Der Holocaust Remembrance Day im Zeichen der Heuchelei

Sonntag, 26. Januar 2020

Dieses Jahr wird das Gedenken vor dem Hintergrund der aktuellen Kontroverse um die Rolle Polens stattfinden.

Jährlich gegen Ende des Monats Januar nehmen wir die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 zum Anlass, um auf den Völkermord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden zurückzublicken und der Opfer zu gedenken. In der heutigen Lage ist es aber besonders wichtig, dass wir auch an die Millionen nicht-jüdischer Menschen denken, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen. Dieses Jahr wird das Gedenken vor dem Hintergrund der aktuellen Kontroverse um die Rolle Polens stattfinden.

Der Holocaust Remembrance Day im Zeichen der Heuchelei

Von Rudolf Guljaew

Jährlich gegen Ende des Monats Januar nehmen wir die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee am 27. Januar 1945 zum Anlass, um auf den Völkermord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden zurückzublicken und der Opfer zu gedenken. In der heutigen Lage ist es aber besonders wichtig, dass wir auch an die Millionen nicht-jüdischer Menschen denken, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen. Dieses Jahr wird das Gedenken vor dem Hintergrund der aktuellen Kontroverse um die Rolle Polens stattfinden.

Putins Kritik

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin heizte im Dezember die Kontroverse um die Rolle Polens im Zweiten Weltkrieg an, indem er Polen der Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Deutschland bezichtigte und den damaligen polnischen Botschafter in Berlin, Józef Lipski in ungewöhnlich scharfer Form kritisierte[i]. Er tat dies angeblich auf der Basis neu entdeckter Dokumente in russischen Archiven. Mancher wird sich fragen, ob Wladimir Putin wirklich solches Material hat. Zweifellos hat er solches, denn die Archive Russlands waren lange unzugänglich und auf ihrem Weg nach Berlin eroberte die Rote Armee sicherlich zahlreiche Aktenbestände. Der Westen und besonders Polen werden mit teilweise unangenehmen Fakten zu leben lernen müssen.

Wladimir Putin brachte weder neue Fakten auf den Tisch, noch ist er mit seiner Kritik allein. Bereits 2018 wurden die Beziehungen zwischen Polen und Israel Belastungen ausgesetzt, nachdem das polnische Parlament ein Gesetz erlassen hatte, das den Vorwurf, die polnische Nation oder der polnische Staat hätten eine Mitschuld an den Verbrechen Nazi-Deutschlands, unter Strafe stellte. Aufgrund von Protesten Israels und der USA zog  Warschau dieses Gesetz wieder zurück.[ii]

Polnischer Widerstand und Kollaboration

In vierzig Jahren kommunistischer Nachkriegszeit verstand es Polen, sich als erstes und größtes Opfer der nationalsozialistischen Barbarei darzustellen. Tatsächlich gehörte Polen nach 1939 zu den entschiedensten Gegnern des nationalsozialistischen Deutschlands, stellte die entschlossensten und mutigsten Vertreter des Widerstands, wie Jan Karski, Witold Pilecki und zahllose andere. Polnische Truppen kämpften an allen Fronten, in Afrika, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Osteuropa, hatten Anteil an entscheidenden Operationen. Und sie kämpften in Polen selbst. Dieses offizielle, heroisierende Geschichtsbild Selbstbild, das Polen ausschließlich als Opfer des Nationalsozialismus darstellt, bekam in den vergangenen Jahren allerdings mehrfach Risse, unter anderem in den Diskussionen über den Massenmord der polnischen Bevölkerung an ihren jüdischen Mitbürgern in Jedwabne[iii]

