sogenannten «Erledigung der Rest-Tschechei» im Frühjahr 1939 die Maske definitiv gefallen: Hitler verletzte das Münchner Abkommen, das durch Vermittlung seines italienischen Verbündeten zustande gekommen war und marschierte in ein Gebiet ein, auf das er historisch und demographisch auf keinerlei Weise Anspruch erheben konnte. Und Ungarn seinerseits langte ein zweites Mal zu und besetzte den östlichsten Teil der Slowakei, die heute als Karpatenukraine bekannt ist (11). Eigentlich hätte sich Italien als Initiator des Münchner Abkommens und Vermittler im Ersten Wiener Schiedsspruch brüskiert zeigen müssen. Das Ausbleiben einer italienischen Reaktion zeigte allen sichtbar auf, dass Hitler und Mussolini gemeinsam Frankreich und Grossbritannien getäuscht hatten. Litwinow und Maiski bekamen mit ihrer Einschätzung Deutschlands recht, aber ihre Politik der kollektiven Sicherheit war augenfällig gescheitert. Sie wurden beide ersetzt. In der Sowjetunion unterschätzte Stalin womöglich die aussenpolitischen Folgen seiner, im Jahre 1937 begonnenen Säuberungswelle, denen grosse Teile der Führung der Roten Armee zum Opfer fielen und beinahe auch Litwinow und Maiski. Sie war im Westen nicht unbemerkt geblieben und schränkte Stalins Handlungsfreiheit auch in der Aussenpolitik in der Folge ein (12). Unter dem Druck der Ereignisse in Fernost schlossen Deutschland und die Sowjetunion im August 1939 ihren Nichtangriffspakt und steckten in einem geheimen Zusatzprotokoll, das erst in den Neunziger Jahren veröffentlicht wurde, ihre Interessensphären in Osteuropa ab (13). Die, nach dem sowjetischen Sieg am Khalkin Gol im Osten der Mongolei erfolgte Invasion in Ostpolen und dem Baltikum verschaffte der Roten Armee das, was sie ein Jahr zuvor gebraucht hätte: eine Aufmarschbasis gegen Deutschland. Stalin war aber weit davon entfernt, eine Aggression gegen Deutschland zu betreiben. Mit dem Nichtangriffspakt gegen Hitler und der Besetzung der, im Krieg gegen Polen verlorenen Gebiete glaubte er, den grossen Coup gelandet zu haben und betrachtete fortan jeden, der vor einem deutschen Angriff warnte, als Verräter. Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 traf ihn wie ein Schlag (14). Im Jahr 1940 musste Grossbritannien seine «Appeasement-Politik» der Jahre 1933 – 38 schwer büssen. Nach der Niederlage Frankreichs stand es ohne jegliche Verbündete auf dem europäischen Kontinent alleine gegen das nationalsozialistische Deutschland. Hatte es aus Misstrauen gegenüber der Sowjetunion und Geringschätzung der Roten Armee im Sommer 1939 militärische Absprachen noch verzögert, so kam schon im Herbst 1941 ein Zusammenarbeitsvertrag mit der Sowjetunion zustande, der auch die Tür zu Waffenlieferungen aus den USA öffnete (15).

