Die Tatsache der staatlichen Selbstkastration Deutschlands durch die Abgabe hoheitlicher Kompetenzen nach Brüssel zeigt doch eindeutig, auf welchem Weg wir sind. Die freiwillige Abgabe nationaler Macht und - daraus folgend - das weitere Anwachsen zentralisierter Macht in Brüssel bekommt allmählich die Umrisse eines neuen Herrscher-Königtums. Dem deutschen Volk und den anderen EU-Mitgliedstaaten wird dies durch ständiges, einhämmerndes Wiederholen der Forderung eines sogenannten europäischen Einigungsprozesses in den staatlich gelenkten Medien als quasi-heiliger, unkritisierbarer Akt vor die Nase gehalten.
Wir brauchen weder eine europäische Einigung – denn die europäischen Nationen sind nicht uneinig – noch eine zentrale Lenkung mit einer zentralisierten Fiktiv-Währung. Der ideologisierte Begriff von europäischer Einigung ist der Versuch, durch die Hintertür die europäischen Nationen auszuhebeln. Europa hat in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Wk auch ohne eine solche Einigung funktioniert, auch wenn Frankreich seine eigene force de frappe für sich haben zu müssen glaubte. Europa hatte Vielfalt in Sprache, Kultur und Wirtschaft. Mittel- und Nordeuropa – allen voran die BRDeutschland - haben Technologie geliefert und produziert – und der Süden war primär touristisch ausgerichtet. Das hätte auch so bleiben können. Jeder kultur- und volkswirtschaftlich Informierte weiß, wie schwierig es ist, eine selbstversorgende Volkswirtschaft aufzubauen, wenn es an bestimmten Voraussetzungen mangelt. Das Beispiel Afrika oder Südamerika verdeutlich uns dies. Der Nord-Süd-Gegensatz kann nicht so einfach aufgehoben werden, schon gar nicht mit der derzeitigen Praxis von Entwicklungshilfe. Siehe dazu das Buch von Seitz „Afrika wird armregiert“.
Die Spielregeln für das neue unsägliche Entnationalisierungs- und Entdemokratisierungsprogramm gegen die europäischen Nationalstaaten ist vor allem ein Programm zur politischen Entmachtung der BRDeutschland. Insofern sind die Äußerungen des Herrn Schäuble von der Obsolenz des Nationalstaats ein Wink mit dem Zaunpfahl für die, die immer noch glauben, ohne politische oder sogar persönliche Folgen für nationalstaatliche Politik eintreten zu können. Diese antinationale und damit auch antieuropäische Politik wird aber nicht von Europäern gemacht, sondern von denen, die an diesem neuen Totalstaat EU ein ursächliches Interesse haben: Die international agierenden Herrscher des Kommerzes – Banken und Großunternehmen. Und diese wollen ein leichtes Spiel haben. Sie wollen mit nur noch wenigen und mit in ihrem Sinne verlässlichen Personen sprechen, um ihre privatwirtschaftlichen kaufmännischen Entscheidungen und Pläne abzustecken. So etwas funktioniert nur, wenn die beteiligten Völker von diesen Entscheidungen ausgespart werden. Wirkliche Demokratie im Sinne von Mitbestimmung und Teilhabe wird hier nicht benötigt. Insofern sind auch Wahlen dann nur noch eine lästige Nebenpflicht, denen man zur Beruhigung der Massen und der Aufrechterhaltung eines Kulissentheaters nachkommt.
Wer genau beobachtet, hat festgestellt, dass auch die rational wenig nachvollziehbaren Äußerungen und Handlungen Donald Trumps in diese Richtung gehen. Er überhöht den amerikanischen Nationalstaat – der ja im Grunde ein Internationalstaat ist – und wirbt für einen weiteren Kampf des Guten gegen das Böse. Dieses Glaubensklischee hatten wir schon bei seinen Vorgängern. „Gut“ bedeutet dabei immer, wenn jemand im Interesse der US-Konzerne handelt. Wer sich denen in den Weg stellt, ist automatisch der Böse.Wählen zu gehen hat also, sowohl in den US als auch in Europa, eigentlich nur noch einen formalen Sinn, es verkommt zu einem Politkult ohne eigentliche Bedeutung. Man wählt zwar, aber was man wählt, ist eigentlich gleichgültig, weil die Parteien alle dieselben Ziele verfolgen.