Am 20. September 1938 diskutierte der polnische Botschafter in Deutschland, Józef Lipski, zwei Stunden lang in freundlicher Atmosphäre auf dem Obersalzberg mit Adolf Hitler. Im Verlauf dieses Gesprächs schlug Hitler Polen den Beitritt zum Antikomintern-Pakt vor. An diesem Tag erzielten die Gesprächspartner aber Einigkeit in Bezug auf die Lösung der "jüdischen Frage" durch die Umsetzung des sogenannten "Madagaskar-Plans". Dabei handelte es sich um einen Plan, die osteuropäischen Juden nach Madagaskar zu deportieren[iv]. In seinem Bericht an Außenminister Józef Beck schrieb Lipski den mittlerweile berühmten Satz: "Zu diesem Punkt antwortete ich Hitler, dass wir ein schönes Denkmal für ihn in Warschau errichten werden, falls er eine Lösung [Anm.: des Judenproblems] finden wird." [v]

Wie so vieles im Nationalsozialismus war auch der Madagaskar-Plan nicht eine Erfindung Hitlers oder seiner Schergen, sondern entstand bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Theodor Herzl, der Vater des Zionismus soll diese tropische Insel nie ernsthaft als mögliche Heimstätte des jüdischen Volkes in Erwägung gezogen haben. Im Jahr 1937 entsandte Polen aber eine Kommission nach Madagaskar, welche die Machbarkeit dieses Plans prüfen sollte. Das nationalsozialistische Deutschland griff den Madagaskar-Plan aber erst nach der Konferenz von Evian 1938 ernsthaft auf.

Im Lichte der nationalsozialistischen Ideologie ist es wohl klar, dass der Madagaskar-Plan nicht entstand, um den jüdischen Menschen Europas eine neue Heimat an tropischen Sandstränden zu verschaffen, sondern, um sie in einer Art globalem Ghetto einzuschließen, wo sie aus Mangel an wirtschaftlichen Lebensgrundlagen früher oder später zu Grund gehen würden.

Antisemitismus

Antisemitismus ist ein Phänomen, das wir aus der europäischen Geschichte lange vor der Machtergreifung der Nazis in Deutschland kennen. Aber erst die Nazis machten aus dem Antisemitismus eine Pseudo-Wissenschaft und aus den sporadischen Pogromen an den Juden einen industriell betriebenen Völkermord. Eine umfassende Kritik an der Ideologie des Nationalsozialismus würde den Rahmen eines Presseartikels sprengen, aber im vorliegenden Zusammenhang genügt es wohl, daran zu erinnern, dass der Nationalsozialismus eine radikal antisemitische, rassistische, nationalistische chauvinistische, völkische, sozialdarwinistische und antidemokratische Ideologie ist, die in Verbindung mit dem Führerkult, der Darstellung Hitlers als unfehlbare, von der Vorsehung gesandte und nahezu gottgleiche Figur, schon fast zur politischen Religion wird. Der Nationalsozialismus ist eine zutiefst menschenverachtende Ideologie, der Menschen in Rassen einteilt und missliebigen Personengruppen das Recht auf Leben abspricht. Er widerspricht diametral der Auffassung, dass jeder Mensch Kraft seiner Geburt unveräußerliche Rechte hat, die jenen anderer gleich sind. Das umfasst auch das Recht auf eine Heimat. Es gibt an dieser Ideologie nichts, aber auch gar nichts, das positiv zu erwähnen wäre.

Wenn nun die polnische Seite zuweilen ins Feld führt, Józef Lipski sei kein Antisemit gewesen, dann fragt man sich unwillkürlich, ob die Planung einer zwangsweisen Umsiedlung der jüdischen Bevölkerung Polens auf eine weit entfernte Insel und ihre Isolation von der Außenwelt nicht eine antisemitische Handlung genug darstellt. Wieso war ein Verbleib der jüdischen Bewohner in ihrer alten Heimat, wo ihre Vorfahren seit Jahrhunderten gelebt hatten, keine gangbare Lösung der sogenannten "jüdischen Frage"?

