Hamburg (dpa) - Nach einem jahrelangem Rechtsstreit um den Status des
Hamburger Turniers hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) eine baldige
außergerichtliche Einigung mit der Herrenprofi-Organisation ATP in
Aussicht gestellt. DTB-Präsident Ulrich Klaus hofft möglicherweise
schon in zwei bis drei Wochen auf eine zufriedenstellende Lösung, wie
er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erklärte.
«Die ATP will vom DTB 20 Millionen Dollar. Die reichen, um uns
fertigzumachen. Aber das will die ATP nicht», sagte Klaus. «Wir sind
in sehr vielversprechenden Gesprächen.» Nachdem ein amerikanisches
Gericht der ATP 2008 das Recht zugesprochen hatte, dem Turnier am
Rothenbaum den Masters-Status zu entziehen, hatte die Organisation
den DTB auf Erstattung ihrer Anwaltskosten verklagt.