Politisches Telegramm: „Wird das Volk bereits auf einen Bevölkerungsaustausch vorbereitet?“

Freitag, 25. Januar 2019

Baron Norbert van Handel: “Jedes Volk muss seine eigene Geschichte gestalten, wenn es nicht rettungslos in den Einfluss von Großmächten kommen will“. Kommentar.


Macron, Merkel, Salvini, Maduro, Trump, Putin, World Economy

Politisches Telegramm

Von Dr. Norbert van Handel

Aufmerksamen Beobachtern wird sicher nicht entgangen sein, dass in den deutschen öffentlich rechtlichen Medien, insbesondere im ARD und im ZDF und insbesondere beim Morgenmagazin, zunehmend Sprecher mit mittelöstlichem Hintergrund auftreten. Typisch deutsche Moderatoren werden eher weniger, Damen und Herren mit ausländischem Hintergrund eher mehr. Wird das Volk bereits auf einen Bevölkerungsaustausch vorbereitet?

Deutschland 
Frau Merkel und Herr Macron zelebrierten in Aachen die deutsch-französische Freundschaft. Es wirkte ein bisschen lächerlich, wenn eine Noch-Kanzlerin, die Deutschland in die Multikultifalle geführt hat und ein Präsident, der im eigenen Land nichts mehr gilt, sich auf die großen Staatsmänner Adenauer und de Gaulle beziehen. Wer beide noch kannte, muss sagen: „Was für eine Peinlichkeit!“. Auch das Reich Karls des Großen/Charlemagne wird strapaziert.
Mit traditioneller Unkenntnis der Geschichte vergisst man, dass Karl der Große es als seine Hauptaufgabe, neben der Einigung des Frankenreichs, vor allem sah, den Kontinent zu christianisieren. Das Wort Christentum ist aber leider weder der Pastorentochter, noch dem französischen Patienten über die Lippen gekommen. 

Marx - nein, nicht Karl Marx, sondern Kardinal Reinhard Marx ist hier gemeint, obwohl eine gewisse Verwechslungsfähigkeit gegeben ist.Seine Eminenz nämlich fand es für richtig den Begriff „christliches Abendland“ zu kritisieren. „Davon halte ich nicht viel, weil der Begriff vor allem ausgrenzend ist“, meinte Marx ausgerechnet in einer Diskussion mit dem sattsam bekannten Publizisten Michel Friedmann im Theater „Berliner Ensemble“. Wenn das der Beitrag eines katholischen Spitzenfunktionärs (von Kirchenfürsten kann man hier leider nicht mehr sprechen) zu einem neuen Europa ist, kann man nur gratulieren! Das nächste Mal wird man wahrscheinlich das islamische Europa als neues Modell vorschlagen, wonach die Kirche wieder ihren patriotischen Beitrag geleistet hätte...
Der Leitzins der EZB wird weiter gegen Null tendieren. Laut Berechnungen der Bundesbank beläuft sich die Zinsersparnis für deutsche Staatsanleihen, seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008, auf sage und schreibe 368 Milliarden Euro! Und der kleine Sparer bekommt nichts.
So schafft man sich Freunde! Wahrlich eine fantastische Leistung des schwarz-roten Duos in Berlin.

Österreich
Wie sehr Österreich, trotz der ausgezeichneten Regierung, noch im Sumpf linksgrüner Interessen, bespielt von grün-linken Gruppen gschaftlhuberischer Altpolitiker und linker Medien liegt, beweist folgendes. Der überaus effiziente Innenminister Herbert Kickl teilte in einer vielgesehenen ORF Sendung, im Zusammenhang mit der Flüchtlingsgesetzgebung, mit, dass Gesetze sich nach der Politik zu richten haben und nicht umgekehrt und meinte damit, dass natürlich die Gesetzgebung im Parlament stattfindet. Unter anderem regte er zum Nachdenken, einerseits über die inländische, andererseits aber auch über die völkerrechtliche Rechtssituation (z.B. Menschenrechtskonvention) an. Dies löste einen shitstorm aus, der Kickl vorwarf, die Menschenrechtskonvention auch nur in geringsten in Zweifel zu ziehen. Das ist natürlich ein Blödsinn: nachdenken darf und soll man über alles und es ist mehr als erfreulich, wenn Minister nicht nur regieren, sondern auch nachdenken.
Natürlich kann auch die Menschenrechtskonvention in Frage gestellt werden, jedoch ebenso natürlich kann ein internationaler Vertrag nur im Einvernehmen mit den Vertragspartnern geändert werden, was Kickl niemals leugnete.Verzweifelt versuchte der immer noch linke ORF Verfassungsrechtler zur vernichtenden Kritik gegenüber Kickl zu motivieren, was nicht gelang.
„Mahnende Worte“, was immer dies sein mag, kamen vom Bundespräsidenten, vom früheren Bundespräsidenten und von der Vorsitzenden der Richtervereinigung.
Sie alle scheinen nicht verstanden zu haben, dass sich das Recht stets weiterzuentwickeln hat, wenn die Umstände sich ändern und dass es nicht nur verboten, sondern dringend notwendig ist, darüber nachzudenken. Alles in allem dürfte in der breiten Öffentlichkeit die Position des Innenministers gestärkt worden sein. Die Umfragen zeigen nach wie vor für die Regierung beste Werte.