Neuordnung Europas

Nach der Vernichtung der deutschen 6. Armee in Stalingrad und erfolgreichen Gegenoffensiven der Roten Armee im Raum Kursk, im Donbass und am Dnjepr war die Zeit gekommen, an eine Nachkriegsordnung zu denken. In diesem Zusammenhang ist besonders interessant, dass die 1939 in Ungnade gefallenen Litwinow und Maiski Ende Oktober 1943 an der Moskauer Aussenministerkonferenz erneut auftauchten. Litwinow leitete anschliessend die Sonderkommission des sowjetischen Aussenministeriums über die Nachkriegsordnung und die Vorbereitung der Friedensverträge, in denen die Nachkriegsordnung in Deutschland geregelt wurde. Iwan Maiski amtete als stellvertretender Volkskommissar des Äußeren und Reparationsbeauftragter und trat in dieser Eigenschaft an verschiedenen alliierten Konferenzen auf. (16). Ob es hier Stalin und Molotow nur darum ging, das Expertenwissen Litwinows und Maiskis zu nutzen, oder ob sie sich die Option eines Systems kollektiver Sicherheit auch nach dem Krieg offenhalten wollten, wäre eine interessante Frage für die Forschung. Es darf aber als sicher gelten, dass die Erfahrungen der Jahre 1934 bis 1939 das Verhalten der Sowjetunion in der Frage der Nachkriegsordnung nachhaltig prägten. Gelegenheit zur praktischen Umsetzung der Lehren der Vorkriegszeit gaben die diversen alliierten Konferenzen mit den Diskussionen über eine Nachkriegsordnung in Europa und speziell in Deutschland. Obwohl an der Konferenz in Teheran 1943 Fragen der territorialen Neuordnung Deutschlands noch nicht im Detail erörtert wurden, verlangte Stalin damals schon die Eingliederung der Stadt Königsberg und ihrer Umgebung in die Sowjetunion, wobei den Alliierten sofort klar wurde, dass es hierbei primär um die Kontrolle über den eisfreien Hafen der Stadt ging (17). Zusammen mit der Besetzung der baltischen Republiken würde die Sowjetunion über eine Aufmarschbasis in der Ostsee verfügen wie nie zuvor. Fortan würde es potenziellen Gegnern der Sowjetunion erheblich schwerer fallen, die Baltische Flotte im Finnischen Meerbusen einzuschliessen, wie das in den schweren 2½ Jahren der Belagerung Leningrads der Fall gewesen war. In der nun in Kaliningrad umbenannten Stadt wurden Russen angesiedelt. Im Zuge der Regelung territorialer Fragen der Nachkriegsordnung, wurde auch der ehemalige Verbündete Deutschlands, Ungarn, zur Kasse gebeten. Es musste den, parallel zur deutschen «Erledigung der Rest-Tschechei» besetzten Süden und Osten der Slowakei abtreten. Die Ostslowakei ging aber nicht an die Tschechoslowakei zurück, sondern wurde der Ukraine und damit der Sowjetunion zugeschlagen (18). Damit hatte die Sowjetunion das, was sie im Herbst 1938 nicht gehabt hatte: einen Brückenkopf westlich der Karpaten und direkten Zugang zum Territorium der Tschechoslowakei und Ungarns.

Fazit

Stalin nutzte den Sieg der Sowjetunion, um deren geopolitische Position an einigen Stellen nachhaltig zu verbessern. Fortan hatte sie einen direkten Landzugang zu allen Staaten ihres Einflussbereichs, mit Ausnahme von Bulgarien. Zwar begannen die Sowjets in all diesen Staaten kommunistische Regimes einzusetzen, aber ein gewisses Misstrauen blieb bestehen, namentlich gegenüber Staaten, die sie 1938 und 1939 nicht unterstützt und die sich 1941 bis 1944 aktiv am Krieg gegen die Sowjetunion beteiligt hatten. Das militärische Potenzial Polens kam unter sowjetische Kontrolle, nachdem die Sowjets den Polen den polnisch-stämmigen Marschall Rokossowski als Verteidigungsminister aufoktroyiert hatten (19), zusammen mit einer grossen Anzahl anderer russischer Offiziere und Berater. In diesem Misstrauen bestand ein Geburtsfehler der 1955 gegründeten Warschauer Vertragsorganisation WVO, oder wie man ihn im Westen nennt, des Warschauer Pakts. Dieses Misstrauen zwischen Russland und den ehemaligen WVO-Mitgliedsstaaten beeinflusst die politisch-militärischen Beziehungen in Osteuropa bis heute und behindert die Suche nach einer Lösung aktueller und verschleppter Konflikte im postsowjetischen Raum bis heute. Der Zerfall der Sowjetunion bescherte einigen osteuropäischen Akteuren die Möglichkeit, die geopolitischen Konzepte ihrer Vorfahren wieder zu aktivieren und neue aussenpolitische Abenteuer zu wagen. Die Grenzen der Sowjetunion und damit ihrer heutigen Nachfolgestaaten wurden 1945 teilweise nach militärischen Gesichtspunkten neu gezogen, nicht nach ethnisch-kulturellen oder historischen. Das bedingt heute einen sehr umsichtigen Umgang mit nationalen Minderheiten. Die NATO-Osterweiterung und der Aufmarsch von NATO-Truppen auf dem Territorium der Staaten Osteuropas gegen Russland und seine Verbündeten, zeigt, dass Stalins Misstrauen gegenüber diesen Ländern nicht unberechtigt gewesen war. Die bevorstehenden Feiern zum 75. Jahrestag der Kapitulation Deutschlands werden alte Bruchlinien erneut aufzeigen.

