Völker, sehet die Signale!

Von Willy Wimmer

Demnächst wird es amtlich. Während über dem Portal des Reichstages in Berlin noch die Inschrift: „Dem deutschen Volke“ prangt, wird vor dem Reichstag die Fahne der neuen Zeit aufgezogen. Oder ersetzt auf dem Dach eine der dort bisher gezeigten Bundesflaggen. „Schwarz-Rot-Gold“, die deutschen Farben seit dem Stauferkaiser Friedrich und das Fanal des bürgerlichen Aufbruchs vom Hambacher Schloss, muss durch Beschluss im Deutschen Bundestag weichen. Die Regenbogenfahne wird demnächst nicht nur vor dem Bundesinnenministerium im Winde verweht werden. Das ganze Deutschland muss die neue Zeit erkennen und deshalb muss jetzt der Reichstag her. Es dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Kölner Dom oder die Wartburg herhalten müssen. Es ist eben nicht mehr der demokratische, deutsche Staat, der über seine Nationalfarben die gewünschte Identifikation schafft. Das LGBT-Mustersymbol in Form der Regenbogenfahne kündigt die Zeit der NGO-bestimmten Republik an. Die Berliner Republik hat nichts dagegen, den Übergang zu einer neuen Zeit durch die neuen staatlichen Symbole anzukündigen. Die Herrschaft der im wesentlichen transatlantisch bestimmten NGO ´s wollte nicht länger auf die prägnanten Symbole verzichten. Die Ampel in Berlin hat ihren ersten Streich vollbracht. Kein Wunder, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, es mit dem Krieg in der Ukraine mit dem ersten NGO-Krieg in der Geschichte zu tun zu haben. Man muss sich nur die ohnehin auf Linie gebrachten Medien und ihre Expertenrunden ansehen. Die NGO ´s, aus deren Reihen die Damen und Herren die NGO repräsentieren, sind sämtlich auf totalen Krieg gegen Russland und seinen Präsidenten getrimmt. In Deutschland weckt das nicht nur Erinnerungen an die gegen den Kaiser gerichtete Propagandawalze vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg und die alliierte Strategie zwecks Beseitigung eines im Wege stehenden, fortschrittlichen Staates. Die Denkweise und Wortwahl der heutigen Experten in deutschen Medien lässt nicht nur erkennen, welch Geistes Kind sie sind und was ihre Auftraggeber von Ihnen erwarten. Die öffentlichen Äußerungen der Bundesaußenministerin über Russland und seinen Präsidenten stehen dem nicht nach, was zu den schlimmsten gegen Deutschland gerichteten Exzessen medialer Art zählt. Wo ist die öffentliche und nicht Sphinx-haft vorgetragene Erklärung der Bundesregierung, zu einem baldigen Ende des Blutvergießens beitragen zu wollen. Warum besteht der öffentliche Eindruck, dass der Bundeskanzler anders tickt als die Bundesaußenministerin und der Bundeswirtschaftsminister, die im Stile von „Bonny und Clyde“ durch die Kriegsgebiete touren. Wo sind denn die Nachweise, vor Kriegsausbruch den ukrainischen Präsidenten von seinen Provokationen abgehalten zu haben und die Fragen des russischen Präsidenten an die USA beantwortet zu sehen? Das ist Verantwortung und nicht das Füllen eines Kriegsgebietes mit immer mehr Waffen. 

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