Fallakte „Navalny“ geschlossen. Wir haben ermittelt

Es besteht Grund zur Annahme, dass die Behauptung, er sei mit einem Nervengas vergiftet worden, nicht mehr als zuverlässig angesehen werden kann, wenn eine Einnahme von Lithiumpräparaten bestätigt wird. Sollte die Einnahme von Lithiumpräparaten bestätigt werden, könnte dies den Fall über die sogenannte „Vergiftung“ des Bloggers radikal ändern.

Der sogenannte „Fall Navalny“ erhielt in Deutschland eine politische Konnotation. Nach den Äußerungen der Bundesregierung, nach den Aussagen führender Politiker, der Blogger sei mit einem Nervengift vergiftet worden, war klar, dass diese Situation zu einer unerwünschten Verschlechterung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland führen würde.
Das bekannte medizinische Journal „The Lancet“ veröffentlichte einen Bericht über Navalnys Behandlung in der Charité.

Wir wandten uns an einen Neurologen aus der Schweiz, Dr. Vitaly Kozak, mit der Bitte, die veröffentlichten Analysen zu überprüfen und die nach seiner Meinung wichtigsten Punkte zu kommentieren.
Laut dem Mediziner kann das Vorhandensein von Spuren von Lithium im Blut des Patienten darauf hindeuten, dass er Lithiumpräparate eingenommen hat, die unter anderem die Cholinesterase blockieren und ähnliche Vergiftungssymptome verursachen können. Lithiumpräparate können auch zur Behandlung verschiedener psychischer Krankheiten verschrieben werden.

Im  diesem Zusammenhang möchten wir Herrn Navalny um eine Antwort bitten, ob und wie lange Lithiumpräparate eingenommen wurden und in welchen Mengen?

Dr. Kozak hat die Daten genau überprüft und wandte sich sogar an das „Lancet“, mit dem Vorschlag seine Kommentare und Artikel zu veröffentlichen. Die Zeitschrift lehnte die Veröffentlichung aus formellen Gründen ab.

Der Kommentar von Dr. Kozak können hier in voller Länge eingesehen werden:

https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/comment-to-the-publication-of-steindl-and-colleagues-in-lancet/

Bilder @depositphotos

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