Anti-NATO protest in Montenegro/dpa

Anti-NATO protest in Montenegro

Die «Neue Zürcher Zeitung» kommentiert die Einladung der Nato an Montenegro, dem Verteidigungsbündnis beizutreten: «Die Aussenminister sprachen die Einladung an Montenegro im Wissen aus, dass sich Moskau provoziert fühlen würde, zumal die Bevölkerung Montenegros nicht geschlossen hinter dem Kurs der Regierung steht." 

Die Nato hatte als Reaktion auf die Annexion der Krim die militärische Kooperation mit Russland sistiert (unterbrochen), aber stets betont, dass sie für politische Kontakte offenbleibe. Die neue Suche nach einem Dialog hat mehrere Gründe. So will die Nato Zwischenfällen wie dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei vorbeugen. Eine bessere Kommunikation soll sich auch produktiv auf den Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien auswirken .

dpa/ Archiv