Teilung, wohin man blickt: USA, Global Britain, Westen

Gewalt bestimmt auf amerikanischen Straßen das mediale Bild für den Globus

Von Willy Wimmer

Gewalt bestimmt auf amerikanischen Straßen das mediale Bild für den Globus. Man sollte sich daran erinnern, was direkt nach der Präsidentschaftswahl 2016 weltweit in den Medien zu lesen war. Da traf sich in einem Washingtoner Hotel unter Nennung weltbekannter Namen eine illustre Globalmilliardärs-Gruppe. Deren einziges Ziel bestand darin, Präsident Trump aus dem Amt zu fegen. Diese Globalmilliardärs-Gruppe konnte auf zwei Elemente zurückgreifen, um dieses Ziel zu erreichen: auf das, was Präsident Trump im eigenen Land den „tiefen Staat“ nannte. Damit waren weite Teile des Sicherheitsapparates angesprochen. Nicht minder wichtig waren die europäischen Schlepptau-Staaten für das, was die Washingtoner Kongress-Kriegskoalition in Europa kontrollierte. Die Rädelsführerschaft der deutschen Bundeskanzlerin bei diesem Unterfangen sagt alles. Man muß sich nur vor Augen halten, wen der unter Beschuss mit schwerstem Kaliber stehende israelische Ministerpräsident Netanjahu nicht in seinem Land sehen will. Dann weiß man alles. In dem Moment, als die Sowjetunion nicht mehr als Feindbild taugte, richtete man die Geschütze im Ringen um die Pfründe gegeneinander. Moskau-Gate, Corona und jetzt Schützenpanzer zwischen Ost-und Westküste auf den Straßen und ein offizieller Mechanismus zur Errichtung einer Militärherrschaft, wenn zivile Kontrolle nicht mehr möglich ist.  Ist das eine Präsidentschaft oder eine Konkursverwaltung? Wer übersteht so etwas, außer Trump?
Das zerreißt nicht nur die USA und die Staaten im Schlepptau. England, das über zwei Weltkriege im amerikanischen Interesse sein Empire aufgeben mußte, macht sich daran, die aufgerissene Lücke durch die USA zu schließen. „Global Britain“ ist ebenso vermessen wie brandgefährlich für den Rest der Welt. In der Zeit der britischen Kolonialherrschaft haben die Briten in 300 Jahren Konflikte für die nächsten 300 Jahre zurückgelassen.
Hongkong ist einer von vielen Brandherden. Für uns stellt sind die Frage, die uns bekannt vorkommt: Mourir pour Hongkong? Oder für irgendetwas anderes von dem Kaliber?

Bilder:Depositphotos
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