Sein Lebenslauf weist Józef Lipski als polnischen Patrioten aus, der sich Zeit seines Lebens für einen unabhängigen polnischen Staat einsetzte. Als polnischer Botschafter in Berlin war es seine Pflicht, die Beziehungen zwischen seinem Heimatland und Deutschland zu pflegen, sowie die Zusammenarbeit auf gemeinsamen Interessensgebieten zu fördern. Aber es gehörte zweifellos auch zu seinen Aufgaben, sich über das politische Programm der deutschen Staatsführung zu informieren und somit, sich mit der Ideologie des Nationalsozialismus vertraut zu machen. Trotz punktueller Zusammenarbeit mit Deutschland hätte ihm klar sein müssen, dass Polen vom nationalsozialistischen Regime nichts Gutes zu erwarten hat. Auch die Idee der kriegerischen Erweiterung des deutschen "Lebensraums im Osten" auf Kosten der Polen und aller anderen slawischen Völker war keine ureigene Idee der Nazis. Bereits der radikal nationalistische "Alldeutsche Verband" vertrat zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts eine solche Unterwerfungspolitik.

Hitlers Krieg in Osteuropa

Im Rahmen seiner Expansions- und Eroberungspolitik schickte sich das nationalsozialistische Deutschland im Herbst 1938 an, die mit Frankreich verbündete Tschechoslowakei zu zerschlagen. Das Münchner Abkommen stellt den Höhepunkt westlicher – primär britischer – Appeasement-Politik dar und ist in seiner negativen Signalwirkung auf viele kleinere Staaten in Europa gar nicht negativ genug zu beurteilen. Die Folgen sind allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass Polen seinerseits von diesem Vertrag seinen Nutzen zog und am 2. Oktober 1938 das Teschener Gebiet besetzte[vi]. Es ist das zeitliche Zusammentreffen zwischen den umstrittenen Äußerungen Lipskis und der Aggression Polens gegen die Tschechoslowakei, die so empörend ist. Offenbar glaubten führende Kreise in Polen, man könne zwecks Förderung eigener geopolitischer Interessen mit dem nationalsozialistischen Deutschland politische Geschäfte abschließen. Wer naiv genug war, dies zu glauben, wurde ein Jahr später eines Besseren belehrt.

Trotzdem gab es in der Folge weitere Gruppierungen, die glaubten, gemeinsam mit Deutschland ihre eigenen Ziele umsetzen zu können. Dazu gehörten die ukrainischen Nationalisten um Stepan Bandera, Jaroslaw Stezko, Andrij Melnyk und andere, die von den einen als Patrioten und Helden verehrt, von anderen als Nazi-Kollaborateure verfemt werden. Sie alle übersahen, dass Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion nicht als Kampf zwischen politischen Systemen ausgelegt, sondern ganz wesentlich rassenideologisch motiviert war. Es ging darum, den "Lebensraum" im Osten zu erobern, die slawischen Völker zu unterjochen und der Juden Osteuropas habhaft zu werden, um sie zu vernichten. In diesem Sinne gibt es keinen Anlass für Russen, Ukrainer, Belarussen, Polen, Juden und andere Völker, sich über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu streiten. Ihnen allen war seitens der Nazis die Opferrolle zugedacht, es stellte sich nur die Frage, in welcher Reihenfolge diese Völker zur Schlachtbank geführt werden sollten. Die zahlreichen ukrainischen Soldaten der Roten Armee verstanden das, die Kollaborateure aus den Bataillonen "Nachtigall", "Roland" und andere offenbar nicht[vii].

Bedeutung heute

Uns stellt sich heute die Frage, was das alles für das heutige Westeuropa bedeutet. Im politischen Umsturz in der Ukraine als Folge der Maidan-Proteste im Frühjahr 2014 spielte die extreme nationalistische Rechte nicht die prominente Rolle, die sie sich heute gerne anmaßt. Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung steht auch heute dem extremen Nationalismus skeptisch bis ablehnend gegenüber, das zeigen die Resultate besonders von Parlamentswahlen bis heute[viii]. Aber danach verstand es die Rechte in der Ukraine, sich an die Spitze einer nationalen Bewegung zu stellen und eine führende Rolle im Patriotismus für sich zu reklamieren. Die "patriotische" Rechte in der Ukraine hatte schon immer Mühe, sich vom Nationalsozialismus abzugrenzen[ix]. Die Sezession der Krim war eine erste große Niederlage, aber die Ukraine verstand es, sich nach der darauffolgenden Annexion der Krim durch Russland als Opfer darzustellen. Die Sezession in der Ostukraine spielte den Nationalisten in die Hände. Nicht wenige Führer der Rechten verstanden es, aus ihrer Rolle finanzielles Kapital zu schlagen und einen gesellschaftlichen Aufstieg zu realisieren. In der Zwischenzeit sind neonazistische Gruppen und ihre Vertreter salonfähig geworden, sie sitzen in der Verkhovna Rada und sie haben den ukrainischen Sicherheitsapparat unterwandert[x]. Das ist gefährlich, denn trotz ihrer geringen Unterstützung in der ukrainischen Bevölkerung sind diese Leute durch ihre Positionen im ukrainischen Sicherheitsapparat und durch ihre Gewaltbereitschaft in der Lage, großen Einfluss auszuüben[xi].