Anmerkungen

1) https://www.1000dokumente.de/pdf/dok_0109_hrw_de.pdf;

https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2001_3_5_wirsching.pdf.

2) Für eine Übersicht siehe https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1938/; https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/spanischer-buergerkrieg.html. Zum Spanischen Bürgerkrieg https://www.andalusien360.de/magazin/spanischer-buergerkrieg.

3) Tim Bouverie: Appeasement, Chamberlain, Hitler, Churchill, and the Road to War online verfügbar unter https://www.nytimes.com/2019/06/10/books/review/tim-bouverie-appeasement.html. https://www.gov.uk/government/history/past-prime-ministers/neville-chamberlain; https://www.dhm.de/lemo/biografie/arthur-chamberlain. .

4)  Marek Kornat: Die Wiedergeburt Polens als multinationaler Staat in den Konzeptionen von Józef Piłsudski, online verfügbar unter https://www.ku.de/forschungseinr/zimos/publikationen/forum/zeitgeschichte/marek-kornat-die-wiedergeburt-polens-als-multinationaler-staat-in-den-konzeptionen-von-jozef-pilsudski/. Verbindung zu heute: Johnathan Levy: The Ukraine Crisis – It’s the Intermarium Plan Again, online verfügbar unter http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/14598#.VWQ66mAWld0.

Groß-Ungarn: https://www.zeit.de/2013/19/ungarn-extreme-rechte/seite-2; generell: Klaus Kellmann: Dimensionen der Mittäterschaft, die europäische Kollaboration mit dem Dritten Reich, online verfügbar unter

https://books.google.at/books?id=dK94DwAAQBAJ&pg=PA435&lpg=PA435&dq=Grossungarn+

Horthy&source=bl&ots=Dw_TFBup4c&sig=ACfU3U3zHWL5zj9Q_xQ2J6yGVdLPiZePlA&hl=en&sa=X&ved=

2ahUKEwj1gdSvvcToAhXD-qQKHeYZA_44ChDoATADegQICRAB#v=onepage&q=Grossungarn%20Horthy&f=false.

Zu Bessarabien: https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/regionen/bessarabien/; Charles Upson Clark: Bessarabia, Russia and Roumania on the Black Sea, online verfügbar unter http://depts.washington.edu/cartah/text_archive/clark/toc_pag.shtml. Michael Jabara Carley: Who betrayed whom? Franco-Anglo-Soviet relations 1932 – 1939, S. 9, online verfügbar unter https://www.researchgate.net/publication/332912780_Who_Betrayed_Whom_Franco-Anglo-Soviet_Relations_1932-1939.

5) Michael Jabara Carley: Only the USSR Has... Clean Hands”: The Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934–1938 (Part 2), S. 385, 390.

6) Wortlaut des Münchner Abkommens unter http://www.glasnost.de/db/DokAus/38muenchen.htmlhttps://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article120458771/Wie-Grossbritannien-die-Tschechoslowakei-verriet.html; Michael Jabara Carley: Only the USSR Has... Clean Hands”: The Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934–1938 (Part 2), S.383, 387 – 390. Vgl. Józef Szymeczek, Roman Kaszper: Kurzer Abriss der Geschichte des Teschener Schlesien, S. 9, online verfügbar unter http://www.eurac.edu/en/research/autonomies/commul/Documents/Teschen/Czeski_Cieszyn_3_Gesch_de.pdf.

7) Schiedsspruch: Arbitral award establishing the Czechoslovak-Hungarian boundary 2 November 1938, online verfügbar unter https://legal.un.org/riaa/cases/vol_XXVIII/401-406.pdf; Bill Tarkulich, Additional Annexation of Eastern Slovakia by Hungary, 23–26 March 1939. Quellen: Edward Chaszar: The Czechoslovak-Hungarian Border Dispute of 1938

8) Michael Jabara Carley: Only the USSR Has... Clean Hands”: The Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934–1938 (Part 2), S. 383.

