GroKo, КО-КО oder KE-KO: Kenia-Koalition?

Dienstag, 12. Dezember 2017

Das Land ist gespalten und jetzt sind die etablierten Parteien nicht einmal in der Lage, eine Regierung zu bilden. Wohin soll diese desolate Politik nur hinführen?

Der Umgang mit Flüchtlingen hat das Land gespalten. CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke finden sich nicht zusammen. Ein Desaster, was die aktuelle Politik in Deutschland heute angeht.

Von Jan Brankly

Die Bürger fingen an, sich mit dem Wahlergebnis zu arrangieren und hofften auf eine baldige Regierungsbildung, bzw. nahmen erst gar nicht an, dass es nun daran scheitern könnte. Für die Kanzlerin war die GroKo so sicher wie das Amen in der Kirche, bis SPD-Chef Martin Schulz einen anderen Kurs einlegte. Er will die SPD retten, ihr neues Leben einhauchen. Höchste, aber dennoch denkbar schlechte Zeit dafür, nach dem Scheitern von Jamaika. Auch das Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier konnte bei Martin Schulz nicht alle Zweifel darüber ausräumen, ob die Opposition nun wirklich das Richtige ist. 

"Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen", argumentierte Schulz. (http://www.krone.at/602611)

Die Frage ist allerdings: SPD oder Deutschland? Denn die Bundesrepublik braucht eine stabile Regierung, gerade jetzt im Zeitalter von Brexit, europaweitem Rechtsruck, Trump und Kim Jong-un. Nun zeichnet sich aber ein neues mögliches Bild einer Parteien-Konstellation ab: Kenia. Schwarz, Rot, Grün. Die Grünen sind heiss aufs Regieren, die wären sofort dabei. Ob die SPD mitmacht, ist fraglich. Ansonsten wäre Kenia gar nicht so übel und sogar ohne die CSU möglich.

Bilder: @depositphotos 

Die Meinung des Autors/Ansprechpartners kann von der Meinung der Redaktion abweichen. 

Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3
(1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“