Gastkommentar. Warum die AfD gewählt wird

Freitag, 6. Oktober 2017

Der Niedergang der einstigen Volksparteien von links bis rechts ist eine Tatsache, an der niemand vorbeikommt

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Durch ihre undemokratische, antipatriotische und volksvergessene Politik haben sie ihre Daseinsberechtigung längst verloren,. Sie produzieren sich als Erfüllungsgehilfen ausländischer und vor allem internationalistisch gesinnter Kreise. 

Ulrich F. Gerhard

Dieser neue weltrevolutionäre Zug der Globalisten - der dem einstigen Kommunismus entnommen ist, muß zwangsläufig auf den Protest aufgeklärter Bürger treffen. Leider sind diese z.Zt. noch eine Minderheit, aber wenn man sie zusammenaddiert, kommt man immerhin auf rund 25%, zusätzliche Nichtwähler garnicht berücksichtigt. Die Partei DIE LINKE und in besonderem Maße die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND (AfD) sind diejenigen, die diesen Protest nach vorn tragen. Die LINKE ist zwar viel früher gestartet, da sie eine Abspaltung der ebenfalls volksvergessenen SPD ist, dafür hat die AfD den Vorteil, a l l e Wähler zu integrieren. Hier finden sich sowohl konservative und mittelständisch-bürgerliche als auch die für die unteren Mittelschichten engagierten Bürger wieder. Das Programm der AfD bietet die Möglichkeit sozialer, ethischer und den eigenen demokratischen Gestaltungswillen verkörpernder Elemente. Sie wurde deswegen gerade auch von Arbeitern und kleinen Angestellten gewählt, die sich in ihr wiedererkennen. 

Selbstverständlich bezieht die AfD auch sogenannte linke Positionen mit ein, die keinesfalls eine Domäne derer sein können, die sich heute als links bezeichnen, in Wirklichkeit aber die Interessen des internationalen Großkapitals bedienen, wie das an der gesteuerten Masseneinwanderung und der Vernichtung der deutschen Finanzkraft und Industriemacht zum Ausdruck kommt, aber auch in der beabsichtigten Zerstörung der kultur- und wirtschaftsstarken europäischen Nationen zugunsten der Herrschaft globaler Konzerne (sogenannter Freihandel). Timmermans (EU) hat sich dazu ja klar geäußert. Links bedeutet immer Kritik am Bestehenden, Wille zur Verbesserung und zur Reform, Streben nach Ausgleich zwischen den durch das Finanzsystem entstandenen klaffenden Ungerechtigkeiten. Konservativ-patriotische Positionen brauchen nicht weiter erklärt zu werden, denn Familie, Ehe und christliche Werte sowie ein nicht vergesellschafteter Eigentumsbegriff sind selbstverständlich. 

Der Konstruktion eines an der Realität völlig vorbeigehenden Neumenschen hingegen, wie ihn Genderkreise, Feministen und Sozialingenieure beabsichtigen, muß eine Absage erteilt werden. Dies wäre eine Neuauflage des fehlgegangenen kommunistischen Experiments aus dem 20.Jahrhunderts mit anderen Mitteln, der nicht nur zu einer totalen Bevormundung, sondern auch zu einer Herrschaft von Minderheiten über Mehrheiten führen würde. Dieser Zug hat leider schon bedenklich an Fahrt aufgenommen, weil er für viele nicht sichtbar im Tunnel ideologischer Verbrämung fährt, erkennbar in der sogenannten Gleichheit, sogenannten Menschenrechten, im Sturz von nichtwestlich, nicht konventionell-demokratisch orientierten Regierungen, in den neuen Kriegen "für den Frieden", in der Verachtung traditioneller Werte und ethnisch gewachsener Traditionen in  a l l e n  Erdteilen zugunsten einer Einheitskonsumkultur. Der Plan dieses neuen Konsumismus, der sich als Konsequenz aus dem Globalismus ergibt, stellt sich bei näherer Betrachtung als Täuschungsmanöver für die Völker dieser Welt dar.

(Orthographie und Interpunktion des Autors wurden beibehalten)

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