Bundestag: Anhörung zum Staatsdoping in Russland

Freitag, 21. April 2017

Mit möglichen Konsequenzen aus dem sogenannten McLaren-Report befasst sich der Sportausschuss am Mittwoch, 26. April 2017, während einer öffentlichen Anhörung

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Leider, sind  russische Vertreter und Sportler nicht eingeladen worden,  deshalb wird die Objektivität der Anhörung nicht gewährleistet werden können. Laut dem McLaren-Report wurden unter Einflussnahme staatlicher Stellen systematisch Dopingproben russischer Athleten zum Schutz vor positiven Tests manipuliert. Der vom kanadischen Sportrechtler Richard McLaren im Auftrag der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) erstellte Untersuchungsbericht zeigt das System des Staatsdopings in Russland von 2011 bis 2016 auf. Als Experten geladen sind: Professor Richard McLaren, Autor des Berichts; Christophe de Kepper, Generaldirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC); Benjamin Cohen, Europa-Direktor der Wada; Andrea Gotzmann, Vorsitzende der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada); der Journalist Hajo Seppelt; Alfons Hörmann, Präsident des Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper. 

Der „sportliche Graben“ zwischen WADA, Russland und jetzt auch Deutschland wird somit nur noch größer.

World Economy

Quelle: hib/HAU

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