Die Rache des Iran

Von Rudolf Guljaew

Nach dem Verlust eines Spionageflugzeuges des Typs E-11 der US-Luftwaffe vor Ende Januar in Afghanistan wurde es überraschend schnell ruhig um den Vorfall, der möglicherweise weitreichende Konsequenzen haben könnte. Ob dabei auch hochrangige CIA-Agenten ums Leben kamen, bleibt vorerst unbekannt, denn die US-Behörden halten sich bedeckt mit Informationen. Klar ist aber: Die USA bekommen derzeit vom Iran Unterricht in asymmetrischer Kriegführung.

Soviel ist derzeit bekannt: Ein Aufklärungsflugzeug des Typs Bombardier E-11 der US-Luftwaffe war am 27. Januar auf einer Mission zwischen Kandahar und Kabul unterwegs. Um 13:00 oder 13:10 Uhr erlitt die Maschine im Bezirk Dih Yak nahe Ghazni auf circa 2'200 m Meereshöhe eine Bruchlandung, nachdem sie in 42'000 Fuß oder 12'800 Metern Flughöhe in Schwierigkeiten geraten war und einen Notruf abgesetzt hatte[i].  Unbestritten ist auch, dass das Wrack als Ganzes aufgefunden wurde, was dagegenspricht, dass das Flugzeug in der Luft auseinanderbrach, wie es nach einer Explosion im Innern der Kabine oder nach der Explosion des Gefechtskopfs einer Langstrecken-Flugabwehrrakete in großer Höhe nahe der Kabine zu erwarten gewesen wäre. Soweit aus den veröffentlichten Bildern des Wracks ersichtlich ist, waren Höhen- und Seitenruder am ursprünglichen Ort[ii]. Das spricht gegen die Variante, dass das Flugzeug nach dem Notruf in einen rasanten Sturzflug überging und dann mit großer Wucht auf dem Boden aufprallte. Alles deutet darauf hin, dass das Flugzeug aus unbekanntem Grund seine Höhe nicht mehr halten konnte, unter die Wolkendecke sank und bei einer versuchten Außenlandung in Brüche ging. Der Abstieg aus fast 13'000 m auf 2'000 m Meereshöhe muss einige Zeit in Anspruch genommen haben. Wie lange das dauerte und was sich in dieser Zeit ereignete, darüber verlautbarten die US-Behörden vorerst nichts. Eigentlich müsste man erwarten, dass ein zweistrahliger Business-Jet auch nach Ausfall eines Triebwerks unter Kontrolle bleibt und einen sicheren Flughafen – in diesem Falle einen mit genügend langer Piste und einem Instrumenten-Landesystem – ansteuern kann. Der nächstgelegene größere Flughafen von Kabul liegt um die 120 km vom Absturzort entfernt[iii]. Die Stadt Ghazni liegt auf circa 2'200 m Meereshöhe und verfügt über einen kleinen Flugplatz.  Mit einer Graspiste von 600 m Länge[iv] und ohne Instrumenten-Landesystem war dieser Flugplatz für die Mannschaft der E-11 aber sicherlich keine brauchbare Ausweichvariante[v].  In einer ersten Reaktion nannten Vertreter des US Streitkräfte Probleme mit Treibstoff als einen Ansatzpunkt für weitere Ermittlungen, denn Tage zuvor war ein Schlachtflugzeug des Typs A-10 "Warthog" wegen Treibstoff-Problemen in eine schwierige Lage geraten[vi]. Qualitativ minderwertiger, möglicherweise gepanschter Treibstoff würde den Ausfall beider Triebwerke der E-11 und damit den Höhenverlust der Maschine erklären. In diesem Fall wäre zu klären, woher der Treibstoff stammte, ob auf der Luftwaffenbasis in Kandahar eine Qualitätsprüfung von Treibstoff stattfand und wie minderwertiger Treibstoff in die Tanks von Flugzeugen der US-Luftwaffe gelangte. Nach der Bruchlandung bei Sado Khel im Bezirk Dih Yak wurden sofort afghanische Regierungstruppen, zusammen mit Angehörigen der Sonderoperationskräfte der US Marine – das sogenannte Navy Seal Team 6 – zum Absturzort beordert[vii]. Dass bei Luftoperationen über feindlichem Gebiet Rettungsteams in Bereitschaft sind, um notgelandete Piloten zu retten und klassifizierte Teile eines Flugzeugs zu bergen, ist nichts Ungewöhnliches. Dass Wetter und Gelände eine Bergungsaktion erschwerten, steht außer Zweifel. In der, unter der Kontrolle der Taliban stehenden Gegend rund um den Absturzort kam es aber offenbar zu Gefechten mit lokalen Milizen, sodass ein erster Versuch, zum Wrack zu gelangen, scheiterte. Offenbar erlaubten die Taliban in der Folge aber die Bergung der Leichen der Besatzung. Darüber hinaus bargen die Amerikaner den Flight Data Recorder und zerstörten dann die Überbleibsel des Flugzeugs[viii]. Was sie für ihre Erlaubnis als Gegenleistung bekamen, werden die Taliban wohl kaum bekanntgeben und auch die Amerikaner werden darüber schweigen. Ebenso fehlen Hinweise, ob das Flugzeug einen Cockpit Voice Recorder hatte und was mit ihm geschah. 

