Pentagonchef beklagt Mangel an irakischen Rekruten gegen IS

Washington (dpa) - Das US-Militär beklagt einen Mangel an irakischen
Rekruten zur Ausbildung für den Kampf gegen die Terrormiliz
Islamischer Staat (IS). «Unsere Trainingsbemühungen im Irak wurden
bislang gebremst durch den Mangel an Auszubildenden - wir haben
schlicht nicht genügend Rekruten erhalten», sagte
US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Mittwoch bei einer Anhörung
im Kongress in Washington.

Die USA wollten eigentlich bis zum Herbst dieses Jahres 24 000 Iraker
an vier Standorten für den Kampf gegen die Islamisten vorbereiten.
Aber bisher seien es lediglich rund 7000 irakische Sicherheitskräfte
und 2000 Anti-Terror-Spezialisten gewesen, sagte Carter. Zudem sei
auch die Bereitstellung von Ausrüstung an die Iraker zu langsam
vonstattengegangen. Das amerikanische Militär arbeite daran, die
Lieferung von Panzerabwehrwaffen und Werkzeugen, mit denen am
Straßenrand platzierte Sprengfallen unschädlich gemacht werden
können, zu beschleunigen.