Fünf Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima und 30 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl verfügt die Urananreicherungsanlage der Fa.URENCO in Gronau weiterhin über eine unbefristete Betriebsgenehmigung und stellt Uranbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt her. Über den weiteren Umgang mit den dabei anfallenden Reststoffen ist es nach dem von der Bundesregierung vorgelegten „Nationalen Entsorgungsprogramm“ (NaPro) auch Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe zu einer Diskussion gekommen.
Auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hat die Bundesregierung informiert, dass der Betrieb der Urananreicherungsanlage in Gronau sowie der Brennelementeproduktion in Lingen sei atomrechtlich genehmigt.
Der Weltmarktanteil für angereichertes Uran der Firma URENCO, die das Uran in einer Anlage in Gronau (Nordrhein-Westfalen) produziert, liegt seit 2010 zwischen 30 und 33 Prozent.
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Quelle: Deutscher Bundestag
