Historische Wahrheit? Ein gefährliches Terrain!

Dienstag, 18. Juni 2019

Alexander Sosnowski und Willy Wimmer haben in einem faszinierenden und gleichwohl erschreckenden Dialog historische Fakten präsentiert, die den meisten Bürgern, die von Mainstream-Meinungen narkotisiert werden, verborgen bleiben.

Die Autoren Alexander Sosnowski und Willy Wimmer haben in einem faszinierenden und gleichwohl erschreckenden Dialog historische Fakten präsentiert, die den meisten Bürgern, die von Mainstream-Meinungen narkotisiert werden, verborgen bleiben. Wer das Buch sorgfältig liest (ich habe es dreimal gemacht!), müsste in Angst und Sorge um unsere weitere Zukunft leben. Von Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau haben zu allen Zeiten die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft erfolgreich gelebt.

Und immer wieder Versailles

Von Roland R. Ropers, Kultur- und Sprachphilosoph

„Niemand wird mehr gehasst, als derjenige, der die Wahrheit sagt“, sagte bereits der griechische Philosoph Platon 400 Jahre vor Christi Geburt. Und als Jesus von Nazareth verkündete: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ , wurde er sehr schnell von Folterknechten umgebracht.

Die Autoren Alexander Sosnowski und Willy Wimmer haben in einem faszinierenden und gleichwohl erschreckenden Dialog historische Fakten präsentiert, die den meisten Bürgern, die von Mainstream-Meinungen narkotisiert werden, verborgen bleiben. Wer das Buch sorgfältig liest (ich habe es dreimal gemacht!), müsste in Angst und Sorge um unsere weitere Zukunft leben. Von Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau haben zu allen Zeiten die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft erfolgreich gelebt.

Ich komme aus einer Familie mit z.T. bedeutender militärischer Tradition. Schon im Geschichtsunterricht auf dem Jesuitengymnasium in Hamburg hatte ich das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“ für einen größenwahnsinnigen Begriff gehalten. Der Name des Reiches entstand durch das Begehren der Herrscher das antike Römische Imperium fortzusetzen und als dessen Nachfolger zu gelten. Zusätzlich wurde durch das Wort "Heilig" dargelegt, dass die Herrschaft durch die Gnade Gottes gewollt ist.

Insgesamt existierte das Heilige Römische Reich von seiner Gründung im Jahre 962 bis zu seiner Auflösung 1806 ganze 844 Jahre, sechs Monate und vier Tage und damit deutlich länger als jede andere Staatsform auf deutschem Boden. Dabei hatte das Reich eine weit größere Ausdehnung als das heutige Deutschland und vereinte neben der deutschsprachigen Bevölkerung auch andere Völker unter der Krone des Römisch-Deutschen Herrschers.

Was sich in den letzten 100 Jahren seit dem Friedensvertrag von Versailles ereignet hat, beschreibt Professor Alexander Sosnowski in seinem Geleitwort: „Die deutsche Historie stellt sich als ein unglaubliches Gemisch aus tragischen Zufällen, Gegebenheiten, Verrat, Blut und Opfern, darunter die Deutschen selbst, dar. Es ist die Geschichte eines Landes, welches Gefallen und immer wieder aufgestanden ist, welches Angriffen ausgesetzt war und selbst angegriffen hat - von anderen Nationen stets für seinen Mut, für sein Wissen und Können sowie für seine Geduld bewundert...“

Die Fülle der Fakten in diesem Buch ist atemberaubend. Man fragt sich, warum unsere vom Staat teuer bezahlten Universitätsprofessoren nicht Ähnliches vermitteln, damit die Bevölkerung an die Quelle von Wissen herangeführt wird.

Auf den Seiten 134/135 wird der amerikanische Milliardär Dr. Armand Hammer (1898 - 1990) erwähnt, der angeblich der damaligen Sowjetunion großzügig geholfen hat. Das hat dieser super erfolgreiche Geschäftsmann und Kunstsammler sicherlich nicht uneigennützig gemacht. Im Jahr 1981 wollte er mich als Mitarbeiter einstellen - nach intensiven Recherchen über das fragwürdige „Business-Ethos“ lehnte ich ab.

Auf Seite 201 kommt der erfahrene Politik-Mitgestalter und -Insider Willy Wimmer zu einer verheerenden Analyse: „Für die Migrationsentwicklung trägt die Bundeskanzlerin die singuläre Verantwortung. Die einsame, mit niemandem in Berlin, insbesondere nicht mit dem Bundestag oder den Nachbarländern abgesprochene Entscheidung der Kanzlerin bestimmt nun unser Leben...“ Diese Dame, die in der ehemaligen DDR sozialisiert wurde, hat Sinn und Bedeutung von Demokratie lächerlich gemacht und in eine Verwaltungsdiktatur verwandelt. Die Proteste kommen leider viel zu spät.

Der römische Kaiser und Despot Nero schied bereits in jungen Jahren auf dem Gipfel seiner Macht durch Selbstmord aus dem Leben. Seinen philosophischen Berater Seneca, auf den er nicht hören wollte, zwang er, sich umzubringen. „Panem et circenses“, „Brot und Spiele“ bestimmten das tägliche Leben. Heute ist es kaum anders.

Geschichte wiederholt sich in stetig neuem Gewande. Statt ständig aufwändiger militärischer Aufrüstung benötigen wir eine wissens-fundierte geistig-kulturelle Aufrüstung. „Der moralisch gebildete Mensch, und nur dieser ist ganz frei!“ (Friedrich von Schiller, 1759 - 1805).

Quelle: https://zeitgeist-online.de/2013-11-30-00-57-32/1075-alexander-sosnowski-willy-wimmer-und-immer-wieder-versailles.html

Alexander Sosnowski/Willy Wimmer, Und immer wieder Versailles – Ein Jahrhundert im Brennglas, Verlag zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen 2019, geb., 216 S., 29 Abb., 21.90 €.

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