Blast in Homs /dpa

Briten haben in einem Jahr rund 330 IS-Kämpfer getötet

London (dpa) - Britische Kampfflugzeuge und Drohnen haben bei Luftschlägen im Irak in den vergangenen zwölf Monaten rund 330 IS-Kämpfer getötet. Das gab das britische Verteidigungsministerium am Donnerstag in London bekannt. Die Zahl bleibe jedoch «höchst ungenau», fügte Verteidigungsminister Michael Fallon hinzu.

Großbritannien beteiligt sich seit 2014 an Luftschlägen im Irak. Diskutiert wird über eine Ausweitung der Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien, eine Entscheidung im Parlament, etwa über mögliche Raketenangriffe, steht jedoch noch aus.

Im August wurden von einer britischen Drohne zwei britische Konvertiten auf syrischem Gebiet getroffen und getötet. Großbritannien rechtfertigt dies als einen Akt der Selbstverteidigung.