«Es wäre ein Beitrag zur Gerechtigkeit, wenn wichtige Unterlagen den Behörden übergeben würden», sagte er dem «Tagespiegel am Sonntag». Dies würde «auch den deutschen Finanzministerien viel Geld einbringen».
Die «Süddeutsche Zeitung» und ein Konsortium internationaler Medien hatten vor rund einer Woche über die Existenz von Zehntausenden Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler aus aller Welt ihr Vermögen geparkt haben sollen. Die Enthüllungen waren durch ein Datenleck möglich geworden.
Zur Weigerung deutscher Journalisten, ihre Daten herauszugeben, sagte der Minister: «Ich bin zuversichtlich, dass die Ermittlungsbehörden und die Medien gemeinsam einen Weg finden, wie zumindest bestimmte wertvolle Informationen ausgetauscht werden können.»
Unter dessen schreibt "Spiegel", dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat den Kontakt mit einem Insider verweigert, der über angeblich dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei auspacken wollte.
dpa/world economy
