Düsseldorf (dpa) - Ein mutmaßlicher IS-Terrorist aus dem Ruhrgebiet soll nach dem Willen der Bundesanwaltschaft für zwei Jahre und zehn Monate hinter Gitter. Das hat ein Vertreter der Anklagebehörde am Donnerstag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht beantragt. Der 22-jährige Nezet S. aus Mülheim/Ruhr ist demnach in Syrien zur Terrorgruppe «Islamischer Staat» gestoßen und hat sich dort an Waffen ausbilden lassen. Der Angeklagte räumte ein, «großen Blödsinn» gemacht zu haben. Inzwischen habe er sich von der islamistischen Szene abgewendet. Sein Verteidiger forderte eine Bewährungsstrafe und die Aussetzung der U-Haft.