Die Ukraine bildet Diversanten und Terroristen für den Islamischen Staat aus

Dienstag, 9. April 2019

Die Allianz der ukrainischen Regierung mit islamistischen Terroristen stellt die Ukraine in eine Reihe mit den Staaten der Achse des Bösen.

Die Allianz der ukrainischen Regierung mit islamistischen Terroristen stellt die Ukraine in eine Reihe mit den Staaten der Achse des Bösen

Die Ukraine bildet Diversanten und Terroristen für den Islamischen Staat aus

Von Alexander Sosnowski, Chefredakteur

Der Redaktion von World Economy wurden Kopien von Dokumenten aus Österreich zugespielt, aus denen eindeutig hervorgeht, dass die Ukraine auf Staatsebene Kontakte zum terroristischen Islamischen Staat unterhält und Kämpfer der Terrororganisation auf Kampfhandlungen vorbereitet. Übersetzungen der Dokumente sind an den Artikel angehängt. Auf Nachfrage der Redaktion wurden sie von Experten auf ihre Echtheit überprüft, in Hinsicht auf Besonderheiten der Sprache, Adressen, Telefonnummern, die genannten Personen usw. Die Dokumente hat unsere Redaktion aus Österreich übermittelt bekommen. Die Authentizität der Dokumente ist kaum anzuzweifeln. 

„Aktenlage“

Nun bestätigen die aufgetauchten Dokumente, dass die ukrainischen Behörden verschiedenen radikalen und paramilitärischen Strukturen aktive Unterstützung leisten. In der Region Charkow wurde ein Ausbildungslager errichtet, in dem ausländische Instruktoren - aus Syrien und dem Libanon, Angehörige des “Rechten Sektors”, des Bataillons “Asow” und auch muslimische Studenten militärisch ausbilden. Die Ausbildung der Teilnehmer in den, von der ukrainischen Armee und dem Geheimdienst SBU organisierten Kursen, umfasst das (Über)Leben in der Natur, sowie Schieß- und Sprengausbildung. Der Umstand, dass die Schießausbildung an Karabinern und Jagdwaffen stattfindet, die unter der Bevölkerung im russischen Grenzgebiet weit verbreitet sind, lässt darauf schließen, dass der Einsatz dieser Partisanen wohl genau dort stattfinden soll. 

INFO

Zwischen dem Frühling 2016 und August 2017 wurden dort über 600 Personen ausgebildet. Über 50 gingen nach Abschluss ihrer Ausbildung in die Türkei, knapp 80 wurden in die Länder der Europäischen Union entsandt. Circa 140 kehrten in den Nahen Osten zurück. Das bedeutet, dass nun über 300 solcher Kämpfer im Grenzgebiet Russlands eingesetzt werden. Im Falle der Gefangennahme sollen sie sich als enttäuschte russische Soldaten ausgeben, die sich an der russischen Regierung rächen wollen. Dafür wurden entsprechende Tarngeschichten gestrickt und mit entsprechenden, gefälschten Dokumenten gestützt. Das Schlimmste an all dem: die Kämpfer, die in die Türkei, Europa und in den Nahen Osten entsandt worden sind, wurden somit zu fleischgewordenen Terroristen, durch die Ukraine ausgebildet. Möglicherweise ist dies als ein Entgegenkommen gegenüber den muslimischen Instruktoren zu werten, für die Russland nur ein Feind unter mehreren ist. Und im Fall des Nahen Ostens werden so wohl auch noch US-amerikanische Interessen bedient. 

Gegenwärtige Situation

Die neuen Dokumente, die uns kürzlich zugespielt wurden, zeigen die systematische Unterstützung auf, welche namentlich genannte ukrainische Behörden solchen Extremisten haben zukommen lassen. Und das ist seit dem Maidan im verstärkten Maße der Fall. In der Frühphase des Konflikts, aber auch noch heute, spielen Freiwilligen-Bataillone eine große Rolle. Dass viele dieser Bataillone einen ultranationalistischen Hintergrund haben, zeigt die Verehrung, welche die Nazi-Kollaborateure, wie Stepan Bandera, Roman Schuchewitsch und andere, in diesen Formationen genießen. Dass dabei auch entsprechendes Gedankengut in die ukrainischen Streitkräfte einfloss, zeigt die Symbolik verschiedener Formationen der heutigen ukrainischen Armee, wie beispielsweise die Runen auf den Abzeichen der Marine-Unteroffiziersschule von Odessa. Im Zuge des Konflikts bildeten sich weitere Freiwilligen-Verbände, unter anderem auch aus den Krim-Tataren. Das Bataillon Asker, beispielsweise, das von einem ukrainischen Oligarchen krimtatarischer Herkunft finanziert wird. Die Nähe dieses Bataillons zu den berühmt-berüchtigten türkischen “Grauen Wölfen” ist in diesem Licht betrachtet keine Überraschung. 

„Historische“ Verbindung der Ukraine mit Terroristen

Nationalisten aus der Ukraine machten nie einen Hehl daraus, dass sie sich auf Seiten der aufständischen Tschetschenen am Kampf gegen Russland beteiligten.  Während des Krieges in den 90er Jahren kam das Kodori-Tal, im Norden Georgiens am Südhang des Großen Kaukasus gelegen, wiederholt in die Schlagzeilen, weil sich Georgier, Abchasen und islamische Extremisten aus dem benachbarten Tschetschenien um die Kontrolle über das Tal stritten. Bekannt ist auch, dass Georgier auf Seiten der Islamisten in Afghanistan kämpften. Und schließlich sollen auch Georgier an den Schüssen auf die Demonstranten auf dem „Maidan“ in Kiew im Frühjahr 2014 beteiligt gewesen sein.

Joker für die Wahlen?

Die politische Zukunft von Präsident Poroschenko und seinem Innenminister Arsen Awakow steht auf Messers Schneide. Bei einer Abwahl droht Petro Poroschenko die Festnahme und ein Prozess wegen Landesverrats. Er und seine Gefolgsleute  suchen daher nach allen Mitteln, um sich an der Macht zu halten. Dass es den Behörden der Region Charkow, angesichts der Aktivitäten ukrainischer und auch muslimischer Extremisten in ihrer Heimat unwohl ist, geht aus den erwähnten Dokumenten eindeutig hervor. Natürlich ist es zuallererst ein ukrainisches Problem, aber auch Europa muss auf der Hut sein - 80 best-ausgebildete Terroristen sind für ihre extremistischen Brüder in Europa sicher eine willkommene Verstärkung. Diese Terroristen werden viel schwieriger zu identifizieren sein, denn sie kommen nicht aus den bekannten Ländern, die seit Jahrzehnten Terroristen ausbilden, sondern aus der diesbezüglich bislang unbekannten Ukraine. Die Unterstützung der ukrainischen Behörden garantiert auch, dass sie an Reisedokumente, Fahrzeugkennzeichen und anderes herankommen. Durch die Möglichkeit, als Tourist ohne Visum in die Länder des Schengen-Raumes einzureisen, stehen diesen Terroristen die Tore nach Europa weit offen. Auch eine neue Lebensgeschichte mit entsprechenden Papieren wird vorhanden sein. Bleibt zu hoffen, dass sich europäische Regierungen daran erinnern, wenn die Ukraine nächstens wieder Hilfe und Unterstützung fordert. 

Tags: Ukraine, Islamischer Staat, Terrorismus, Rechtsradikale, World Economy, Alexander Sosnowski

Bilder: @worldeconomy @depositphotos

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