Microsoft steigt aus der Datensammlung eigener digitaler Karten aus - und der Fahrdienst-Vermittler Uber profitiert davon. Das umstrittene Startup bekommt ausgewählte Technologie, ein
Rechenzentrum sowie Kameras und einige Patente, wie Microsoft am Montag (Ortszeit) unter anderem dem «Wall Street Journal» und dem Technologieblog «Recode» bestätigte. Die Daten für Microsofts Bing
Maps sollen künftig von Partnern kommen und bei dem Konzern zu einemfertigen Produkt verbunden werden, hieß es.
Inzwischen sind Zwei Verantwortliche des umstrittenen Fahrdienstvermittlers Uber in Frankreich festgenommen worden. Die Aktion stehe im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen illegaler
Beschäftigung, hieß es am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Paris.
Das Verfahren gegen das Unternehmen laufe seit vergangenem Jahr.
Umstritten ist vor allem das Angebot UberPop, mit dem sich Privatleute ohne Taxi-Lizenz mit ihren Autos als Fahrer anbieten können. Für sie werden keine Sozialabgaben gezahlt. Dies ist in Frankreich illegal, trotzdem sind Wagen unterwegs. Die US-Firma Uber verweist darauf, der Rechtsstreit über das erst im Herbst
Auch in Deutschland streiten Taxiverbände erbittert gegen Uber. Der Dienst UberPop wurde hierzulande für rechtswidrig erklärt. Das Angebot UberX mit lizenzierten Chauffeurdiensten ist in beiden
Ländern weiterhin zugelassen. Beschlossene Verbot laufe noch.
Quelle: dpa
