In ihrer Anfrage, gerichtet an den Bundestag, verlangt die Fraktion von der Bundesregierung, die Gas-Pipeline „Nord-Stream 2“ als ein Projekt zu betrachten, das nicht den europäischen Rechtsnormen und der Diversifikation für Energielieferungen entspricht. 
Diese Forderung wurde von den Grünen immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt, jedes mal mit neuen Argumenten gegen den Bau der „Nord Stream 2“. Dieses Mal jedoch folgten nach den einigen wirtschaftlichen Berechnungen überraschend offen vorgetragene politische Forderungen an die Regierung. So wird in der Anfrage, die von 17 Fraktionsmitgliedern unterzeichnet wurde, unter anderem der finanzielle Schaden erwähnt, den der ukrainische Konzern „Naftogas“ durch den Bau der Pipeline nehmen könnte.
„Naftogas“ sichert den Transfer des russischen Gases nach Europa und ist ein staatliches ukrainisches Unternehmen. Unklar ist, warum Mitglieder des Bundestags offen die Interessen eines ausländischen Konzerns vertreten und sich dabei auf den Klimaschutz berufen. 
In ihrem Bestreben einem anderen Land einen finanziellen Gefallen zu tun, scheinen die „Grünen“ die Interessen ihres eigenen Landes für zweitrangig zu halten und gerieren sich klar als Lobbyisten und nicht als Volksvertreter.
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Quelle: Deutscher Bundestag