9) Vgl. Ingeborg Fleischhauer: Der deutsch-sowjetische Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939; Die deutschen Aufzeichnungen über die Verhandlungen zwischen Stalin, Molotov und Ribbentrop in Moskau, S. 456, online verfügbar unter https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1991_3_5_fleischhauer.pdf.

10) Das Protokoll ist online verfügbar: https://www.ns-archiv.de/krieg/1939/schmundt/23-05-1939-schmundt.php. Hintergründe bei Rolf-Dieter Müller: Der Feind steht im Osten. Hitlers geheime Pläne für einen Krieg gegen die Sowjetunion im Jahr 1939. Berlin 2011, S. 58 ff. und S. 105 ff.; vgl. auch Rezension (http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-3-092), in: H-Soz-u-Kult, 5. August 2011.

11) Siehe dazu die Führerweisung vom 21.10.1938 unter https://www.ns-archiv.de/krieg/1938/tschechoslowakei/erledigung-rest-tschechei-21-10-1938.php;  Claudia Prinz: Die "Zerschlagung der Rest-Tschechei" auf https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/aussenpolitik/tschechei; Christian Ganzer: Die Karpato-Ukraine 1938/39 – Spielball im internationalen Interessenkonflikt am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Hamburg 2001 (Die Ostreihe – Neue Folge. Heft 12).

12) Michael Jabara Carley: Only the USSR Has... Clean Hands”: The Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934–1938 (Part 2), S.392.

13) Michael Jabara Carley: Who betrayed whom? Franco-Anglo-Soviet relations 1932 – 1939, S. 14,

14)  In Berlin rechnete man schon während der Sudeten-Krise, dass die Sowjetunion durch Japan in Ostasien gebunden sein werde und nicht eingreifen könne; vgl. Michael Jabara Carley: Only the USSR Has... Clean Hands”: The Soviet Perspective on the Failure of Collective Security and the Collapse of Czechoslovakia, 1934–1938 (Part 2), S. 383. Stalin informierte die Bürger der Sowjetunion erst am 3. Juli über den erfolgten Angriff Deutschlands: https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&dokument=0029_stj&object=context&st=&l=de.

15) http://www.e-reading.club/chapter.php/5672/35/valentin-berezhkov-stranicy-diplomaticheskoy-istorii.html, in Russisch; Mayers, David "The Great Patriotic War, FDR's Embassy Moscow, and Soviet—US Relations" pg. 299-333 from The International History Review, Volume 33, No. 2 June 2011 p.309.

16) Vladimir O. Pechatnov: The Big Three after World War II : new documents on Soviet thinking about post war relations with the United States and Great Britain Washington 1995, S. 10 f, online verfügbar unter https://books.google.at/books?id=7uKfAAAAMAAJ&printsec=frontcover&source=gbs_ViewAPI&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false. Zu Litwinows Einfluss, siehe https://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/dossier-nationalsozialismus/39616/deutschland-der-sieger. Zu Iwan Maiski Die britische Deutschlandkonzeption und -politik 1943-1945, S. 487. http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/diss/2003/fu-berlin/2001/264/Kap3.pdf;

17) Die britische Delegation notierte "…Russia would like to have the warm-water port of Königsberg, in East Prussia…", die US-amerikanische "…the aquisition of that part of East Prussia would not only afford the Soviet Union an ice-free port …"  Vgl. Die britische Deutschlandkonzeption und -politik 1943-1945, S. 521f.

18) Eingliederung der Karpatenukraine in die

Sowjetunion: https://ru.wikisource.org/wiki/%D0%A3%D0%BA%D0%B0%D0%B7_

%D0%9F%D1%80%D0%B5%D0%B7%D0%B8%D0%B4%D0%B8%D1%83%D0%BC%D0%B0_

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D0%BE%D0%B9_%D0%A1%D0%A1%D0%A0.

19) http://perevodika.ru/articles/10509.html, in Russisch.

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