Droht wieder ein "sächsischer Oktober" und kommt nach der Reichswehr jetzt die Bundeswehr zum Einsatz?

Samstag, 1. September 2018

Willy Wimmer: „Das deutsche Schicksal wird auch in Sachsen entschieden“

Im Oktober 1923 war es in Sachsen und dem benachbarten Thüringen soweit. Zuerst wurden die sächsische und die Polizei in Thüringen der Reichswehr unterstellt und dann schlug die Reichswehr die Arbeiteraufstände in Sachsen und Thüringen nieder. 

Von WILLY WIMMER, Staatssekretär a.D

Diese Bilder aus der überwunden geglaubten Vergangenheit kommen wieder hoch, wenn man nach den tragischen Ereignissen in Chemnitz mit einem Toten und zwei Verletzten das sächsische Szenario sich in der Entwicklung ansieht.

Die Bilder stimmten für diejenigen, die das Land vor sich hertreiben und den Rechtsstaat Deutschland seit der einsamen Entscheidung der Bundeskanzlerin vor genau drei Jahren, die deutschen Grenzen schutzlos zu stellen, im Kernbereich getroffen haben. Provokateure, die die Schreckensgesten aus der Vergangenheit zeigten, trugen das Bild vom "häßlichen Deutschen" um den Globus. Sie kamen damit offensichtlich den Aufträgen ihrer in-und ausländischen Auftraggeber nach. Selbst in der deutschen Brandstifter-Presse wurde darüber gemutmaßt, daß diese Provokateure wohl dem linken Lager zuzurechnen sein müßten. Auftrag erfüllt, kann man da nur sagen. 

Diese Gesten sollten noch etwas deutlich machen und auch das ist in den letzten Tagen vollends gelungen. Es sollte dokumentiert werden, daß der Freistaat Sachsen mit seiner Polizei überfordert sei. Das, was nach Skandal roch, wurde auf den bekannten Wegen durchgestochen. Die sächsische Polizei konnte dabei nicht verhindern, so sah das öffentlich gezeigte Bild aus, daß "Hetzjagden" auf Menschen veranstaltet wurden. Da half es nichts, daß der Chefredakteur der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse" genau das im Deutschlandfunk in Abrede stellte.

Aus Chemnitz konnte dementiert werden, was die Druckerschwärze so hergab. Selbst die Bundeskanzlerin nutzte das häßliche Wort von den in Chemnitz angeblich veranstalteten Hetzjagden bei einem ihrer Zwischenstops in Berlin, um Ohrfeigen nach Sachsen zu verteilen.Man braucht nur die Schlüsselworte und die entsprechenden Bilder mit hochgerecktem Arm.

Das Urteil ist schon vorgefertigt.

Durch den Bundesinnenminister Seehofer wurde umgehend der Einsatz der Bundespolizei bei der wohl hoffnungslos überforderten sächsischen Polizei in Aussicht gestellt und öffentlich wurde von "Bundeszwang gegen Sachsen" gefaselt. Herr Seehofer hätte als Ministerpräsident von Bayern verbal jeden niedergeschlagen, der ihm mit diesem Ansinnen gekommen wäre.

Diejenigen, die in Sachsen die von ihnen geschaffene Lage durcheskalieren lassen, haben kein Interesse, an einer Befriedung der Lage. Wie der Lissabon-Vertrag der EU deutlich macht, sollen die Streitkräfte zur Niederschlagung von dem, was als Unruhen bezeichnet werden wird, herangezogen werden. Endlich haben diejenigen die seit Jahr und Tag einen Einsatz der Bundeswehr im Innern fordern den Anlaß, auf den sie so lange gewartet haben. Merkel hat mit ihrer September 2015 Entscheidung das Land aus der Bahn geworfen und dieses Werk muß offenbar vollendet werden. Sachsen sieht wohl nach der Reichswehr des Jahres 1923 jetzt die Afghanistan-erprobte Bundeswehr.

Vor den Ereignissen in Chemnitz, die wie Wetterleuchten auch an zahlreichen anderen Stellen in ganz Deutschland seit 2015 aufleuchten, gab es bürgerschaftliche Initiative in Sachsen die sich gegen die Unterdrückung der persönlichen Meinung und damit der im Grundgesetz garantierten Menschen-und Bürgerrechte wandte. Es ist wieder soweit, daß man sich regierungsseitig offiziell Gedanken darüber macht, was von unserer Art des Lebens übrig bleiben soll. Nicht nur in Sachsen ist man allerdings der Ansicht, daß man sich nicht vorschreiben läßt, wie man seine Grundrechte wahrzunehmen hat. Die Wiedervereinigung und ihre Folgen waren das eine. Weder in Sachsen noch anderswo wird man eine neue Welle der Indoktrination in Form der westdeutschen "68" hinzunehmen bereit sein.

Die Menschen in Sachsen und anderswo haben ein untrügliches Gespür dafür, daß es Aufgabe des Staates ist, Sicherheit und rechtsstaatliche Ordnung zu garantieren und zu gewährleisten.

Das ist mit dem 4./.5. September 2015 und Merkels Grenzentscheidung Makulatur und Geschichte. Im nächsten Jahr finden in Sachsen nicht nur Landtagswahlen statt. Es wird der Fall der Mauer dann dreißig Jahre her sein. Das vor uns liegende Jahr wird unser Land vor ungeahnte Prüfungen stellen wegen einer verheerenden Entscheidung der amtierenden Bundeskanzlerin. 

Das deutsche Schicksal wird auch in Sachsen entschieden.

Bilder: @depositphotos 

Quelle: Audio Webinar mit Dirk Müller https://www.cashkurs.com

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Willy Wimmer am 1_09_2018