Politisches Telegramm: "Ebenso unruhig wie das Jahr 2018 endete, begann das Jahr 2019"

Freitag, 11. Januar 2019

Norbert Baron van Handel: “Es bleibt abzuwarten, wann es zu Explosionen kommt“


Innerhalb von 48 Stunden attackierten vier betrunkene Asylanten aus Syrien, Afghanistan und dem Iran Passanten in der bayerischen Kleinstadt Amberg und verletzten mindestens 12 Menschen. Fast zugleich ging ein Deutscher mit seinem Auto auf Asylantenjagd und fuhr in mehrere Gruppen von Immigranten, die entsprechend verletzt wurden. Im gleichen Zeitraum wurde eine Bombe vor einem AfD Büro gezündet.Von  weiteren laufenden Attentaten auf deutsche Staatsbürger wird berichtet.
Genau dies ist die Gemengelage, aus der Bürgerkriege entstehen.


Politisches Telegramm

Dr. Norbert van Handel

Innerhalb von 48 Stunden attackierten vier betrunkene Asylanten aus Syrien, Afghanistan und dem Iran Passanten in der bayerischen Kleinstadt Amberg und verletzten mindestens 12 Menschen. Fast zugleich ging ein Deutscher mit seinem Auto auf Asylantenjagd und fuhr in mehrere Gruppen von Immigranten, die entsprechend verletzt wurden. Im gleichen Zeitraum wurde eine Bombe vor einem AfD Büro gezündet.Von  weiteren laufenden Attentaten auf deutsche Staatsbürger wird berichtet. Genau dies ist die Gemengelage, aus der Bürgerkriege entstehen.Dr. Norbert van Handel
Wenn dann Politiker, wie Ministerpräsident Söder von der CSU, zwar die Übergriffe auf Passanten kritisieren, gleichzeitig aber die Rechten ebenso scharf warnen, Vorfälle für sich zu nutzen, beruhigt dies nicht die Situation, sondern schaukelt sie weiter auf.
Die relative Ruhe im Land ist nur der Gutmütigkeit der Deutschen zu verdanken, schürt jedoch die Unzufriedenheit mit der Unfähigkeit der Regierung, der Immigranteninvasion Herr zu werden, immer mehr. Es bleibt abzuwarten, wann es zu Explosionen kommt.

Europa

Um die EU nicht zerfallen zu lassen, wird ein starker Zugewinn der rechten Kräfte notwendig sein. Harald Vilimsky ist hier eine treibende Kraft.
Nur die Rechten sind Garant, dass es zu jenen notwendigen Reformen kommt, die ein Überleben dieses wichtigen europäischen Projektes ermöglichen.
FrankreichDie Aufstände der „Gelben Westen“ lassen sich wohl nicht mehr unterdrücken, wie es Macron gerne hätte. Seine Abgehobenheit, die jede Nähe zum Volk vermissen lässt, führt immer mehr zu unregierbaren Zuständen.
Wunderknaben in der Politik gibt es nicht und Herr Macron muss erkennen, dass auch er nur eine Kunstfigur ist, die von der politischen Realität sehr schnell entblättert wurde.

Österreich

Die Regierung arbeitet, vor allem auch Dank der Koordinatoren, der Bundesminister Hofer und Blümel, konsequent und erfolgreich.
Strache als wertbezogener edler Staatsmann und der professionell glatte Kanzler Kurz halten klar die Linie, kein Streit und alles für das Land.
Zuletzt, interessant ist, dass die Sozialisten beklagen, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr vergrößert. Von Wirtschaft verstanden sie noch nie etwas: die „Armen“ werden nicht ärmer, wenn die „Reichen“ reicher werden. Stabilisierter Reichtum fördert aber Arbeitsplätze und die Wirtschaft, wie eigentlich jeder nur einigermaßen ökonomisch Bewanderte weiß. Dass die Armen nicht reicher werden, wenn man die Reichen einen Kopf kürzer macht, bewiesen alle sozialistischen Experimente - reicher wurden nur die Funktionäre, während das Geld verschwendet wurde.Es war schon immer eine Stärke der Sozialdemokraten, mit dem Geld, das sie nicht verdienten, die Wirtschaft zu zerstören.

Ungarn
Auch hier muss Orban, dem Europa als Bollwerk gegen die islamische Invasion viel verdankt, aufpassen, dass das Fass nicht überläuft.
Auch die Ungarn sind ein gutmütiges Volk und ihre Wirtschaftskraft steigt Dank der Politik der Regierung. Eine zu große Zensur der Medien schließt aber jene Ventile, über die Unzufriedene ihren Dampf ablassen können, stattdessen gehen sie auf die Straße. Das Regime Orbans scheint nicht wirklich gefährdet, jedoch muss es den Anfängen wehren.

