Politisches Telegramm. Wahlen in Österreich

Donnerstag, 26. September 2019

Dr. Norbert van Handel: „Der Wahlkampf war gekennzeichnet von permanenten Angriffen gegen die FPÖ und Sebastian Kurz“

Politisches Telegramm. Wahlen in Österreich

Politisches Telegramm. Wahlen in Österreich

Dr. Norbert van Handel

Von einer Schlammschlacht zu sprechen ist wohl zu viel, vor allem dann, wenn man etwa die Waldheim Wahlen noch in Erinnerung hat. Auf der Strecke blieben viele Sachthemen, die für die Weiterentwicklung Österreichs notwendig wären, allerdings konnten FPÖ und ÖVP auf das gemeinsame Regierungsprogramm, das abrupt unterbrochen wurde, verweisen.

Die Auflösung der Koalition hat nicht sein müssen, da Sebastian Kurz mit dem staatstragenden Norbert Hofer weiterregieren hätte können. Nachdem dies vereinbart war, einige Stunden später den Kopf des ausgezeichneten Innenministers Herbert Kickl zu fordern, war ein kapitaler strategischer Fehler des Altkanzlers, der sichtlich von alten Schwarzen, allenfalls auch vom Ausland, unter Druck gesetzt wurde. Herbert Kickl geht schmerzlich ab, wenn man an die wieder ansteigende Immigration denkt. Durch das Ibiza Video und andere Vorwürfe gegen HC Strache war es für die linken Medien und auch für die linken Parteien relativ leicht, pausenlos auf die Freiheitlichen loszugehen.Dass dies eine „Jetzt erst recht“ Stimmung auslöste, nützt hoffentlich der FPÖ.

Die Positionen der Parteien:

Die Türkisen (ÖVP) und die FPÖ vertreten das gemeinsame Regierungsprogramm konsequent.

Die Sozialisten fielen mit ihrer Obfrau in alte marxistische Forderungen, das heißt vor allem Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer. Ohne ins Detail zu gehen: noch niemals wurden Arme reicher, wenn Reiche eliminiert wurden. Dies wissen wir aus der französischen Revolution, aus der Entwicklung des Kommunismus und auch von sozialistisch geführten Staaten (z.B. Venezuela), die anscheinend nicht verstehen, dass eine Vertreibungspolitik der Wohlhabenden die Arbeitsplätze, die ja gerade von diesen gesichert werden, vernichtet. Am Ende aller Tage werden sowohl Erbschafts- als auch Vermögenssteuer sicherlich nicht kommen.

Die Grünen, die wieder ins Parlament einziehen dürften, stellen sich eine CO2 Steuer vor, wollen die Gesellschaft total verändern und verstehen nicht, dass der Klimawandel nur – wie uns Wissenschaftler sagen – in geringem Ausmaß von uns beeinflusst wird.
Auf den in Kanada laufenden Prozess von Prof. Mann gegen Prof. Ball darf verwiesen werden. Prof. Mann, der der Apostel der Idee gewesen ist, dass vor allem die CO2 Emissionen für den Klimawandel verantwortlich sind, scheint – so das Gerichtsurteil in Kanada – einschlägige statistische Daten so geschönt zu haben, dass CO2 der große Umweltkiller wäre, während Prof. Ball nachgewiesen hat, dass dies eben nicht der Fall wäre. Die Wissenschaft streitet sich.

Die NEOS schließlich, sind eine areligiöse Gruppe, die dem schrankenlosen Kapitalismus anhängt, alle EU Handelsabkommen fördert und am liebsten die Vereinigte Staaten von Europa hätte.

Die FPÖ, unter ihrem charismatischen, überaus beliebten Bundesparteiobmann Norbert Hofer, tritt dem gegenüber für ein christliches Österreich in einem christlichen Europa ein.
Einem Vaterland der Vaterländer.
Ein christliches Land baut auf der Familie von Vater, Mutter und Kindern auf.
Am Ende würde der Weg der Linken den vor der Geburt designten Menschen, bis zum alten Menschen, den man dann euthanasiert, führen. Natürlich übertrieben, aber die Richtung ist klar. Lesben, Schwule, Transvestiten gehören sicherlich nicht zum Programm der FPÖ und schon gar nicht die schrankenlose sexuelle Erziehung von Volksschulkindern, die das kindliche Erwachsenwerden extrem belastet.
Sosehr man alles tolerieren kann, was hinter geschlossenen Türen passiert, so wenig kann man dies zu Staatsmaximen hochstilisieren. Genau dies geschieht aber, wenn man etwa nur an die Ehe für alle und andere Unsäglichkeiten denkt.
Sehr wohl zu den freiheitlichen Prinzipien gehören aber der freie Bauer in einer freien Landwirtschaft. Gerade der mittlere Landwirt in Österreich wird – auch durch die EU – in seiner Existenz gefährdet. Dagegen muss man gerade in Österreich entschieden auftreten.
Die natürlichen Partner, nämlich die christlichen Kirchen, sind nicht sehr hilfreich, wenn sie vorgeben alles zu verstehen, aber in Wirklichkeit nichts begreifen. Vor allem, wenn sie nicht für die christlichen Werte kämpfen.
Die FPÖ möchte keine Dörfer, in denen statt Kirchen Moscheen stehen und statt dem Läuten der Kirchenglocken, das Geschrei der Muezzine zu hören ist.
Das ist kein Österreich, wie wir es uns vorstellen. Es wäre auch kein Deutschland und es wäre vor allem kein Europa.
Zur UNO

Bei der UNO tummeln sich die Präsidenten und lauschen verzückt dem halbautistischen Mädchen aus Schweden. Sie fördern damit die Hysterie, die am wenigsten geeignet ist, beim zweifellos stattfindenden Klimawandel hilfreich zu sein. Um bei der UNO zu bleiben: vergessen wir nicht, dass bei den rund 190 Mitgliedern der UNO nur etwa 15 Prozent westliche Länder sind. Der Rest kommt aus Afrika und Asien. Logischerweise wollen demnach 85 Prozent, dass die 15 Prozent sie finanzieren. An der Spitze der UNO steht ein sozialistischer Generalsekretär, der gerne die Multikulti-Philosophie bedient. Die UNO mag ein wichtiges Gesprächsforum sein, für die reale Tagespolitik ist sie nicht nur nicht geeignet, sondern sogar gefährlich.

Hoffen wir, dass wenigstens in Österreich, nach sicherlich langwierigen Regierungsverhandlungen, eine Regierung zustande kommt, die auch in andere Länder ausstrahlt, so wie das die von Kurz bedauerlicherweise gesprengte türkis-blaue Regierung bis zum Mai 2019 war.

Bilder: @depositphotos 

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