Die Kämpfer des „Islamischer Staats“ haben die Kirche als Gefängnis genutzt, in dem einheimische Christen gefoltert und hingerichtet wurden. Nach Zeugenaussagen der dort lebenden Armenier, sollte die Kirche als Gefängnis für Vertreter verschiedener ethnischer und religiöser Minderheiten dienen, die es nicht geschafft hatten die Stadt rechtzeitig zu verlassen: „Sie haben sie dort enthauptet und entweihten damit die Kirche. Es wurden selbst Bäume gefällt, nur, weil sie von Christen gepflanzt wurden. Als die IS-Kämpfer die Stadt verlassen mussten, haben sie das Kreuz von der Kuppel runter gerissen und die Kirche in Brand gesetzt“, - berichtet der Experte.

Foto: Martik Gasparyan / WE
Bekannter Experte und Historiker Martik Gasparyan hat gegenüber uns bestätigt, dass auch die armenische Kirche Surb Khach (Die Kirche des Heiligen Kreuzes) befreit werden konnte.
Die Surb Khach Kirche wurde 1923 erbaut, von Armeniern, die nach dem Genozid von 1915 vom Osmanischen Reich aus nach Syrien geflohen waren. Nach dem Stand von Heute, wurde die Kirche wieder der armenischen Gemeinde übergeben, die nun den Wiederaufbau beginnen möchte.
