Das Dilemma sei, dass es zu dem Thema bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnis gebe, obwohl sich die weltweite Tendenz zu Flucht und Vertreibung weiter fortsetzen und sogar verstärken werde.
Es sei wahrscheinlich, dass neben politischen allein die ökologischen Katastrophen zunehmen werden, was zu noch mehr Flucht und Vertreibung führen werde.
Das Forschungsthema Flucht müsste zukünftig stärker institutionalisiert werden und die Forschungsprojekte müssten eine längere Laufzeit haben, nämlich möglichst über ein Jahr hinaus.
Zudem betonte Wissenschaftler, dass man Flucht nicht linear denken dürfe, sondern dass es sich dabei eher um eine zirkuläre Wanderung handele, die bisweilen auch mit der Rückkehr in die Heimat ende. Auch müsse das Thema Radikalisierung von Flüchtlingen besser erforscht werden, denn nur so könne man auch der politischen Radikalisierung der Bevölkerung in den Zielländern besser entgegen treten.
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Quelle: hib/ROL
Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3
(1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“