In der Folge behaupteten die Taliban, sie hätten das US-Flugzeug abgeschossen[ix]. Das ist wenig glaubwürdig, denn es wäre eine große Überraschung, wenn die Taliban über mehr als tragbare, schultergestützte Flugabwehr-Raketen, sogenannte MANPADs US-amerikanischer, russischer, chinesischer oder iranischer Provenienz verfügten[x]. Mit diesen können sie Ziele bis in Höhen von circa 3'000 m über Grund bekämpfen. Somit war das amerikanische Flugzeug auch von den höchsten Gipfeln der Region für MANPADs unerreichbar. Der Einsatz solcher Waffen verlangt klare Sicht, womit auch das Szenario, dass die amerikanische E-11 aus technischen Gründen an Höhe verlor und in einer Flughöhe von unter 3'000 m einer MANPAD der Taliban zum Opfer fiel, außer Betracht fällt. Ferner setzt der gezielte Abschuss eines bestimmten Flugzeugs dessen eindeutige Identifizierung voraus. Über das Freund-Feind-Erkennungssystem der MANPADs der Taliban wissen wir wenig. Aber über ein konsolidiertes Luftlagebild verfügte ein Taliban mit einer Flugabwehr-Rakete in der Region Dih Yak wohl kaum. Von einem gezielten Abschuss der E-11 durch die Taliban kann folglich nicht die Rede sein. Eine missglückte Notlandung bei schlechtem Wetter bleibt die plausibelste Begründung für den Verlust der E-11. In den Stunden zwischen der Bruchlandung und dem Eintreffen afghanischer und amerikanischer Truppen am Unfallort entstand große Verwirrung über die Anzahl Opfer, die der Unfall gekostet hatte[xi]. Die Taliban wollen sechs Leichen am Unfallort geborgen haben, darunter hochrangige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA. Ein US-Sprecher sprach im Gegensatz dazu von "weniger als fünf Passagieren" an Bord und später korrigierten US-Armeesprecher die Anzahl auf zwei, namentlich bekannte Offiziere der US Air Force[xii]. Beim erwähnten hochrangigen CIA-Agenten soll es sich um Michael D'Andrea handeln, der in seiner Karriere für die Jagd nach führenden islamistischen Extremisten und Terroristen verantwortlich war, darunter auch Osama Bin Laden[xiii]. Auch beim Mord an General Qassem Soleimani soll D'Andrea seine Hand im Spiel gehabt haben. Die US-Behörden haben den Tod Michael D'Andreas bislang weder bestätigt noch dementiert. Natürlich konnten die Taliban die Stunden, in denen nur sie Zugang zum Flugzeugwrack hatten, nutzen, um ihnen vorteilhafte Informationen zu verbreiten. Ob die Verantwortung für die entstandene Verwirrung bei den Taliban oder bei übereifrigen Journalisten liegt, welche um der schnellen Verbreitung einer sensationellen Information willen auf kritische Überprüfung verzichteten, ist einerlei. Bemerkenswert ist der Typ des Flugzeuges, das die US-Streitkräfte am 27. Januar verloren. Bei der E-11 handelt es sich nämlich um einen umgebauten Business-Jet des kanadischen Herstellers Bombardier. Dieser Typ ist einer der leistungsfähigsten Business-Jets überhaupt auf dem Markt[xiv]. Er kann in Flughöhen von um die 15'000 m über Meer aufsteigen und über 10'000 km weit fliegen[xv]. Die US-Luftwaffe beschaffte vier dieser Flugzeuge, die allesamt bei der 430th Expeditionary Electronic Combat Squadron, einer Fliegerstaffel mit Aufgaben der Elektronischen Kampfführung, in Kandahar stationiert sind[xvi]. Diese Jets wurden durch den Einbau einer Reihe von elektronischen Aufklärungssensoren und Fernmeldegeräten zum sogenannten Battlefield Airborne Communications Node BACNumfunktioniert. Dabei handelt es sich um viel mehr als ein "Spionageflugzeug" oder eine fliegende Funkrelaisstation. Die Einzelheiten sind natürlich klassifiziert, aber es ist bekannt, dass das BACN als Relais in Sprach- und Datenfunknetzen, sowie als Übergang zwischen verschiedenen Telekommunikationssystemen