Herausforderung: Jugend

Donnerstag, 28. Juli 2016

Aus Sicht von Wissenschaftlern: Wie soll die heutige Jugend, angesichts der kommenden Änderungen der Weltordnung, für Innovationen begeistert werden

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Um es im Leben zu irgendwas zu bringen, muss die junge Generation fünf Erfolgsregeln erfüllen, die der Managementlehre bestens bekannt sind: Wissen, Können, Schaffen, Beurteilen, Stimulieren.

(Kurzfassung, das Original kann hier eingesehen werden)

Die momentanen Geschehnisse in der Welt, vor allem im Nahen Osten, lassen die Analytiker in letzter Zeit oft an eine Rede des Dienstältesten amerikanischen Politikers Henry Kissinger zurück denken, in der er die US-Amerikanische und westliche Jugend ganz hart Kanonenfutter („cannon fodder“) genannt hat. 

Nachdem wir uns ebenfalls ausführlich mit seinen Äußerungen beschäftigt und die Situation in der Welt analysiert haben, fanden wir heraus, was man den modernen jungen Menschen bieten muss, damit sie eben nicht zum „Kanonenfutter“ unter der IS-Flagge oder anderen terroristischen Organisationen werden. 

Dabei muss natürlich differenziert werden: die Möglichkeiten von jungen Leuten in Europa, in gut entwickelten Ländern, unterscheiden sich kardinal von denen der Jugend aus armen und unterentwickelten Weltgegenden. Die zweite Gruppe lassen wir für den Moment außen vor und beschäftigen uns mit der europäischen Jugend. 

Welche Möglichkeiten können ihnen geboten werden, die sie nicht als altbacken und unmodern zurückweisen?  Es gibt mehrere. Um es im Leben zu irgendwas zu bringen, muss die junge Generation einige Erfolgsregeln erfüllten, die der Managementlehre bestens bekannt sind: Wissen, Können, Schaffen, Beurteilen, Stimulieren.

Diese Regeln an die heutige Jugend anzuwenden, ist zwar kompliziert, aber durchaus möglich. Auf Grund der schwierigen Situation in der Welt, bildete sich bei einem Teil der jungen Leute eine Weltsicht, die sie daran hindert ihr naturgegebenes kreatives Potential auf eine positive Art zu entfalten. 

Daher sind wir der Meinung, dass man zu allererst die Einwirkung von Negativfaktoren neutralisieren muss, die der Realisierung des vorhanden Innovation-Potentials im Wege stehen. Mit anderen Worten - Die kreative Aktivität der Jugend muss gesteigert werden. 

Es erscheint offensichtlich, dass der Umfang des kreativen Potentials von der Quantität und der Qualität der ihn erschaffenden Kreativen abhängt (die so genannten Wissensarbeiter). Die besten potentiellen Fähigkeiten zur Kreativarbeit unter den Wissensarbeitern besitzen - basierend auf psychologischen und altersbedingten Spezifika - die, die man für gewöhnlich unter dem Begriff  „Jugend“ zusammenfasst (Menschen bis etwa 30-35 Jahre).*

 

Dr. G.G. Azgaldow, Professor, Leitender Akademischer Direktor der Russischen Wissenschaftsakademie. 

 

 

Dr. A.W. Kostin wissenschaftlicher Sekretär des Wissenschaftsrats der Wirtschaftsabteilung der Russischen Wissenschaftsakademie.

 


Dr. M.J. Gasparjan, Vize-Präsident der Internationalen Akademie für die Geistige Einheit der Völker der Welt (Academy of Spiritual Unity of Nations).

 

 

 

*Der Artikel der drei führenden Wissenschaftler aus Russland kann im russischen Original und voller Länge hier eingesehen werden: