Die Ukraine mit Hitlergruß nach Europa

Freitag, 12. Oktober 2018

Ukrainische Parlamentarier inszenierten in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ein echtes Theater der Absurdität - sie griffen eine russische Journalistin an, riefen Parolen ukrainischer Nationalisten und streckten ihre Hände in einem Hitlergruß aus (Video am Ende des Artikels)

Es gibt schon relativ lange keine großen Zweifel mehr darüber, dass die ukrainische Regierung, einschließlich der Parlamentarier und Mitglieder der Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung, eine besondere Vorliebe für den Nationalsozialismus und die Zeiten von Adolf Hitler hegt. Die neonazistische, grobe und ekelhafte Vorstellung, die sie am 9. Oktober im Gebäude der Parlamentarischen Versammlung des Europarates gegeben hat, überschreitet jedoch alle Grenzen. Zum parlamentarischen Arsenal der ukrainischen Delegation können nun offiziell der Versuch eines körperlichen Angriffs auf Journalisten, Verwendung von Parolen der nationalsozialistischen Organisation Ukrainischer Nationalisten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, sowie das Zeigen eines Hitlergrußes, hinzugefügt werden. Sachen, die zur Einleitung eines Strafverfahrens in Deutschland führen würden und zur Beobachtung der Nazis durch den Verfassungsschutz. Und in der Zwischenzeit kommen sie - die zweifellos radikal sind und auf allen europäischen Werten herumtrampeln - in den Genuss aller Privilegien des aufgeklärten und geduldigen Europas. Erhalten Gehälter, speisen in den kostengünstigen Restaurants im PACE-Gebäude und brüllen dabei "Ukraine über Alles!“, eine Abänderung des „Deutschland über Alles“ - Mottos.

Prof. Dr. Alexander Sosnowski, Chefredakteur von World Economy

Dabei hat alles sehr friedlich angefangen. Eine Gruppe russischer Journalisten von dem bekannten Nachrichtenprogramm „60 Minuten“ traf zum PACE -Treffen in Straßburg ein. Aufgrund der Situation um die Krim wurde den Vertretern Russlands im Jahr 2014 eine Reihe von Befugnissen, einschließlich des Wahlrechts, entzogen. PACE übte damals scharfe Kritik an Russland und bezichtigte es fast schon eines Krieges gegen die Ukraine, Russland antwortete zurecht, dass sie selbst nicht das Subjekt des innerukrainischen Konflikts sei und gleichermassen, zusammen mit Frankreich und Deutschland, die Minsker Abkommen unterzeichnet hat. 

Nun zur PACE. Am 9. Oktober stand auf der Tagesordnung der Plenarsitzung die Frage über eine Resolution, dank der Russland zur PACE zurückkehren könnte.Wenn diese Änderungen vorgenommen würden, würden gerechtere Voraussetzungen geschaffen, um Entscheidungen zu treffen. Dies hat der Ukraine eindeutig nicht gefallen - die Möglichkeit Russland direkt zu erpressen und dabei die PACE-Mitglieder zu benutzen, wäre dann stark eingeschränkt. Schon im Vorfeld des Treffens erklärten die ukrainischen Parlamentarier, dass sie alle Mittel einsetzen werden, um eine solche Entscheidung zu blockieren und Russland nicht zu erlauben vollständig zur PACE zurückzukehren.

