Blue chips des George Soros

Mittwoch, 30. November 2016

DCLeaks: Soros hat auch deutsche Politik und Medien gezielt für seine Zwecke in der Ukraine ausgeforscht und beeinflusst

Und nutzte dafür die Ukraine-Krise. Kaum ein anderes Land in Europa leidet so sehr unter Korruption und der unseligen Einwirkung durch ausländische Mächte, wie die Ukraine. Dass der undurchsichtige Business-Magnat George Soros hierbei seine Finger im Spiel hat, ist wenig bekannt, da es in den deutschen Massenmedien praktisch kaum Erwähnung findet. Obwohl sich die  Open Society Foundation von Soros ganz massiv in die deutsche Medienwelt einmischt.

Jan Tscherny, Politologe, Autor von World Economy

DCLeaks hat mittlerweile aufgedeckt und veröffentlicht, dass George Soros bereits vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Stiftung in der Ukraine eröffnet hatte. Den „Maidan“ begleitete er dann schon finanziell, logistisch und informativ. 

Heute gibt der vorrangig durch Skandale bekannte Investor zu, an den derzeitigen Entwicklungen in dem Land beteiligt zu sein, was vermutlich bedeutet, dass er daran Geld verdient. Die Open Society Foundation, zum Beispiel, ist ebenfalls eine von dem amerikanischen Milliardär Soros gegründete Stiftungsgruppe.Die Ukraine ist ein Land von der Größe Frankreichs und scheint derzeit von seinem großen russischen Nachbarn beherrscht zu werden.In Wahrheit, steckt hinter dem Krieg im Osten des Landes letzten Endes ein Verteilungskampf um Rohstoffe und auch um die Frage, wie weit die NATO nach Osteuropa expandieren kann.

Gerade in einer für die Ukraine sehr wichtigen Phase, etwa seit dem Jahr 2013, begannen Soros und seine OSF sich aktiv in die inneren Angelegenheiten nicht nur der Ukraine, sondern auch Deutschlands einzumischen.

Was aber hoch interessant für Deutschland sein könnte, ist, dass Soros gezielt die deutsche Politik und die Medien für seine Zwecke ausgeforscht und beeinflusst hat.  

Wenden wir uns einem strategischem Papier mit dem aussagekräftigen Titel: „The Ukraine Debatte in Germany“ zu.

Diese Studie befasst sich mit der öffentlichen Debatte über den Ukraine-Konflikt in Deutschland von März 2014 bis Februar 2015. Dabei wird Deutschland als ein Schlüsselland für den Kreml definiert. In der vorliegenden Studie wurde die deutsche Debatte über die Ukraine in einer Reihe von verschiedenen Perspektiven analysiert: „Meinungsumfragen, Positionen der verschiedenen Medien, die wichtigsten Protagonisten und der Einfluss des Kreml.“

Analytiker der OSF behaupten: …Zwischen März 2014 und Februar 2015 wurde der Konflikt in 24 Talkshows von ARD und ZDF - den wichtigsten öffentlich-rechtlichen Sendern -  diskutiert.“ 

In dem Papier werden des weiteren penibel die Zuschauerzahlen, deren Status und die politische Zugehörigkeit der Gäste dargestellt.

„Von 106 Gästen können 37 als Pro-Russisch bezeichnet werden (15 von ihnen sind russische Diplomaten oder Journalisten von staatlich kontrollierten Medien) und 15 Gäste als zum Lager der Putin-Kritiker zugehörig (neun von ihnen sind ukrainische Offizielle oder Journalisten). Andere Teilnehmergruppen können wie folgt klassifiziert werden: Vertreter der Regierung (dem Merkel-Lager zugehörig), Politische Entscheidungsträger der EU, Experten, El­der States­man, Amerikaner.“

Stellt sich die selbstverständliche Frage - wie hat man diese Daten zusammen stellen können? Auch, wenn sie von hilfsbereiten und möglicherweise sogar dafür bezahlten Mitarbeitern der Sender stammen, bleibt die Sachlage nicht weniger brisant. Abgesehen davon, dass man sogleich an das abgehörte Handy der Bundeskanzlerin denken muss.

