Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich am Mittwoch trotz leichter
Einbußen über der Marke von 1,09 US-Dollar gehalten. Am Morgen
kostete die Gemeinschaftswährung 1,0930 Dollar und damit etwas
weniger als am späten Dienstagabend. Ein Dollar war 0,9146 Euro wert.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Dienstagmittag auf 1,0867 Dollar festgelegt.
Zur Wochenmitte dürften Daten vom amerikanischen Immobilienmarkt das
Interesse auf sich ziehen. Die Entwicklung am Häusermarkt gilt als
mit entscheidend für die Konsumstimmung der amerikanischen
Privathaushalte und damit für die weitere Konjunkturentwicklung.
Sollte sich das solide Wirtschaftswachstum fortsetzen, will die
US-Notenbank noch in diesem Jahr mit Leitzinsanhebungen beginnen.
Analysten erwarten den Startschuss mehrheitlich im September, die
Finanzmärkte tendieren zu einem späteren Zeitpunkt.