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Ku-Klux-Klan in Deutschland

Auch in der Bundesrepublik Deutschland existierte spätestens seit Ende der 70er-Jahre eine KKK-Gruppierung. Seitdem kam es zu verschiedenen Neugründungen und Auflösungen. Die deutschen Ableger pflegen mitunter ähnliches Brauchtum wie die Vorbildorganisation in den USA, so wurden Medienberichten zufolge immer wieder rituelle Verbrennungen von Holzkreuzen durchgeführt 

(vgl. „Ku-Klux-Klan – Geheimtreffen mitten in Deutschland“, Meldung auf Express.de vom 16. August 2011, www. express.de/news/ku-klux-klan-geheimtreffen-mitten-in-deutschland-15128462).

Der Bundesregierung sind sechs entsprechende Gruppierungen bekannt. Dabei handelt es sich um die „United Northern and Southern Knights of the KKK – Realm of Germany” und die „Militant Knights of the Ku Klux Klan – Realm of Germany“. Die KKK-Gruppierungen in Deutschland verfügen über eine sehr geringe Mitgliederzahl.

Im Zuge der Aufklärung der Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds wurde aber öffentlich, dass Carsten Szczepanski, ein V-Mann des brandenburgischen Landesamtes für Verfassungsschutz, zeitweise versuchte, eine KKK-Gruppierung aufzubauen.Eine Mitgliedschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Nachrichtendienste in KKK-Gruppierungen stünde aus verschiedenen Gründen, die sich aus dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz ergeben, einer Tätigkeit in den genannten Behörden entgegen. Der Bundesregierung sind keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt, die eine solche Mitgliedschaft oder auch Nähe zu KKK-Gruppierungen aufweisen.

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Quelle: Deutscher Bundestag http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/100/1810082.pdf

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