Verbrechen gegen Sinti, Roma, Juden und andere missliebige Personengruppen werden von der ukrainischen Polizei nur widerwillig oder gar nicht verfolgt, und der Abgeordnete Heraschenko darf weiterhin missliebige Personen auf seiner Homepage Mirotvorets an den Pranger stellen, trotz entschiedener Verurteilungen gerade auch aus Deutschland[xii]. Nach wie vor darf der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU straflos foltern und immer noch dienen weiterhin Neonazis in der ukrainischen Armee, die sich um den Minsker Waffenstillstand einen Deut kümmert, genauso wie um Kriegsvölkerrecht[xiii]. Trotz Zelenskis Friedensrhetorik werden auch heute noch täglich Wohngebiete beschossen, primär durch die ukrainischen Regierungstruppen[xiv]. Neonazis feiern ungehindert in Fackelzügen ihre Vorbilder[xv], allen voran Stepan Bandera. Ukrainische Fußball-Hooligans präsentieren übergroße Portraits von Bandera an Spielen ihres Clubs[xvi]. Aber auch in Polen und in Bulgarien dürfen Neonazis ungestört ihre "Helden" aus den dunkelsten Zeiten europäischer Geschichte feiern[xvii]. In dieser Atmosphäre glauben Neonazis, sich Taten erlauben zu können, wie etwa die Übergriffe auf Obdachlose und Helfer in Warschau um die Weihnachtszeit des vergangenen Jahres – und eine naive Öffentlichkeit reagiert erstaunt, und Politiker aller Couleur bringen ihre Betroffenheit zum Ausdruck[xviii].

Eine unrühmliche Rolle bei der Etablierung des Nationalismus spielte Wiktor Juschtschenko, der mit der Nachfolgeorganisation der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), dem Kongress Ukrainischer Nationalisten paktierte[xix], welcher zeitweise durch antisemitische Kommentare negativ auffiel.  Gegenüber europäischen Diplomaten erklärte Juschtschenko 2014 die Ausrottung der russischen Sprache in der Ukraine als eines der Ziele seiner Politik. In der Vergangenheit wurden Kriegsverbrecher in europäischen Hauptstädten mit militärischen Ehren empfangen, Neonazis werden in der NATO hofiert[xx]. Neonazistischer Nationalismus ist hoffähig geworden, wie die Slava-Ukrainy Rufe an diplomatischen Empfängen der Ukraine regelmäßig beweisen. 

Schon seit längerer Zeit legt die nationalistische Rechte in der Ukraine den Grundstein für einen nachhaltigen Ausbau ihrer Machtbasis. Ukrainische Kinder werden nationalistisch erzogen und in Sommerlagern, die mehr sind als Veranstaltungen von Pfadfindern, militärisch ausgebildet[xxi]. Offenbar ist man in der Ukraine auch heute wieder der Ansicht, man könne Neonazis als Instrument im Kampf gegen Russland nutzen. 

Immerhin verabschiedete die UNO-Vollversammlung am 18. Dezember vergangenen Jahres  eine Resolution zur Bekämpfung der Heroisierung des Nationalsozialismus[xxii]. In diesem Zusammenhang ist interessant, dass die Delegationen zweier Staaten dagegen stimmten: wenig überraschend, die Ukraine. Und die USA, wo man offensichtlich auch der Meinung ist, man könne Neonazis als nützliche Idioten in den Kampf gegen Russland schicken.