Kaum hatte die russische Journalistengruppe ihre Kamera vor dem Eingang zum Plenarsaal aufgestellt, kam von irgendwoher plötzlich ein Mann in Anzug, Krawatte und grünen Gummihandschuhen, die gewöhnlich von Leuten getragen werden, die die öffentlichen Toiletten putzen. Der Abgeordnete Goncharenko, das war er nämlich, fuchtelte mit seinen grünen Händen, begann lautstark zu schreien, dass er sich damit vor russischen Mördern schützen würde. Mit „Mördern“ meinte er augenscheinlich die russischen Journalisten."Ihr Mikrofon könnte mit Gift versetzt sein, ich könnte es berühren und sterben", rief der Clown mit Handschuhen. Eine halbe Stunde später versuchte er, seine Komiker-Nummer auf dem PACE-Podium zu präsentieren, aber die "Versammlungsvorsitzende Liliane Maury Pasquier erinnerte den Abgeordneten der Werchowna Rada, dass er sich nicht auf der Theaterbühne befände und die Verwendung zusätzlicher Requisiten in diesem Fall unangebracht sei", berichtet die Online-Zeitung Live. Man könnte darüber lachen, wenn man nicht wüßte, dass es eben dieser Goncharenko war, auf dessen Konto das miese Gebaren während der Tragödie in Odessa im Mai 2014 ging, als fast 50 Menschen im Haus der Gewerkschaften von Rechtsextremisten ermordet und verbrannt wurden. Wir werden nicht behaupten, dass dieses Massaker nur auf sein Konto gehen würde. Im Internet machten jedoch Aufnahmen die Runde, wo er genüsslich den Tod der Menschen filmte, während sie im Haus der Gewerkschaften verbrannten.

"Während der Ereignisse vom 2. Mai in Odessa sagte Aleksey Goncharenko in der Live-TV-Show Schuster-Live: "Wir haben das Kulikowo-Feld von dem separatistischen Lager gereinigt", und sprach dabei von sich selbst als einem unmittelbaren Teilnehmer an den Ereignissen", heißt es bei Wikipedia.

Man sollte jedoch nicht denken, dass nach diesem Clowns-Auftritt des Abgeordneten und Mitglieds der ukrainischen Delegation, Aleksey Goncharenko, die Teilnahme der Kiewer Intellektuellen an diesem Tag endete. Als der schon ermüdete Vorsitzende im Besprechungsraum eine Mittagspause ankündigte, erschien die zweite Episode der Billigserie. 

"Vorsicht! Die Ukraine kommt nach Europa"

Das Kamerateam des Kanals „Russia-1“ befand sich im Foyer, direkt neben den Ausgängen des PACE-Konferenzraums. Die Moderatorin - die junge, aber schon sehr bekannte Journalistin Olga Skabeeva. Die Kamera geht an, die Journalistin nimmt das Mikro in Erwartung des ersten möglichen Interviews auf. Die ersten Abgeordneten kommen heraus, Mitglieder der Delegation der Ukraine erscheinen. Nachdem sie die russische Journalistin gesehen haben, auf deren Mikrophon in großen Lettern "Russland" geschrieben stand, rannten sie praktisch auf sie zu und umringten sie in einem engen Ring, der übrigens durch mehrere dutzend Vertreter der ukrainischen Medien ergänzt wurde, die alle plötzlich, wie auf einen Befehl hin, erschienen sind. Zu der Gruppe, die Skabeeva umgab, gehörten auch einige sehr berühmte politische Figuren der Ukraine. PACE-Vizepräsident Volodymyr Aryev, der Abgeordnete Alexei Goncharenko, Erste Vize-Sprecherin der Werchowna Rada Irina Gerashchenko, der Abgeordnete Borislav Bereza und andere. Sie alle umringten die Journalistin, riefen ihr Drohungen und Beleidigungen ins Gesicht. Ihre Versuche, wenigstens eine Frage zu stellen, wurden von lauten Schreien unterbrochen und der Abgeordnete Bereza, ein körperlich starker, schwerer und großer Mann, scheute sich nicht davor der Frau das Mikrofon aus den Händen zu reißen, es auf den Boden zu werfen und das alles mit wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen gegenüber Russland zu begleiten.

Schon einige Sekunden später, begannen die gewählten Vertreter des Volkes im Chor die Hymne der Ukraine zu singen und begleiteten das mit Nazi-Parolen - "Ruhm der Ukraine! Tod den Feinden der Ukraine!". Die Journalisten der ukrainischen Medien stimmten vergnügt in diese beschämende Orgie ein. Es sollte klargestellt werden, dass der Slogan „Ruhm der Ukraine" während des Zweiten Weltkriegs von der Militanten ukrainischen nationalistischen Organisation OUN-UPA, angeführt von Stepan Bandera, verwendet wurde. Auf dem Gewissen von Bandera und seinen Kämpfern sind Tausende ermordete Polen, Juden und Russen. Diese Verbrecherorganisation verschuldete Pogrome, Antisemitismus und Anstiftung zum nationalem Hass. 