eingesetzt werden kann. Damit kann ein mit BACN ausgerüstetes Luftfahrzeug Bodentruppen mit Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen aller Art und auch Flugzeuge untereinander koordinieren. Es soll auch die Übertragung von Fotos und Videosequenzen möglich sein[xvii]. Von außen sieht man dem Flugzeug wenig an: Alle seine Sensoren befinden sich unter Abdeckungen und nur der Spezialist kann erahnen, was sich darunter verbirgt. Einige der Fenster der Kabine sind abgedeckt, sei dies durch Sonnenblenden oder durch die Monitore von elektronischen Aufklärungs- oder Fernmeldesystemen[xviii] Neben Bombardier-Businessjets wurden auch Drohnen des Typs "Global Hawk" mit dem BACN ausgerüstet[xix]. Diese unbemannten Flugkörper können noch höher steigen und haben eine noch größere Reichweite und maximale Flugdauer als eine E-11[xx]. Nun stellt sich die Frage, wieso die US-Luftwaffe dann überhaupt noch Business-Jets beschaffte und mit dem BACN ausrüstete. Die Antwort dürfte darin bestehen, dass in der E-11 außer dem Piloten und Co-Piloten noch weitere Passagiere mitfliegen können[xxi]. Dort haben sie die Möglichkeit, die empfangenen Informationen gleich im Flugzeug zu analysieren und zu nutzen. Dadurch wird eine E-11 zu einer fliegenden Befehlsstelle, die im Zentrum eines Netzes aus allen möglichen Funkverbindungen sitzt, und die sich einen Überblick über die Lage sowohl am Boden als auch in der Luft verschaffen kann. Das macht sie zu einer sehr nützlichen Plattform für die Führung von gemeinsamen Operationen von Boden- und Luftstreitkräften.  Für die Führung der US-Luftwaffe und des CIA bedeutet die unbestätigte Nachricht vom Tod von Michael D'Andrea, dass der iranische Nachrichtendienst und die Taliban wissen, dass CIA-Agenten zuweilen in E-11 Flugzeugen mitfliegen und aus großer Höhe Luft- und Bodenoperationen koordinieren. Und sie müssen befürchten, dass hochrangige Offiziere und CIA-Agenten überwacht werden. Im Zusammenhang mit den Mutmaßungen um schlechten Treibstoff stellen sich weitere Fragen: Wenn qualitativ minderwertiger Treibstoff in US-Militärflugzeuge gelangen kann, gelingt das dann vielleicht auch mit einer Bombe? Ist generell Sabotage zu erwarten? Die iranische Antwort auf US-amerikanische Aktionen kann auch asymmetrisch erfolgen. Im Nachbarland Afghanistan mit starken Bevölkerungsgruppen, die dem Iran sprachlich, kulturell und religiös nahestehen, hat der Iran eine breite nachrichtendienstliche und operationelle Palette an Handlungsoptionen zur Verfügung. Überwachung und Sabotage sind nur zwei davon.  Aus Sicht des Iran wäre die Tötung eines hochrangigen CIA-Agenten eine adäquate Vergeltung für den Mord an Qassem Soleimani. Michael D'Andrea und seine Mitarbeiter sind genau das richtige Ziel: Der Tod eines CIA-Agenten interessiert außerhalb der USA kaum jemanden und kann nicht als Rechtfertigung für einen massiven Militärschlag herangezogen werden. Der Verlust eines von vier Flugzeugen des Typs E-11 wird große Auswirkungen auf die Fähigkeit der USA zur Führung kombinierter Luft- und Bodenoperationen in Afghanistan haben. Der Tod eines Agenten in einem "high value asset" wie einer E-11 wäre somit ein doppelter Erfolg für den Iran und die mit ihnen verbündeten Taliban. Sollte tatsächlich Sabotage in Form schlechten Treibstoffs den Verlust einer E-11 und den Tod einer der Spitzen der CIA verursacht haben, dann gelang dem Iran die angemessene Rache für den Tod Soleimanis und ein harter Schlag gegen die US-Präsenz in Afghanistan. Die Strategie der gezielten Tötungen war im Westen und auch in den USA schon vorher umstritten gewesen. Jetzt müssen die USA erkennen, dass ihre Gegner den Spieß umdrehen können. 