Fazit

Bleibt zu hoffen, dass die Staaten Westeuropas und Nordamerikas sich am Holocaust Remembrance Day nicht darauf beschränken, sich selbst zu feiern, sondern die sorgfältig gewählten Worte ihrer Diplomaten in die Tat umsetzen, indem sie sich konsequent von den ukrainischen Neonazis und von denen, die sie protegieren, distanzieren. Alles andere könnte ihnen als Heuchelei ausgelegt werden.

Tags: Holocaust, Polen, Russland, Juden, Stepan Bandera, Ukraine, World Economy

[i]  Putins Aussagen zur Rolle Polens: https://de.sputniknews.com/politik/20191222326272288-polen-ueber-putins-worte-beginn-von-zweitem-weltkrieg/. Auszüge aus Putins Rede vor Vertretern des Verteidigungsministeriums am 24.12.2019: https://www.jungewelt.de/artikel/print.php?id=369723

[ii]  https://www.tagesspiegel.de/politik/konflikt-um-nazi-kollaboration-visegrad-gipfel-nach-israelisch-polnischem-streit-abgesagt/24008762.html

[iii]  https://www.welt.de/print-welt/article399597/Abschlussbericht-zu-Pogrom-von-Jedwabne-1941-vorgelegt.htmlhttps://www.deutschlandfunk.de/haben-polnische-intellektuelle-mit-nazis-kollaboriert.691.de.html?dram:article_id=47038

[iv]  https://www.spiegel.de/geschichte/wannsee-konferenz-das-ende-des-madagaskar-plans-a-1129491.htmlhttps://www.history.com/news/nazi-germanys-madagascar-plan-75-years-ago; Christoph Gunkel: Das geplante Massensterben auf Madagaskar, in: der Spiegel, 20.01.2017.https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article174362728/So-antisemitisch-war-Polen-vor-dem-Holocaust.html.

[v]  Ein gemeinsames Vorgehen Deutschlands mit dem Juniorpartner Polen gegen die Sowjetunion war eine der geopolitischen Optionen, welche die NS-Regierung verfolgte, so wie es später mit Ungarn, der Slowakei und Rumänien praktiziert wurde. Lipski zitiert nach https://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13555481/Ein-Hitler-Denkmal-in-Warschau.html

[vi]  https://www.hz.de/politik/russland-der-streit-um-die-vergangenheit-42169133.html

[vii]  Ein besonders dunkles Kapitel ist die Rolle, die ukrainische Kollaborateure bei der Bekämpfung von Partisanen in Belarus und bei der Bewachung von Konzentrationslagern spielten. 

[viii]  http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/145735/analyse-der-ukrainische-nationalismus

[ix]  Frank Golczewski: Orhanizacija Ukraïnśkych Nacionalistiv. In: Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus – Organisationen, Institutionen, Bewegungen. De Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 3110278782, S. 468–471, auf S. 468. Payne: Geschichte des Faschismus. S. 526; Analyse: Der ukrainische Nationalismus zwischen Stereotyp und Wirklichkeit – bpb.de.

[x]  https://deutsch.rt.com/europa/92100-ukrainische-nazis-wer-sind-sie-und-warum-schweigen-medien/;

Das entspricht einer langfristigen Strategie der ukrainischen Rechtsextremisten und war von Anton Shekhovtsov schon 2015 vorhergesagt worden. Siehe Anton Shekhovtsov: Entwicklungsperspektiven der rechtsradikalen Kräfte in der Ukraine, in Ukraine-Analysen Nr. 144, 28.01.2015, S. 7 – 10. 

[xi]  Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=sEKQsnRGv7s.

