Gastkommentar. Wohin steuert das Schiff „BRD“ ?

Samstag, 7. Juli 2018

Die Zeichen stehen auf Sturm und auf eine weitergehende Schwächung unseres Kontinents.

Spätestens seit September 2015 dürfte klar sein, daß das Staatsschiff „Bundesrepublik Deutschland“ sich seit vielen Jahren auf einem Kurs befindet, der weitab von jenem verläuft, den die sogenannten Gründerväter dieses Nachkriegsstaates im Blick hatten.Viele Grundsätze, die im Mai 1949 von den verantwortlich zeichnenden Alliierten des Zweiten Weltkrieges und den von ihnen Beauftragten im Parlamentarischen Rat den zukünftig politisch Entscheidenden auf der Brücke des Schiffes „BRD“ als wegweisende Elemente aufgegeben worden waren, sind über Bord geworfen worden.

Nehmen wir Artikel 1:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Von Ulrich F. Gerhard

Demgegenüber steht die vollkommen würdelose Behandlung des politischen Gegners durch die immer noch machttragenden Elemente in Politik, Gewerkschaften, Kirchen, Verbänden und Interessengruppen, die allesamt den Ideen der bekannten „Frankfurter Schule“ folgen. Wer in unserem Staat nicht der vorgegebenen marxistisch-globalistischen Gesinnung folgt, muß sich die schlimmsten Anfeindungen gefallen lassen. Diese kristallisieren sich im Begriff „Nazi“. Für Anhänger der patriotischen Bewegung, für Mitglieder der „Alternative für Deutschland“, für Pegida-Spaziergänger wird keineswegs der Terminus „Neonazi“ verwendet, den man bisher für die unverbesserlichen Wiederaufbereiter der sozialistischen Nationalideologie aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts verwendete, nein, man vergreift sich gleich am Original. „Nazi“ ist viel direkter, zielt viel unmittelbarer in das Zentrum eines zu vernichtenden politischen Gegners, als es der eher auf politisch unbedeutende Randgruppen bezogene Begriff „Neonazi“ tut.

Ist dies mit der Menschenwürde vereinbar? Müssen Patrioten sich dies gefallen lassen?

Nehmen wir dazu die diesbezügliche Passage aus dem Artikel 3, Absatz 3:

Niemand darf wegen (…) seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wird nicht auf sogenannten Gegendemonstrationen ständig dagegen verstoßen? Wobei übrigens wissenswert ist, daß Gegendemonstrationen vom Grundgesetz her gar nicht vorgesehen sind.

Artikel 5  und Artikel 8 räumen die Versammlung unter freiem Himmel ein. Angemeldete Versammlungen – auch Demonstrationen genannt – werden regelmäßig durch schwere Störungen beeinträchtigt oder ganz unmöglich gemacht. Damit nicht genug. Dies ist darüber hinaus ein Verstoß gegen den § 21 des Versammlungsgesetzes

Artikel 18 Grundgesetz sieht sogar den Entzug der Grundrechte (!) vor, wenn die Versammlungsfreiheit missbraucht wird. 

Wird er angewendet?

Ist eine solche schwerwiegende Störung einer genehmigten Demonstration etwa kein Missbrauch der eigenen Versammlungsfreiheit? 

Wenn ein Redner, wie kürzlich geschehen, erst nach mehrmaliger Bitte, für Ruhe zu sorgen und schließlich der Androhung einer gerichtlichen Klage an die zuständigen Polizeikräfte seine Redefreiheit auf der angemeldeten Demonstration einfordern muß, zeigt dies doch ganz klar, daß sogar staatliche Exekutivkräfte auf Grundrechts- und Versammlungsrechtsverstöße erst dann reagieren, wenn es nicht mehr anders geht. 

Ist das rechtsstaatlich zu nennen? Oder wie will man das nennen?

Nehmen wir Artikel 21, Absatz 1.

Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.

Dazu schauen wir uns wieder den konkreten Fall an. Seit der Gründung der „Alternative für Deutschland“, einer patriotischen Partei, die sich für die Wiederherstellung rechtsstaatlicher Grundsätze und für eine Rückbesinnung auf die im Grundgesetz vorgegebenen Prinzipien in den verschiedensten Gebieten der Politik einsetzt, gibt es Übergriffe gegen Mitglieder dieser Partei. Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen und Häusern, Graffiti-Schmierereien, üble Nachrede, Beleidigung (s.o), ja sogar Existenzvernichtung von Gastronomiebetrieben durch entsprechende propagandistische Aktivitäten sind an der Tagesordnung und haben bis heute nicht nachgelassen. 

Wie vereinbart sich das mit den oben genannten Grundgesetzartikeln? Warum wird das geduldet? Warum nimmt der Staat „Bundesrepublik Deutschland“ diese Vorgänge nicht viel stärker ins Visier? Warum wird gewalttätiges marxistisches Denken und Handeln nicht mit der von vielen Altpolitikern beschworenen „Härte des Gesetzes“ verfolgt? 

Warum widmet man sich lieber einem sogenannten „Kampf gegen rechts“, wohlwissend, daß im patriotischen Lager Gewalt so gut wie unbekannt ist?

Ich denke, an diesen wenigen Gesetzesbeispielen ist klar geworden, daß sich das Schiff „Bundesrepublik Deutschland“ auf einem Katastrophenkurs befindet. Man hat den Eindruck, daß die verantwortlichen Kräfte unser Staatsschiff sogar absichtlich auf Kollisionskurs halten, um es am Eisberg der global-materialistischen und global-marxistischen Kälte zerschellen zu lassen, die sich über weite Teile des Planeten gelegt hat. Wir wissen, wie viele -zig Millionen von Menschen der Marxismus unter der Terrorherrschaft eines Stalin, Mao, Pol Pot u.a. auf dem Gewissen hat, weil er nicht zur Kenntnis nehmen wollte, daß sein Menschenbild völlig verfehlt war. Dennoch pilgert Herr Juncker am 5.5.2018 nach Trier, um sich vor der Figur „Karl Marx“ zu verbeugen.

Um das Schiff „BRD“ wieder auf einen sicheren Kurs zu bringen, bedarf es also grundlegender Weichenumstellungen und Kurskorrekturen. Zum Beispiel kann die vielgepriesene Mitmenschlichkeit an Afrikanern und Asiaten nicht mit Unmenschlichkeit in Deutschland und Europa erkauft werden. Da muß es andere Lösungen geben. Die Völkerwanderungen aus Afrika und Asien in Richtung Europa sind – für alle Beteiligten – eine Form der Gewalt und sie sind eine Folge verfehlter Geopolitik seit Mitte des vorigen Jahrhunderts. Ob dahinter eine bestimmte rassistisch-rekolonialistische Absicht Europa gegenüber stand, kann nur vermutet werden. 

Wenn aber Europa anderen Hilfe zukommen lassen soll, muß es stark bleiben, dann darf es nicht den Kräften eines  wieder aufgewärmten Marxismus geopfert werden, der sein materialistisches Diesseitsparadies nun von den globalen Warenproduzenten gesichert sehen will und der deswegen die Heranführung neuer Konsumentenmassen auf seiner Agenda hat. Die Zeichen stehen auf Sturm und auf eine weitergehende Schwächung unseres Kontinents.

Dies müssen wir im Blick behalten, wenn wir uns der beabsichtigten politischen Verwirrung entziehen wollen.

Bilder: @depositphotos

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