Politisches Telegramm

Donnerstag, 28. November 2019

Wenn die Freiheit des Denkens, des Wortes und des Handelns immer mehr eingeschränkt wird, zeigt das in welcher gewaltigen Krise die Demokratie steckt.


Wenn die Freiheit des Denkens, des Wortes und des Handelns immer mehr eingeschränkt wird, zeigt das in welcher gewaltigen Krise die Demokratie steckt.


Wenn die Freiheit des Denkens, des Wortes und des Handelns immer mehr eingeschränkt wird, zeigt das in welcher gewaltigen Krise die Demokratie steckt.


Von Dr. Norbert van Handel

Deutsche trauen sich nicht mehr ihre Meinung in der Öffentlichkeit zu äußern.
Eine neue Studie des Allensbach Instituts für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zeigt, dass weniger als ein Drittel der Menschen sich in der Öffentlichkeit frei äußern. Im Internet sogar noch weniger und zwar nur noch 18 Prozent. 82 Prozent trauen sich dies nicht mehr. Es gäbe viele ungeschriebene Gesetze, welche Meinungen akzeptabel sind und welche tabu. Als Tabuthemen gelten die Flüchtlinge und der Islam.
Zudem kritisierten 41 Prozent, dass die political correctness übertrieben werde. 35 Prozent ziehen für sich sogar den Schluss, dass freie Meinungsäußerung nur noch im privaten Kreis möglich ist. Völlig verständnislos reagieren die Bürger auf nachträgliche Korrekturvorschläge zu Texten, die sicherstellen sollen, dass sie heutigen Sensibilitäten und Normen entsprechen. Dass beispielsweise Astrid Lindgrens „Negerkönig“ in Pippi Langstrumpf zum „Südseekönig“ mutieren müsste, um nach heutigen Maßstäben politisch korrekt zu sein, löst nur noch Kopfschütteln aus.
Wenn die Freiheit des Denkens, des Wortes und des Handelns immer mehr eingeschränkt wird, zeigt das in welcher gewaltigen Krise die Demokratie steckt. Diffamieren und denunzieren, wirtschaftlich und sozial ruinieren, ausgrenzen und stigmatisieren, dies sind die erprobten Mittel marxistischer Agitatoren und ihrer bürgerlichen Steigbügelhalter.

Österreich

Die Landtagswahlen im Bundesland Steiermark haben ähnliche Ergebnisse, wie die Nationalratswahl gebracht.
Die Kurz-ÖVP hat stark gewonnen, die Sozialisten und die Freiheitlichen merkbar verloren und die Grünen sind weiterhin auf der Welle der Zustimmung geschwommen und hatten Stimmenzugewinne.
Für die FPÖ kann man folgende Analyse abgeben: trotz der merkbar störenden politischen Verkehrsunfälle und der pausenlos trommelnden Angriffe linker Medien auf die FPÖ, hat diese ihre Kernwähler zwischen 15 und 20 Prozent stabilisiert.
Die Partei befindet sich in einem produktiven Reformprozess, der mit Sicherheit bald seine Früchte tragen wird.
Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Parteiobmann und Parlamentsvizepräsident Norbert Hofer und Klubobmann Herbert Kickl wird sicherstellen, dass sowohl ein konservativ-liberaler, als auch ein konservativ-nationaler Flügel im Sinne einer Kontroll- bzw. auch Koalitionspartei im Gleichschritt marschieren werden. Ähnlich wie bei der Börse, gibt es Klein- und Großwetterlagen, die das politische Geschehen beeinflussen. Eine solide Basisarbeit wird der FPÖ in den nächsten Monaten nützen und sie entweder zu einer starken Oppositions- oder zu einer wirkungsmächtigen Koalitionspartei machen. Die Verhandlungen von Sebastian Kurz mit den Grünen sind im Gange, jedoch sind die inhaltlichen Differenzen groß, sodass Voraussagen über ein letztendliches Zustandekommen einer türkis-grünen Koalition noch in den Sternen steht.
Der italienische Staatspräsident Mattarella und der österreichische Bundespräsident trafen sich vor ein paar Tagen in Bozen, um die Autonomie zu feiern. Außer schönen Worten war nicht viel zu hören. Vor allem war Mattarella nicht bereit eine Geste der Versöhnung zu setzen und den Freiheitskämpfer Heinrich Oberleiter zu begnadigen. Es ist dies nicht nur menschlich eine Tragödie für Oberleitner und seine Familie, sondern auch ein nicht zu rechtfertigender Affront gegenüber Südtirol. Schöne Worte von Frieden und Europa nutzen wenig, wenn diesen Worten keine politischen Taten folgen. Es wäre ein längst überfälliger Akt der Wiedergutmachung gewesen, wenigstens die Südtiroler zu begnadigen, die aus politischen Gründen von Italien verurteilt wurden und seit über 50 Jahren im Exil leben müssen. Doch nicht einmal dazu ist Italien bereit.
Deutlich hat sich wieder einmal gezeigt, wohin die unterwürfige Politik des derzeitigen Südtiroler Landeshauptmannes führten, nämlich zu gar nichts.

Wehrhaftes Christentum

Vorausgeschickt sei, dass die katholische Kirche zuletzt zwei wirklich große Päpste hatte: Papst Johannes Paul II, der wesentlich dazu beitrug den Kommunismus zu beseitigen und Papst Benedikt XVI., den großen christlichen Philosophen am päpstlichen Thron, der vorbildhaft und durch zahlreiche, vielgelesene Schriften die wirklichen Werte der Kirche verkörperte.
Heute ist das ein wenig anders: die vom Papst geschätzten indigenen Götzenfiguren, die die „Gottheit Mutter Erde“ darstellen, wurden in einem Boot sitzend in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina ausgestellt. Sie zeigten die heidnische Gottheit der Pachamana, die noch heute in Südamerika durch grausige Tieropfer als Göttin verehrt wird. Ein junger Wiener fuhr daraufhin nach Rom und versenkte die Götzenfiguren in den Tiber. Papst Franziskus entschuldigt sich dafür mit den Worten: „Dies ist in Rom geschehen und als Bischof von Rom bitte ich jene Menschen um Verzeihung, die durch diese Geste beleidigt wurden.“ Wir stellen fest, dass alle und immer und überall sich für Dinge entschuldigen, unabhängig, ob sie beteiligt waren oder nicht.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn meinte sogar, die Entfernung der heidnischen Gottheiten wäre „skandalös und empörend“.
Viele gläubige Christen finden es eher skandalös und empörend, dass die Kirche anscheinend den Begriff „wehrhaftes Christentum“ vergessen hat.
Wir stehen heute in einem Kampf zwischen links und rechts, zwischen der Hysterie des Klimawandels und einer sinnvollen Wirtschaftsordnung und zwischen einem konsequent vorbereiteten Kampf des Islams gegen das Christentum.
Die Kirche, so meinen viele, scheint eher auf der Seite des Islam, als auf Seiten jener Christen zu stehen, die in den islamischen Ländern brutal verfolgt, gequält und vernichtet wird. Nun, es gab immer Krisen in der Kirchengeschichte und es ist zu hoffen, dass auch diese überwunden werden.
Im übrigen betrifft dies nicht nur die katholische, sondern vor allem auch die evangelische Kirche, deren Exponenten mehr als Vertreter einer Zerstörung Europas, als als Hüter einer christlichen Weltordnung gesehen werden müssen.

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