[xii]  https://www.welt.de/politik/ausland/article183824632/Gerhard-Schroeder-Deshalb-steht-er-auf-der-Fahndungsliste-der-Ukraine.htmlhttps://www.heise.de/tp/features/Gerhard-Schroeder-wird-als-Feind-der-Ukraine-gelistet-4218368.html

[xiii]  https://www.ohchr.org/en/countries/enacaregion/pages/uareports.aspx. Vgl. Die Tagesberichte der OSZE Special Monitoring Mission to Ukraine unter https://www.osce.org/ukraine-smm/reports

[xiv]  Eine Auswertung der SMM Tagesberichte vom 21.08.2018 bis 18.11.2019 ergab, dass die ukrainischen Regierungstruppen UAF für circa 75% der Fälle, in denen Wohngebiete beschossen wurden, verantwortlich sind.

[xv]  https://www.freitag.de/autoren/ulrich-heyden/kiewer-fackelmarsch-ohne-protest-aus-berlinhttps://deutsch.rt.com/kurzclips/96372-ruhm-ukraine-hunderte-ehren-massenmorder/https://archiv.berliner-zeitung.de/politik/ukraine-rechter-fackelzug-in-kiew-erzuernt-moskau-1237630

[xvi]  https://ukrainianweek.com/Politics/90836.

[xvii] https://de.euronews.com/2019/02/17/fackelmarsch-in-sofia-neonazis-erinnern-an-ehemaligen-kriegsministerhttps://www.neues-deutschland.de/artikel/1128460.neonazis-zehntausende-bei-marsch-der-extremen-rechten-in-warschau.html

[xviii]  Neonazi-Attacke auf Obdachlose in Polen, 27.12.19: https://www.tonight.de/aktuelles/neonazi-attacke-auf-obdachlose-versetzt-polen-in-schockzustand_81709.html. Neonazis greifen Bedürftige vor Suppenküche an, 23.12.19: https://www.tag24.de/nachrichten/warschau-polen-neonazis-greifen-beduerftige-suppenkueche-an-helfer-mit-fluessiggas-attackiert-hitler-1330968

[xix]  Er machte aus Stepan Bandera einen ukrainischen Nationalhelden:

https://www.kyivpost.com/article/content/ukraine-politics/stepan-bandera-becomes-ukrainian-hero-57781.html.

Im deutsch- und englischsprachigen Raum kommt die OUN und deren Nachfolgeorganisation teilweise zu gut weg..

Vgl. http://da-ta.com.ua/mon_mainnews/815.htmhttps://books.google.com/books?id=F_QMCypjpXwC&pg=PA78&dq=Congress+of+Ukrainian+Nationalists&hl=nl&sa=X&ei=jeEFT4-aFoOq-gaQnKWrAQ&redir_esc=y#v=onepage&q=Congress%20of%20Ukrainian%20Nationalists&f=false

https://books.google.com/books?id=bGPjqNGPc40C&pg=PA197&dq=Congress+of+Ukrainian+Nationalists&hl=nl&sa=X&ei=2fAFT7z7B82a-gbkh7StDw&redir_esc=y#v=onepage&q=Congress%20of%20Ukrainian%20Nationalists&f=false;

Proteste gegen antisemitische Äußerungen des Kongresses

Ukrainischer Nationalisten: https://regnum.ru/news/1224406.html

https://web.archive.org/web/20091212111303/http://jn.com.ua/events/cun_1011.html

[xx]  Siehe auch: https://www.world-economy.eu/pro-contra/details/article/die-ukraine-demuetigt-die-deutsche-kanzlerin/.

[xxi]  https://www.youtube.com/watch?v=jiBXmbkwiSwhttps://www.youtube.com/watch?v=eMf9ut0pqy8

[xxii]  https://www.un.org/press/en/2019/ga12231.doc.htm

https://www.un.org/en/ga/74/resolutions.shtml

https://welt.web25.info/2019/12/18/nur-zwei-staaten-dagegen-un-nimmt-russische-resolution-gegen-nazismus-an/ https://de.sputniknews.com/politik/20191218326258573-nur-zwei-staaten-dagegen--un-nimmt-russische-resolution-gegen-nazismus-an/

Bilder: @depositphotos und Wikimedia

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