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Absturz vom „Kulturgipfel der Gier“

Roland R. Ropers, Kolumnist WORLD ECONOMY , Sprach- & Kulturphilosoph, Begründer der ETYMOSOPHIE 

Seit dem Jahr 2010 ist der Aktienwert der Deutschen Bank um 75% gesunken, gestern zeitweise  auf ein 30-Jahres-Tief.  6,7 Milliarden € Verlust im Jahr 2015. Mit welchen innovativen Ideen und kriminellen Machenschaften der Finanzjongleure kann eine Sanierung des völlig maroden Instituts überhaupt möglich werden?

Die Deutsche Bank mit ihrem Motto „Leistung aus Leidenschaft!“ steckt in der größten Krise ihrer Geschichte. Die vermeintlichen Leistungen haben Tausenden von Kunden große Leiden zugefügt. 

Aufsichtsbehörden, Ankläger und Anwälte jagen die Deutsche Bank. Trotz ihrer Größe erwirtschaftet das Geldhaus  zur Zeit keinen Profit mehr und bilanziert Verluste in Milliardenhöhe, Skandale setzen dem Institut seit Jahren zu, fast 8.000 Klagen sind anhängig. 

Wie konnte die lange Zeit mächtigste und erfolgreichste Bank Deutschlands in diese prekäre Situation geraten? 

Vor 25 Jahren begann die Deutsche Bank, im globalen Finanz-Monopoly mit-zuspielen, versuchte, sich als Investmentbank in den Finanzzentren der Welt – in London und New York – festzusetzen. Für den Angriff auf die Spitze warben die Frankfurter Manager Spitzenbanker aus aller Welt an. Die wollten vor allem eines: selbst viel Geld verdienen. Sie nutzten die riesige Bilanzsumme der Bank, um riskante Finanzwetten zu platzieren. Eine Kultur der Gier und des nahezu zügellosen Risikos bestimmte fortan die Geschäfte der Bank. Die Wurzeln der Skandale, die in den vergangenen Jahren ans Licht kamen, liegen in dieser aggressiven Expansionspolitik. 

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