Blutroter Himmel für NATO-Weihnachten 2019: lauter die Panzermotoren nicht dröhnen

Sonntag, 8. Dezember 2019

Geht es nach der vom französischen Präsidenten Macron so genannten „hirntoten“ NATO, bleiben den Menschen in Europa die Wünsche zum Weihnachtsfest im Halse stecken.

Blutroter Himmel für NATO-Weihnachten

Blutroter Himmel für NATO-Weihnachten

Von Willy Wimmer, Bundesminister der Verteidigung (üb) in der NATO-Übung Wintex/ Cimex Frühjahr 1989

Dafür braucht man nicht auf die ferne Zukunft zu verweisen. Schon kurz nach dem Jahreswechsel und dem westlichen und dem orthodoxen Weihnachtsfest findet

im vom Weltklima geschüttelten Davos in der Schweiz das übliche Treffen der globalen Elendskarawane statt. Die Staats-und Regierungschefs, die was auf sich halten, werden dort sein, hoffen sie jedenfalls. Mit den Anreisen zu derartigen Treffen hat es etwas an sich. Nicht zuletzt die deutsche Bundeskanzlerin wird ihr Leben lang nicht vergessen, was ihr in einer kommunikationslosen Luftwaffenmachine auf dem Weg zu einem der inflationären Globaltreffen über dem Atlantik widerfahren ist. Fast schien es so, daß sie unter keinen Umständen Buenos Aires ohne drastische Warnung würde erreichen sollen. Signale dieser Art häufen sich, wie man durch die wahnwitzige Schiffsdemonstration ukrainischer Schiffe in der Straße von Kertsch feststellen konnte. Damals ging es darum, unter allen Umständen ein Treffen zwischen den Präsidenten Putin und Trump zu verhindern. So wird von den Kräften des „tiefen Staates“ auf Ereignisse eingewirkt, wenn sie ihnen nicht passen.

Das Amtsenthebungsverfahren gegen den amerikanischen Präsidenten Trump geht exakt nach diesem Fahrplanmuster vor. Das ist was für Verschwörungspraktiker. Der Fahrplan für dieses Verfahren ist darauf angelegt, Ende Januar 2020 unter allen Umständen zu verhindern, daß die Präsidenten Putin und Trump sich in Davos treffen und möglicherweise unter vier Augen Dinge miteinander besprechen, die gegen die Kriegsinteressen des „tiefen Staates“ sich auswirken könnten. Es reicht dabei völlig  für die Washingtoner Kriegstreiber, sich vorstellen zu müssen, daß Präsident Trump auf einen Dolmetscher aus dem Widerstandsnest des US state departments verzichten könnte. Der gesamte Widersinn der westlichen und vor allem NATO-Politik besteht in dieser Vorstellung. Da geht ein Präsidentschaftskandidat namens Trump hin und erklärt, gute Beziehungen mit Rußland anzustreben.

Gegen die bloße Ankündigung laufen sie Sturm: die Pelosis und Merkels und aus England wird das gegen Trump in Stellung gebracht, was man am besten kann: Propaganda. Der Völkern Europas muten die Merkels und Johnsons zu, das für Politik im Interesse der Menschen zu halten. Macron wird in Berlin mit Häme überzogen, wenn er von einer „hirntoten NATO“ spricht und sich mit Präsident Putin gut versteht.

Die Traumvorstellung der westlichen Kriegstreiber wird sich im nächsten Frühjahr umsetzen lassen. Rechtzeitig vor den Moskauer Feierlichkeiten für das Kriegsende 1945 werden die Panzermotoren quer durch unser Land und an Dresden vorbei gen Osten dröhnen. Es wird ein Aufmarsch gegen Rußland sein, wie es seit dem „Unternehmen Barbarossa“ die Welt noch nicht gesehen hat. Die Beispiele sind ohne Zahl, in denen sich aus Mobilisierungen und Manövern die gewünschten Kriege anzetteln ließen, wie sich im Frühjahr 1939 mit der polnischen Mobilisierung gegen das Deutsche Reich unter Beweis stellen läßt. Die Menschen in Rußland müssen bei dem NATO-Großmanöver vor dem Jahrestag des Kriegsendes 1945 den Eindruck gewinnen, daß der Zweite Weltkrieg weiter ausgefochten werden soll. Nicht nur in der Planung von Winston Churchill 1945, als der britische Premier mit deutschen Armeekorps gegen die Sowjetunion losschlagen wollte oder amerikanische Nuklearplanungen 1945 die Vernichtung der Sowjetunion vorsahen. Mit dem Ersten Weltkrieg gegen Deutschland wurde die alliierte Planung für den Kontinent evident: Ausschaltung eines eigenständig agierenden Deutschland und Ausschaltung eines eigenständig agierenden Rußland bei gleichzeitiger Vernichtung beider Staaten. Daran knüpft das Globalmanöver der NATO an und das sind unsere Aussichten für das Neue Jahr.

Quelle:https://zeitgeist-online.de/und_immer_wieder_versailles

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