Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind am Montag nach einer
Lockerung der Geldpolitik in China gestiegen. Im frühen Handel
kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im Mai 64,10 US-Dollar und damit 65 Cent mehr als am
Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate
(WTI) stieg um 69 Cent auf 56,43 Dollar.
Gestützt würden die Ölpreise durch die Zinssenkung in China,
sagten Händler. Die Notenbank People’s Bank of China kündigte
die Senkung des sogenannten Mindestreservesatzes um einen
Prozentpunkt an. Seit der globalen Finanzkrise war dieser nicht mehr
so deutlich herabgesetzt worden. Die Maßnahme soll die schwächelnde
Konjunktur ankurbeln. Ein höheres Wirtschaftswachstum in China würde
auch die Nachfrage nach Rohöl stützen.