Aber selbst wenn D'Andrea noch am Leben sein sollte: Alleine schon der Absturz einer E-11 war für den Iran ein Glücksfall, den er durch die gezielte Verbreitung von falscher Information ausnutzte. Irgendjemand im Iran hat die sich bietende Möglichkeit rasch erkannt und ausgenutzt, um Verwirrung in den Reihen seines Gegners zu schaffen. Es ist nicht anzunehmen, dass die US-Behörden detaillierte Angaben zur Unglücksursache oder zu den Verantwortlichen machen werden. Der Iran wird auch in Zukunft jede sich bietende Möglichkeit nutzen, den Preis, den die USA und ihre westlichen Verbündeten für ihre Präsenz in der Region zu zahlen haben, in die Höhe zu treiben. Jetzt ist etwas klarer geworden, wie er das zu tun gedenkt. Die USA bekommen in diesen Tagen Unterricht in asymmetrischer Kriegführung.

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[i]  https://www.google.at/maps/place/Dih+Yak,+Afghanistan/@33.4510818,68.7354877,14525m/data=

!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x38d42e627564bb97:0x9d1e518c03601d80!8m2!3d33.4685645!4d68.7631916?hl=en; 

aviation-safety.net/database/record.php

[ii]  Siehe den Videoclip auf Youtube: www.youtube.com/watch und www.youtube.com/watch;

[iii]  http://aerobaticsweb.org/cgi-bin/search_apt?OAKB

[iv]  http://aerobaticsweb.org/cgi-bin/search_apt?OAGN; vgl. en.wikipedia.org/wiki/Ghazni_Airport