Aber in der heutigen Ukraine wird Bandera zum Helden und die Parolen seiner kriminellen Organisation wurden durch den Beschluss von Präsident Petro Poroschenko zur offiziellen Begrüßung in der ukrainischen Armee erklärt. Die Kiewer Regierung, die lautstark protestiert, wenn sie als Nachfolger von Nazis bezeichnet wird, benutzt selbst die Parolen der Nationalisten und auch ihre Symbolik. Den Höhepunkt des schändlichen Auftritts der ukrainischen Delegation, markierte der Augenblick, als die erste Vize-Sprecherin der Werchowna Rada, Irina Gerashchenko, ohne Scheu damit begann ihre Hand zum Hitlergruß zu erheben und dabei Nazi-Parolen skandierte. Die Journalistin, die großen Mut und Selbstvertrauen gezeigt hatte, lächelte und versuchte sogar mit der aufgestachelten Menge zu sprechen, obwohl ihr ganz offensichtlich überhaupt nicht zum Lachen zumute war. Diese Vorstellung dauerte einige Minuten lang an und danach gingen die ukrainischen Delegierten, die mit sich selbst sehr zufrieden waren, seelenruhig zum Mittagessen. Das ist ganz im Sinne der Kiewer Behörden. Sie sind sehr mutig, wenn es mit einer ganzen Menschenmenge gegen eine einzelne Journalistin geht, sprechen über die europäische Integration und erheben die Hände zum Hitlergruß, beten für den Frieden und erschießen ihre eigenen Bürger im Osten des Landes mit großkalibrigen Geschützen. Sie fragen Europa nach Geld und verstecken es in ihren eigenen Taschen. Sie bekämpfen Korruption und der Präsident des Landes wird immer reicher und versteckt sein Einkommen in Offshore-Firmen.

Wehe Europa, wenn es sich auch weiterhin weigert die Augen zu öffnen und endlich zu sehen WEN man sich da ins eigene Haus einlädt.

P.S. Der Autor des Artikels wurde eingeladen, um als Chefredakteur von World Economy und deutscher Experte an der Sendung teilzunehmen und wurde selbst Zeuge des hässlichen Verhaltens von Mitgliedern der ukrainischen Delegation und der Schande Europas, welche, präsentiert durch Ratsmitglieder, anwesende Securuty, internationale Beobachter und Politiker der PACE die ganze Szene nur schweigend von der Seite beobachtet hat. Es ist legitim und notwendig, Russland, den russischen Präsidenten, die russischen Medien zu kritisieren und zu Recht auf vielerlei Mängel und Probleme hinzuweisen. Es ist unmöglich, Russland zu kritisieren und die Verstöße der Ukraine gegen europäische Prinzipien nicht zu bemerken. Das würde die Existenz von Doppelstandards in der europäischen Politik bedeuten, was in Europa selbst immer kategorisch verneint wird.

Wenn wir jedoch schweigen, während Vertreter der Ukraine im Herzen Europas einen Nazi-Auftritt veranstalten, werden wir die moralischen und ethischen Prinzipien Europas selbst verraten. Es wäre schlicht inakzeptabel, dem jetzigen Kiewer Regime, welches sich in Straßburg nicht schämte seine Hände zu einem Hitlergruß zu erheben, auch nur die geringsten Präferenzen in Bezug auf die europäische Integration der Ukraine zu erlauben. 

Dies wäre die endgültige Schande Europas und die Zerstörung der moralischen und ethischen Grundlagen, auf denen die moderne Welt aufgebaut ist.

Quellen: https://www.obozrevatel.com/society/ee-azh-tryaslo-ukraina-krasivo-zatrollila-propagandistku-putina-v-pase-videofakt.htm  https://pravdoryb.info/tsirk-v-pase-deputaty-rady-na-potekhu-russkim-krichali-natsistskie-rechevki-i-peli-gimn---video.html https://life.ru/t/новости/1159307/ukrainskii_dieputat_poluchil_zamiechaniie_za_zielionyie_

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DIE UKRAINE MIT HITLERGRUSS IN DER PARLAMENTARISCHEN VERSAMMLUNG DES EUROPARATE