Italien
Neben den zahlreichen anderen Baustellen in Europa, entwickelt sich eine Gegnerschaft zwischen Italien und Frankreich. Minister Salvini wird zu einem immer verlässlicheren Partner gegen unkontrolliertes Flüchtlingswesen und der darauf folgenden Islamisierung Europas.
Zurecht kritisieren er und auch, mehr oder minder gezwungenerweise, der italienische Vizepremier und Fünfsterne Chef Luigi di Majo, dass Frankreich laufend Flüchtlinge nach Italien zurückschickt, was stark im Widerspruch zu den pseudoliberalen Sprüchen des gescheiterten französischen Präsidenten Macron steht. Nach Umfragen steigt die Beliebtheit Salvinis (35,8 Prozent) gegenüber seinem Koalitionspartner (17 Prozent) stark an.

USA
Der immer länger andauernde „shutdown“ schwächt sowohl die Republikaner, als auch die Demokraten. Der harte Kern beider liegt bei etwa je 30 Prozent. Das heißt, dass 40 Prozent, zumindest derzeit, politisch eher heimatlos sind, was Luft für neue politische Gruppieren geben würde. Wenn Trump nicht außenpolitisch, speziell mit Nordkorea, stark punktet, das Verhältnis zu Russland verbessert, das Zollproblem mit China löst und damit dem Wirtschaftswachstum zusätzliche Impulse gibt, wird seine Wiederwahl problematisch, wobei allerdings sich auch auf demokratischer Seite kein wirklich glaubhafter Kandidat abzeichnet.

Syrien
Putin verfolgt konsequent die Befriedung des Landes. Die zweite große Regionalmacht Türkei meint durch den angekündigten Rückzug der Amerikaner Raum in der Provinz Idlib zu gewinnen und damit ihre Einflusszone zu verstärken. Übrig bleiben, wie so oft in der Geschichte, die Kurden, denen es (und dem Westen) zu wünschen wäre, endlich einen eigenen Staat, allerdings auf Kosten der Türkei, des Iraks und Syriens, zu gewinnen. Permanente Unruhen dürfen vorausgesagt werden.

Venezuela
Schneller als erwartet beginnen die Menschen in Venezuela sich gegen die sozialistische Diktatur, die das an und für sich reiche Land fast ganz zerstörte, aufzulehnen. Juan Guaido mag ein guter Alternativkandidat sein, wenn es ihm gelingt Maduro zu stürzen und Neuwahlen zu veranlassen. Interventionen von außen sind, egal woher sie kommen, kontraproduktiv. Jedes Volk muss seine eigene Geschichte gestalten, wenn es nicht rettungslos in den Einfluss von Großmächten kommen will.

Macron, Merkel, Salvini, Maduro, Trump, Putin, World Economy

Bilder: @worldeconomy @depositphotos

Die Meinung des Autors/Ansprechpartners kann von der Meinung der Redaktion abweichen. Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3 (1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. World Economy S.L. aktualisiert in diesem Zuge seine Datenschutzbestimmungen. Gerne möchten wir Sie weiterhin mit unserem Newsletter an Ihre E-Mail-Adresse informieren. Sie haben jederzeit das Recht, der weiteren Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten für die Zukunft zu widersprechen.