[v] Die Pistenlänge hätte für die Landung eine Bombardier E-11 ohnehin nicht gereicht, denn diese Flugzeuge brauchen eine Landestrecke von 700 bis 800 m Länge

web.archive.org/web/2014123008373 aircraft/global/Fact%20Sheets/Global%

208000%20factsheet_2.pd https://businessaircraft.bombardier.com/en/aircraft/global-6000#!#bba-pdp-section-5;

vgl. auch de.wikipedia.org/wiki/Bombardier-Global-Famili

[vi]  https://www.newsweek.com/navy-seals-recover-two-bodies-us-plane-wreckage-taliban-held-territory-1484412

[vii]  https://www.newsweek.com/navy-seals-recover-two-bodies-us-plane-wreckage-taliban-held-territory-1484412

[viii]  https://www.n-tv.de/politik/USA-melden-zwei-Todesopfer-nach-Absturz-article21540541.html.

[ix]  https://www.derstandard.at/story/2000113798401/ariana-airlines-passagierflugzeug-in-afghanistan-abgestuerzt; www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/afghanistan-pentagon-besta; www.foxnews.com/world/us-military-plane-crashes-in-afghanistan.print; www.merkur.de/politik/afghanistan-flugzeug-absturz-passagiere-taliban-ghazn; www.welt.de/politik/ausland/article205394503/Afghanistan-US-Flugzeug-stuerzt-ab-Hintergruende-lange-unklar.html; www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-01/afghanistan-flugzeugabsturz-us-militaer-notlandung.

[x]  Wie z.B die russische "Igla": www.armyrecognition.com/russia_russian_army_light_heavy_weapons_uk/sa-18_grouse_9k38_igla_man-portable_missile_technical_data_sheet_specifications_description_pictures.html; oder die US-amerikanische "Stinger" www.militaryfactory.com/smallarms/detail.asp; oder die iranische "Misagh-2": www.armyrecognition.com/iran_iranian_army_missile_systems_vehicles_uk/misagh-2_man_portable_air_defence_missile_system_technical_data_sheet_specifications_pictures.html; oder die chinesische "FeiNu-6": web.archive.org/web/20060510171549/http://www.sinodefence.com/army/surfacetoairmissile/fn6.asp.

[xi]  Zeitweise war auch die Rede vom Absturz eines Passagierflugzeugs mit über 100 Toten gewesen: www.businessinsider.de/international/us-afghanistan-plane-crash-bodies-iran-false-claims-associated-press-2020-1/.

[xii]  https://www.middleeastmonitor.com/20200130-pentagon-2-us-airmen-killed-in-afghanistan-plane-crash/; www.foxnews.com/world/us-military-plane-crashes-in-afghanistan.print. 

[xiii]  https://www.middleeastmonitor.com/20200130-pentagon-2-us-airmen-killed-in-afghanistan-plane-crash/; news.ru/world/otvetstvennyj-za-likvidaciyu-sulejmani-oficer-cru-pogib-v-afga.

[xiv]  https://www.airforcemag.com/airforcepreparestowelcomee-11a/; www.rferl.org/a/afghanistan-crashed-us-jet-spy-plane/30405496.html. 

[xv] Fact%20Sheets/Global%208000%20factsheet_2.pdf; businessaircraft.bombardier.com/en/aircraft/global-6000.

[xvi] https://www.middleeastmonitor.com/20200130-pentagon-2-us-airmen-killed-in-afghanistan-plane-crash/

[xvii]  https://www.rferl.org/a/afghanistan-crashed-us-jet-spy-plane/30405496.html;

[xviii]  Siehe Videoclip des Flugzeugs auf: www.youtube.com/watch

[xix]  https://www.airforcemag.com/airforcepreparestowelcomee-11a/.

[xx]  https://www.northropgrumman.com/air/globalhawk/.

[xxi]  https://ahtribune.com/us/3857-michael-dandrea.html.