Euro weiter schwach

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Mittwoch zunächst wenig erholt. Der starke Dollar hatte die Gemeinschaftswährung am Vortag bis auf 1,0631 Dollar gedrückt. Am Mittwochmorgen kostete der Euro 1,0647 Dollar und damit wieder etwas mehr. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0670 (Montag: 1,0723) Dollar festgesetzt.

In den USA hatten am Dienstag vorgelegte Konjunkturdaten nichts an der Einschätzung vieler Marktakteure geändert, dass die Fed den Leitzins noch im laufenden Jahr anheben wird. Die Teuerung war im Oktober etwas höher als erwartet ausgefallen. Gleichzeitig zeichnet sich eine weitere geldpolitische Lockerung durch die EZB ab. EZB-Chefvolkswirt Peter Praet hatte am Dienstag einmal mehr Sorgen über die anhaltend niedrige Inflation bekräftigt.

Das Wechselspiel zwischen den Erwartungen einer baldigen Zinswende in den USA einerseits und weiterer geldpolitischer Lockerungen durch die EZB andererseits stärkt den Dollar und schwächt den Euro.