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George Soros - alle und alles zum Wohle der Ameisenkönigin

Die Republik Ukraine gehörte zu der UdSSR  bis zu dessen Zerfall in Folge des halblegalen „Dreierpakts“ - zwischen dem russischen Präsidenten Boris Jelzin, dem ukrainischen Präsidenten Leonid Krawtschuk und dem Vorsitzenden des Obersten Rates Weißrusslands Stanislav Schuschkewitsch. Am Abend des 8. Dezember 1991 wurden die Belowezher Vereinbarungen unterschrieben, die die Ukraine, ebenso wie alle anderen 14 Ex-Republiken der UdSSR, zu einem unabhängigen Staat gemacht haben. Schicksalslächeln: 1922 erhielt die Ukraine den Status einer Republik der UDSSR und 1991 gehörte sie zu dessen Grabträgern. 

Jan Tscherny, Autor, Politologe

Die Intuition des Händlers

Die Ukraine war schon immer ein lohnendes Ziel für alle Arten von Spekulanten - sowohl politische als auch finanzielle. Soros verstand ihren Wert noch vor allen anderen, im weit entfernten Jahr 1990, ein Jahr bevor Kiew seine Souveränität verkündete. Das erste was Soros gemacht hat - er gab Geld. Nicht der Regierung, nicht den Banken, nicht den Politikern. Er investierte in etwas, was er zu genüge kannte - in Non-Profit-Organisationen. Durch sie konnte er dann die Politik beeinflussen, politische Strömungen unterstützen, die für ihn finanziell lohnend erschienen. Es ist kein Zufall, dass ein nicht zu verachtender Teil der heutigen ukrainischen Politiker auf die eine oder andere Weise an Soros-Projekten beteiligt war. 

Sie erinnern sich, in dem ersten Teil unserer Reihe berichteten wir über den Staatsorden, den Poroschenko dem amerikanischen Milliardär verliehen hat? Es wäre an dieser Stelle angebracht daran zu erinnern, dass Poroschenko heute zu den reichsten ukrainischen Oligarchen gehört. Ist es nicht interessant - ein Oligarch, mit geheimen Offshore-Firmen in Panama, verleiht einem anderen Oligarchen einen ukrainischen Orden? Wir können nur vermuten für welche Verdienste die korrupt-oligarchischen ukrainischen Machthaber Soros dermaßen hofieren. Man muss seiner Intuition eines Geschäftsmannes Respekt zollen. Während die Welt zusah wie der Koloss der UdSSR zu Fall gebracht wurde, begann Soros dort zu investieren. 

Sowjetunion ist eine Firma, mit 15 Hauptaktien, die alle gleichzeitig auf den Mindestpreis gefallen sind und auch noch zum Verkauf stehen - so seine Logik. Was macht ein Börsianer in einem solchen Fall? Richtig - er kauft ein. Das tat der Milliardär dann auch. Aber, wir wollen fair bleiben - es waren nicht nur die Ex-Republiken der UdSSR, die zu Objekten seiner Spekulationen wurden. In den Dokumenten aus dem Soros-Archiv gibt es genügend Informationen über die Aktivitäten seines ausländischen „Türenöffners“, der „Open Society Foundations“, in allen möglichen Ländern der Welt, sei es in Afrika, Europa oder Amerika. Uns interessieren aber hauptsächlich seine „guten Taten“ in der Ukraine. 

Soros, gewappnet durch die Erfahrungen mit Russland, wusste bereits, dass man auf Langzeit spielen muss. Das heißt, den Preis für die „Ukraine“-Aktie auf das Minimum runter drücken, das Land ins Chaos stürzen, damit es auf für andere Investoren möglichst unattraktiv wirkt. Danach erfindet man einen wunderschönen Traum für die inzwischen verarmte und verängstigte Republik. Dafür muss man die Ukraine zunächst in Richtung Europa schubsen und dann schleunigst mit einer Zollbarriere von Russland abschotten. In der zweiten Phase - führt man die billig erworbene Ukraine in das Wunderland - nach Europa und wenn wir schon dabei sind, dann auch gleich in die NATO. Und so vergräbt der Ukrainer seine Hrivna in die fruchtbare europäische Erde und eine Woche später erwächst daraus ein Dollar- und Eurobaum - so fruchtbar, dass jeder Ukrainer etwas davon tragen kann…

Teile und … Kaufe!

Soros kaufte nie die Aktien nur einer Firma. Er teilte seine Interessen und sein Business, damit er im Falle von Verlusten bei einem Geschäft, bei einem anderen wieder ins Plus kommt. Er zerlegte die Aktie „Ukraine“ in mehrere Teile und begann in einheimische Stiftungen und NGO’s zu investieren, indem er sie praktisch einkaufte und zu Sprechröhren seiner Interessen und Ziele machte.

Anfang der 90er kaufte er zum Beispiel die ukrainische Stiftung „Wiedergeburt“, danach wurde er auf die Mannschaft um Viktor Juschtschenko aufmerksam, der sich durch Katerina Tschumatschenko, eine US-Bürgerin, besser bekannt als Katerina Juschtschenko - Ehefrau des Präsidenten Viktor Juschtschenko- , gut in die richtige Richtung lenken ließ. Wir konzentrieren uns zunächst auf die Stiftung „Wiedergeburt“. 

Wir veröffentlichen heute wieder einige Papiere aus den Archiven von George Soros, durch DCleaks zugänglich gemacht.

Fortsetzung folgt …

Quellen:

<link http: soros.dcleaks.com>soros.dcleaks.com

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