Großbritannien
Nach Ansicht des Autors kämpft Theresa May auf verlorenem Posten. Sie wird nächste Woche keine Mehrheit bekommen und wahrscheinlich auch nicht zurücktreten. Seriöse Umfragen weisen darauf hin, dass längst eine Mehrheit der Briten gegen einen Brexit ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zur Verlängerung des Austrittsdatums kommt, ist groß. Ob die Briten so vernünftig sind ein weiteres Referendum aufgrund der neuen Faktenlage zu machen steht in den Sternen, jedoch schiene es zweifellos die demokratischste Option zu sein.

Italien
Die Regierung, der in Wirklichkeit Minister Salvini vorsteht, arbeitet konsequent, einerseits um ihre Wahlversprechen einzuhalten, andererseits um zu einem Modus Vivendi mit der europäischen Kommission zu kommen.
Die Zustimmung zur Lega Nord steigt, wenn man den Umfragen glauben darf, dramatisch.
Natürlich braucht alles sein Zeit.

Venezuela Interessant ist zu beobachten, wie sich immer mehr südamerikanische Staaten (LIMA-Gruppe) gegen Venezuela wenden und den Rücktritt Maduros verlangen.
Inwieweit dies geschieht, wird davon abhängen, ob sich die Einwohner dieses grundsätzlich reichen Landes, das von den Sozialisten in Grund und Boden regiert wurde, weiterhin die Diktatur der Kommunisten gefallen lassen.

Brasilien
Jair Bolsonaro gibt eine gewisse Hoffnung für die Stabilisierung dieses wirtschaftlich wichtigsten Landes Südamerikas.
Der Rechtsruck war dringend notwendig.
Wie lange die Regierung auf die Zustimmung der Bevölkerung rechnen kann, wird davon abhängen, wie sehr ihre Maßnahmen greifen, die Arbeitslosigkeit zu mindern und den Wohlstand der Bevölkerung zu mehren.Die von Bolsonaro angekündigte Bewirtschaftung des Regenwaldes ist bedenklich, denn bei allen umweltspezifischen Irrlichtern dürfte außer Streit stehen, dass der Regenwald als grüne Lunge dieses Erdteils wichtig ist.
Ob man eine Unterstützung der Kirche, die dort über starken Einfluss verfügt, hoffen darf, ist zweifelhaft.

Taiwan Der frühere Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Helmut Kohls Willy Wimmer, hat hier wieder eine ausgezeichnete Analyse zur Verfügung gestellt.
Dass China zunehmend die Rückholung der Insel anstrebt, macht Sorge.
Ein regionaler Konflikt liegt in der Luft.
Dass es sich zu einem Weltkrieg entwickelt, scheint mir nicht wahrscheinlich.

USA
Während Obama sich darauf eingelassen hat Gaddafi zu stürzen und den Sturz Assads zu erzwingen, hat Trump in erstaunlich kurzer Zeit den islamischen Staat fast völlig zerschlagen und plant die US Streitkräfte aus Syrien abzuziehen.
Er hat damit einerseits die Realität erkannt, andererseits folgt er logisch seiner eigenen Auffassung, dass die USA nicht länger Weltpolizist spielen können.
Konsequent zieht er „America first“ durch.  Der Rückzug amerikanischer Truppen wird auch im Irak geschehen, den George W. Bush ohne jede völkerrechtliche Legitimation zerstörte.
Entscheidend wird jetzt aber sein den Zollkrieg mit China zu beenden, denn für eine mögliche Wiederwahl des Präsidenten sind nicht nur außenpolitische Erfolge, sondern in den USA vor allem die Stabilisierung der Wirtschaft nötig.
Ständige Börsencrashs kann sich die Regierung nicht leisten.

Kirche
Papst Pius V., der zwischen 1566 und 1572 regierte, formte erfolgreich die Heilige Liga zwischen dem Kirchenstaat, Spanien und Venedig gegen die Türken.
Die Folge war der Sieg Don Juan d´Austrias bei Lepanto.
Als Katholik, wohl aber auch als Protestant, kann man heute nur mit Trauer beobachten, was viele (nicht alle) hohe kirchliche Funktionäre, die früher Kirchenfürsten waren, mit der Kirche, die wir alle sind, anstellen. Statt das Christentum national und international zu stärken, hat man für alles Islamische oder überhaupt alles, was gegen traditionelle christliche Auffassungen geht, Verständnis. Man diskutiert, statt zu regieren und kommt grundsätzlich zu den falschen Schlüssen. Das Verständnis für Schwule, Gender, Hip-Hop und seltsame liturgische Erscheinungen wird breitest zelebriert.
Dass Christen in aller Welt am meisten verfolgt werden, scheint viele Kleriker nicht besonders zu interessieren. Eine Hoffnung bleibt lediglich die Orthodoxie.

TAGS: Asylanten, Deutschland, Brexit, Kirche, USA, Venezuela, World economy, Harald Vilimsky

Bilder: @worldeconomy @depositphotos

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