Noch vor 8 Jahren wurden unter Federführung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Josef Ackermann, Ex-Chef der Deutschen Bank marode Geldinstitute mit dreistelligen Milliardenbeträgen gerettet – ein völliger Wahnsinn, dass man über kriminelle Finanzbetrüger einen Rettungsschirm aufgespannt hatte.
Roland R. Ropers, Kolumnist bei WORLD ECONOMY, Sprach- & Kulturphilosoph, Begründer der ETYMOSOPHIE 
Der Schweizer Joe Ackermann ist längst von der Bühne verschwunden, sein Privatkonto millionenschwer, das von ihm mit dubiosen Investment-Jongleuren geführte Spiel-Casino DEUTSCHE BANK steht am Abgrund. Der größte Aktienwertverlust in der Geschichte des ehemals renommierten Geldhauses – mehr als 8.000 Prozesse wegen betrügerischer Machenschaften und Schadensersatzforderungen in zweifacher Milliardenhöhe. Eine Rettung und Sanierung scheint kaum möglich.
Mit den Schlagworten: „shareholder value“, „pool position“ „merger of equals“, „globalization“, “big deal“ rechtfertigen die vermeintlichen Machthaber dieser Erde ihr völlig sinnloses Hazard-Spiel zu Gunsten einer kleinen Schicht von Mega-Reichen, dem immer größer werdende Bevölkerungsteile gnaden- und verantwortungslos geopfert werden.
Die den „homo sapiens“ bedrohende Krankheit der Manager ist offenbar ein spezieller Entzündungsherd, der Herz und Gefühl lahmlegt, dabei die den Größenwahn auslösenden Gehirnregionen in beängstigender Weise stimuliert und aktiviert; man könnte von einer psychopathologischen Endorphin-Anomalie sprechen, wo der Betroffene trotz seines augenscheinlich einwandfreien Erscheinungsbildes in sich das Kraftpotenzial eines Horror-Geschöpfes verbirgt, das aufgrund seiner bisher unerforschten Erkrankung Unheil in kaum denkbarem Maße anrichten könnte.
Im Wirtschaften gibt es ein mächtiges Primat des Personalen. Über Erfolg und Misserfolg von Unternehmungen entscheiden letztlich immer einzelne Menschen. Wer mit ihnen umgeht, wie mit Ausschussware, kann nur verlieren. Zur Wirkmacht des Anthropologischen gehört ein gesundes Gefühl für Macht und Fairness, aber auch für Größe. Die Betriebswirtschaft kennt den Lehrsatz vom abnehmenden Grenznutzen, und die Märchen unserer Großmütter erzählen, dass das tapfere Schneiderlein und mutige Abenteurer dumme Riesen stets überlisten. Darin steckt eine tiefe Wahrheit, nämlich die, dass Klugheit und Kreativität wichtiger sind als Größe. 
Die „Lebensdauer“ von Managern in den Top-Etagen wird zunehmend geringer. Oft werden die Konzernlenker schon nach wenigen Jahren, in jüngster Zeit nach einigen Monaten, mit hohen Abfindungen nach Hause geschickt.
Die sogenannten „Life-Science-Konzerne“, der neue Begriff für die Pharma-Industrie, unterstützen eine Entwicklung mit ihren Produkten, welche die Funktionalität der zahlungskräftigen Menschen erhalten soll. Die Frage, nach dem Sinn des Lebens, wird kaum noch erörtert.
Es erinnert mich an die Geschichte eines Fischers aus Kerala/Indien, der am Strand lag und von einem Investmentbanker aus dem Westen angesprochen wurde:
„Warum liegen Sie denn so tatenlos herum? Sie sollten hinaus-fahren zum Fischen. Ich kann Ihnen helfen, ein Motorboot zu beschaffen, kann Ihnen auch größere Fangnetze besorgen, damit Sie in tiefere Gewässer als bisher hinausfahren können und mit größeren Tagesfängen zurückkehren. Sie können mehr Geld verdienen, sich ein schönes Haus kaufen und ein richtig angenehmes Leben führen; und Sie können alles tun, was Sie möchten.“
Darauf antwortete der Fischer:
„Das ist ja alles schön und gut, aber ich tue doch auch jetzt schon, was ich möchte; dann bleibe ich doch lieber gleich hier liegen.“
Großbetrüger dürfen nicht mit Steuergeldern geschützt und belohnt werden. Das hoffentlich baldige Ende der DEUTSCHEN BANK würde wesentlich zum dringend notwendigen Aufwachen der konsumnarkotisierten Bevölkerung beitragen.
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