Weiter wird es noch schlimmer: die OSF zieht in Erwägung Maßnahmen zu ergreifen, um die positiven Trends zu verstärken. Wenn das nicht der besagte direkte „fremde“ Einfluss auf die inneren deutschen Angelegenheiten ist, was ist es dann? Darüber denken die Analytiker nicht nach, sie geben weitere Empfehlungen: 

„Es könnte a) helfen Deutschland gegen den russischen Info-Krieg widerstandsfähiger zu machen, indem ein Team zur Faktenüberprüfung eingesetzt wird und b) mehr Unterstützung für die Ukraine in Deutschland aufzubauen, durch die Förderung von Netzwerken und anderen Aktivitäten.“

Und weiter: „Die OSF könnte die entstehende Netzwerkinfrastruktur in Deutschland unterstützen, indem eine Internet-Plattform eingerichtet wird, Veranstaltungen und Publikationen gesponsert werden und auch durch die Einrichtung eines Ukraine-Hauses oder Ukraine-Zentrums in Berlin.“

 

Zur Erinnerung: Das alles wurde ca. in der ersten Hälfte des Jahres 2015 zusammengefasst. 

Gerade in der Zeit, als sich der Bürgerkrieg in der Ukraine in einer ganz heissen Phase befand. 

Währenddessen unternahm Soros alles mögliche, um die öffentliche Meinung im „Schlüsselland Deutschland“ massiv gegen Russland aufzubringen. 

Eine interessante Persönlichkeit ist der Autor des Papiers. Es handelt sich um einen Experten aus den USA, der an der Transatlantic Academy in Washington arbeitet.

Zur Info: „Dr. Ulrich Speck is a Senior Fellow at the Transatlantic Academy in Washington, DC. His work is focused on German and EU foreign policy, the EU's relations with Eastern Europe and Russia, and transatlantic relations.“

http://www.transatlanticacademy.org/people/ulrich-speck

So müssen wir feststellen, dass die OSF und die Transatlantic Academy zusammen an einem Projekt arbeiten, nämlich - „Ukraine“.

In einem von Bürgerkrieg und Korruption gebeutelten Land ist es kein Wunder, dass beständige Skandale eine vernünftige Regierungsarbeit erschweren. Soros selbst hat zugegeben, dass er ebenfalls Teil des Netzwerks ist, das die ehemalige Sowjetrepublik "Ukraine" in einen tiefen - für "Investoren" indes recht lukrativen - Bürgerkrieg führen möchte, vielleicht sogar in einen Krieg mit Russland. 

US-Botschafter-Frühstück

Noch am 31.03.2014 fand beim US-Botschafter in der Ukraine - Geoffrey Pyatt - ein Frühstück statt, bei dem George Soros die Hauptrolle gespielt hat. Nur zur Erinnerung: Kurz zuvor hat die Bevölkerung auf der Halbinsel Krim über ihr Schicksal entschieden. 

Neben ihm saßen andere, auch nicht ganz unbekannte Persönlichkeiten: David Meale (Wirtschaftsberater an der Botschaft); Lenny Benardo (OSF), Yevhen Bystrytsky (Executive Director, IRF), Ivan Krastev (Chariman, Zentrum für Freie Studien), Sabine Freizer (OSF) und andere.

Was sich hinter dem kargen Protokoll verbarg, können wir nur erahnen. 

In einem weiteren Papier, das über das „andere Frühstück“ berichtet, können wir aber nachlesen, dass „…General Wesley Clark, polnischer General Skrzypczak und ein paar Spezialisten unter der Schirmherrschaft des Atlantic Council Präsident Poroschenko darüber beraten werden, wie die Kampffähigkeit der Ukraine wiederherzustellen sei…“

Dem müssen wir Glauben schenken. Der Bürgerkrieg ist im vollen Gange und Soros gewinnt. Zumindest in Deutschland. 


Quelle: (http://soros.dcleaks.com)

 

 

Bilder: @depositphotos @http://colonelcassad.livejournal.com/2211837.html

 

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