Berlin (dpa) - Berlin möchte im nächsten Hauptstadtvertrag mehr Geld vom Bund. Das gelte sowohl für die vielen hauptstadtbedingten Sicherheitsmaßnahmen wie für mehr Zivil- und Strafverfahren der Berliner Justiz als auch städtebauliche Maßnahmen im Regierungsviertel. Das geht aus einem Bericht des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) an das Abgeordnetenhaus hervor, den der Senat am Dienstag beschloss. Da der jetzige Vertrag 2017 auslaufe, verhandelten Berlin und Bund bereits über den Anschlussvertrag, hieß es. Bisher zahle der Bund mit 60 Millionen Euro im Jahr für die Sicherheitsaufwendungen noch nicht mal die Hälfte der tatsächlichen Kosten.
