Von Willy Wimmer
Für jeden anderen Staatsmann wäre bei dem Abraham-Abkommen, auf Kiel gesetzt durch Präsident Donald Trump, der Friedensnobelpreis sicher gewesen. Nicht so bei dem amerikanischen Siegfried, der seit diesem Sommer um eine Restlaufzeit weiß. Der gesamte politische Westen stand in Neocon-Manier gegen ihn, verhinderte sein Fortkommen und vor allem den Schulterschluß mit Präsident Putin. Jetzt wird der wiedergewählte Präsident Trump an der 24-Stunden Eieruhr des Friedensschlusses in Sachen Ukraine gemessen.
Die Chancen stehen gut. Er muß nur da fortfahren, wo in klarem Bewußtsein für die kriegerischen Folgen der Westen alle Verständigungsofferten der Präsidenten Xi und Putin in den Wind geschlagen hatten. Das war zu der Zeit, als sich die Welt auf Weihnachten 2021 und das Jahr 2022 vorbereitete. Frieden ist möglich und das auf den Anstoß durch Präsident Trump. Wohl in der klaren Erkenntnis, daß sich zwei Dinge ausschließen: Amerika wieder groß zu machen und in der Masche, seit 1860 einen Krieg nach dem anderen zu führen. Präsident Biden war noch Versailles verhaftet und Frau Nuland seine Vollstreckerin, Präsident Trump dem Freiheits-und Friedensversprechen der amerikanischen Verfassung. Er wird nicht in die Knie gehen wie in diesen Tagen das unsägliche Berlin, dessen Sanktionen gegen Rußland zur Selbstvernichtung führen.