Wenn nun eine neue Partei wie die AfD daherkommt und sowohl dem Wähler als auch dem Wählen wieder einen Sinn geben will,
- indem sie ernsthafte und vom Restspektrum abweichende politische Ziele im deutschen Interesse formuliert,
- indem sie einen ernsthaften Dialog mit dem Bürger beginnt,
- indem sie sich ernsthaft gegen die Politik der Herrscherparteien und der von diesen förmlich angebeteten Herrscherin Merkel stellt, dann versucht sie das eigentlich Unmögliche, nämlich die gesamte Parteienlandschaft wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.
Es ist der Versuch, die in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr erfolgte Selbstdelegitimation der politischen Klasse, ihre gewollte und selbstverschuldete Disqualität und die damit verbundene Auslieferung an nichtdeutsche Interessen und damit das Aufgeben wirklicher eigener und gesellschaftsrelevanter eigener politischer Positionen zu beenden. Sie will, dass wir Verantwortung für das eigene Tun und für das eigene Land übernehmen.
Dies ist von den internationalen Akteuren aber nicht gewollt.
Die oben genannten Kreise wollen ein demokratisches Pseudoszenario aufrechterhalten, ein demokratisches Affentheater, eine politische Kasperbude, ein zur Realität gewordenes Computerspiel, das ihrem perfiden Machthunger (Privatisierung der Welt) nicht in die Quere kommt. Insofern wird es für diese Partei sehr schwierig werden, sowohl, was die prozentualen Wahlergebnisse der AfD, als auch, was die Teilnahme an dem beschriebenen pseudopolitischen Kultspiel betrifft, damit irgendeinen wirklichen politischen Erfolg zu erreichen. Die von den Herrscherparteien offensichtlich freiwillig (und gegen Belohnung?) erfolgte Unterwerfung unter die Masseneinwanderung, welche durch eine zielgerichtete Disfunktionalität der afrikanischen und teilweise auch der vorderasiatischen Staaten hervorgerufen wurde, wie auch die Geldbetrügereien und Vertragsbrüche innerhalb des EU-Systems, die dieser vorangegangen sind, zeigen eigentlich, dass es sich hier nur noch um so etwas wie ein real gewordenes Computerspiel „Die Siedler von Catan“(<link http: www.catan.de>www.catan.de) handeln kann. Fiktion wird nun zur Realität. Und das funktioniert, denn alle diese Spiele haben eine lange Tradition der Einflussnahme auf den menschlichen Geist hinter sich. Die Linken basteln eh seit langem an einem neuen Menschen ohne Mitgefühl und nur seinen tierischen Konkurrenztrieben ausgeliefert. Das wird durch die knallharte Umsetzung des Materialismus und die Degradierung der christlichen Religion zu einer neulinken Moralkultur, jetzt Wirklichkeit. Marx und Engels lassen grüßen – das Opium des Volkes ist nun die innerstaatliche ethnische Vielfalt und der neobolschewistische meinungsverwaltende Einheitsstaat. Geist und vor allem unabhängiger Geist ist nur noch überflüssig und störend. DiesenKräften muss die AfD konträr gegenüberstehen. Viele haben das anscheinend noch nicht gemerkt. Deswegen ist Opposition auf allen Gebieten erforderlich. Die immer noch ausgesparten Bereiche (Revision des Geschichtsbildes, Nato, …) müssen mit hineinkommen. Vielleicht kann die AfD versuchen, sich über das reine Parteimuster zu einer Volksbewegung zu erheben und damit in eine neue wirklich politische Dimension vorstoßen. Das Sich-Herumschlagen mit den Berliner Merkelblockparteien mag zwar ein notwendiges Übel sein, dem man sich zu stellen hat, kann aber auf Dauer nicht wirkliche politische Handlungsperspektive sein.
<link http: www.world-economy.eu pro-contra details article warum-noch-waehlen-bundestagswahl-als-plebiszit-ueber-staatszerstoererische-migrationspolitik>www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/warum-noch-waehlen-bundestagswahl-als-plebiszit-ueber-staatszerstoererische-migrationspolitik/
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